Erklärung — Kraft messen über die Federdehnung
Der Federkraftmesser macht die Wirkung einer Kraft sichtbar: die Federdehnung.
- Wirkung sichtbar:Eine Kraft dehnt eine Feder — das nutzt der Federkraftmesser.
- Aufbau:Im Gehäuse steckt eine Feder mit einem Zeiger.
- Skala:Sie ist bereits in Newton beschriftet, die Kraft lässt sich direkt ablesen.
Probiere den Federkraftmesser selbst aus
Der Haken lässt sich senkrecht nach unten ziehen, Feder und Zeiger gehen mit. Vier Körper lassen sich nacheinander anhängen — auch der Pflasterstein, der über dem Messbereich von 10 N liegt — danach zeigt der Kraftmesser auch ohne Last einen Wert.
Halte fest: Jede zusätzliche Kraft dehnt die Feder um dasselbe Stück weiter, deshalb liegen die Striche der Skala überall gleich weit auseinander — nur jenseits des Messbereichs gilt das nicht mehr, dort bleibt die Feder gedehnt.
Kraft in Newton (N) — der Wert, den der Zeiger anzeigt.
Größte Kraft, die das Gerät verträgt; steht auf dem Gehäuse.
Zwei Bedingungen sorgen dafür, dass die Anzeige stimmt.
- Senkrecht hängen:Der Federkraftmesser muss senkrecht hängen.
- Nullstellung:Vor der Messung unbelastet auf Null stellen.
- Überlastung:Wird der Messbereich überschritten, bleibt die Feder gedehnt und zeigt dauerhaft falsch an.
Hinweise
Ob ein Messwert brauchbar ist, entscheiden drei Kleinigkeiten.
Halte den Federkraftmesser senkrecht und stelle ihn unbelastet auf Null, bevor du etwas anhängst.
Kräfte werden in Newton (N) angegeben, nie in Gramm; lies die Skala auf Augenhöhe ab.
Schau zuerst auf den Messbereich auf dem Gehäuse: Passt die Kraft nicht hinein, greif gleich zum größeren Gerät.
