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Der Elektromotor

Warum sich ein Motor dreht — und was der Polwender damit zu tun hat, dass die Drehung nicht gleich wieder stoppt.

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Erklärung — Kraft, Drehmoment und der Polwender

Im Magnetfeld wirkt auf einen stromdurchflossenen Leiter eine Kraft.

  • RichtungDie Kraft steht senkrecht auf Feldrichtung und Stromrichtung.
  • LeiterschleifeAuf beiden Seiten fließt der Strom entgegengesetzt.
  • FolgeDie beiden Kräfte zeigen in entgegengesetzte Richtungen.
  • ErgebnisDie Schleife dreht sich — es entsteht ein Drehmoment.

Der Kommutator — der Trick mit dem Umpolen

Ohne ihn würde sich die Schleife nach einer halben Umdrehung zurückdrehen.

  • ProblemNach einer halben Umdrehung stünden die Kräfte falsch herum.
  • KommutatorDer Polwender vertauscht genau dann die Stromrichtung in der Ankerwicklung.
  • BauteilEr arbeitet über Schleifkontakte.
  • ErgebnisDas Drehmoment wirkt immer in dieselbe Richtung.
Wirkungsgrad eines Elektromotors
η = PmechPel  mit  Pel = U · I
Pel

Zugeführte elektrische Leistung in Watt (W).

Pmech

Abgegebene mechanische Leistung in Watt (W).

η

Wirkungsgrad, ohne Einheit, stets kleiner als 1.

Motor und Generator sind derselbe Aufbau.

  • MotorElektrische Energie wird zu Bewegungsenergie.
  • VerlusteWicklung und Lager erwärmen sich — deshalb ist η kleiner als 1.
  • UmkehrungVon außen angetrieben, liefert derselbe Aufbau Spannung.

Stromstärke und Windungszahl bestimmen, wie stark der Elektromagnet die Büroklammern anzieht.

Wirkung des Elektromagneten

Stromstärke2 A
Windungen12
2

Hinweise

Drei Punkte, an denen beim Motor die meisten Fehler passieren.

Hinweis

Die Kraft steht senkrecht auf Feld und Strom — parallel zum Feld wirkt keine Kraft.

Hinweis

Pel und Pmech beide in Watt einsetzen; η hat keine Einheit.

Hinweis

Nur eine der beiden Umkehrungen ändert die Drehrichtung — beide zusammen heben sich auf.

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