Erklärung — die Kraft gegen die Bewegung
Wo zwei Oberflächen aufeinanderliegen, entsteht eine bremsende Kraft.
- Ursache:Winzige Unebenheiten der beiden Oberflächen greifen ineinander.
- Reibungskraft FR:Wirkt der Bewegung entgegen, wenn man einen Körper schiebt.
- Ruhender Körper:Sie wirkt entgegen der Richtung, in die man ihn zu bewegen versucht.
Woran hängt die Reibungskraft wirklich?
Der Kraftmesser zeigt beim Gleiten des Klotzes die Reibungskraft; Untergrund (Eis, Holz, Gummi), Beladung und Auflagefläche lassen sich unabhängig voneinander verändern.
Halte fest: Der Kraftmesser reagiert auf den Untergrund und auf die Beladung, während die gewählte Auflagefläche seine Anzeige unverändert lässt.
Reibungskraft in Newton (N), immer entgegen der Bewegungsrichtung.
Anpresskraft in Newton (N), mit der die Flächen senkrecht aufeinandergedrückt werden.
Zwei Größen bestimmen die Reibungskraft — mehr nicht.
- Materialien:Die Reibungszahl µ steht für die beteiligten Materialien.
- Anpresskraft:Bestimmt zusammen mit der Reibungszahl die Reibungskraft.
- Ohne Einfluss:Auflagefläche und Geschwindigkeit spielen keine Rolle.
- Nutzen:Ohne Haftreibung könnte niemand gehen, kein Rad anfahren und keine Bremse wirken.
Hinweise
Drei Griffe helfen dir, Reibung richtig einzuordnen.
Frage zuerst: Ruht der Körper oder rutscht er schon? Ruhend wirkt Haftreibung bis zu ihrem Höchstwert, rutschend die kleinere Gleitreibung.
Reibungskraft wird in Newton (N) angegeben. Verwechsle die Anpresskraft FN nicht mit der Gewichtskraft: Nur auf waagerechter Fläche sind beide gleich groß.
Streiche Auflagefläche und Geschwindigkeit — sie spielen keine Rolle, oft nur eine Ablenkung im Text. Merke die Reihenfolge: Rollreibung ist immer die kleinste.
