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Kraftwirkung auf Feder

Manche Federn schnappen nach dem Entlasten genau in ihre alte Länge zurück — manche nicht mehr.

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Erklärung — elastische und plastische Verformung

Eine Kraft kann eine Feder auf zwei verschiedene Arten verformen.

  • Verformungswirkung:Zieht man an einer Feder, wird sie länger.
  • Elastisch:Die Feder springt nach dem Entlasten in ihre alte Länge zurück.
  • Plastisch:Die Feder bleibt nach dem Entlasten gedehnt.
  • Elastizitätsgrenze:Sie legt fest, wie weit du die Feder belasten darfst.

Links steht die Feder, rechts das Kraft-Weg-Diagramm; die orange Fläche ist die gespeicherte Spannenergie.

Die Fläche unter der Federkurve

s in m F in N

Vergleiche zwei Einstellungen: Bei doppelter Dehnung wird die Fläche nicht doppelt, sondern viermal so groß — das Dreieck wächst ja in Breite und Höhe. Bei doppelter Federkonstante wird nur die Gerade steiler, die Fläche verdoppelt sich. Genau das steht in der Formel: s im Quadrat, D einfach.

Merksatz — die Dehnung einer Feder
s = Länge unter Last − Ruhelänge
s

Dehnung der Feder in cm oder mm.

Ruhelänge

Länge der unbelasteten Feder, in derselben Einheit wie s.

Die Dehnung s ist eine Messgröße mit eigenen Regeln.

  • Messgröße:Die Dehnung s wird immer aus zwei Längen gebildet.
  • Nie einzeln:Eine einzelne Länge reicht dafür nicht aus.
  • Ausblick:Wie stark eine Kraft eine Feder dehnt, klärt das nächste Unterkapitel.
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Hinweise

Drei Griffe helfen dir, an einer Feder sauber zu messen und die Verformung richtig zu benennen.

Hinweis

Miss immer zweimal: unbelastet und belastet. Nur die Differenz der beiden Längen ist die Dehnung s.

Hinweis

Miss beide Längen in derselben Einheit, cm oder mm, und schreibe sie mit dazu: s = 8,5 cm.

Hinweis

Notiere die Ruhelänge einmal in der Tabelle. Dann liest du je Massestück nur eine Länge ab und rechnest im Kopf.

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