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Eigenschaften von Masse

Ein voller Einkaufswagen ist nicht nur schwerer zu tragen — er ist auch schwerer in Fahrt zu bringen.

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Übungsaufgaben

Alle Übungen fortlaufend nummeriert — zuerst die interaktiven Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln, danach die Rechen- und Textaufgaben. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Zwei Seiten der Masse
AFB I

Welche Aussagen über die Eigenschaften der Masse stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die drei falschen Aussagen machen die Masse von etwas abhängig, wovon sie nicht abhängt: Die Masse ist ortsunabhängig (Mond), unabhängig von der Form (Bleiplatte) und unabhängig vom Aggregatzustand (Eiswürfel). In allen drei Fällen wird kein Stoff weggenommen — also bleibt die Masse gleich.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen rund um die träge und die schwere Masse.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Ein Körper hat genau eine Masse. Träge und schwer sind zwei Seiten derselben Eigenschaft — und diese Masse ändert sich weder durch den Ort noch durch Verformen.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Weil Masse ist, lässt sich ein Körper mit großer Masse nur schwer und nur schwer und weil Masse auch ist, wird derselbe Körper von der Erde stärker .

Übrig bleibt „additiv“. Additiv beschreibt nur, dass sich die Massen zweier Körper addieren — es erklärt nicht, warum ein Körper schwer zu beschleunigen ist. Das leistet allein die träge Masse.
A4
Träge, schwer oder gar keine Änderung?
AFB I

Jede Karte beschreibt eine Beobachtung. Ordne sie danach, welche Eigenschaft der Masse sich darin zeigt.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Träge Masse
2Schwere Masse
3Masse bleibt gleich
Achte auf das Verb: Anschieben, Bremsen und Umlenken gehören zur trägen Masse, Tragen, Drücken und Ziehen zur schweren Masse. Verformen und Gefrieren ändern die Masse überhaupt nicht.
A5
Blitzrechnung
AFB I

Ein leerer Bollerwagen hat die Masse 8,5 kg. Hinein gelegt werden zwei Getränkekisten mit je 12,0 kg und ein Rucksack mit 3,5 kg. Welche Masse hat der beladene Wagen?

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Rechenweg: 8,5 kg + 2 · 12,0 kg + 3,5 kg = 8,5 kg + 24,0 kg + 3,5 kg = 36,0 kg. Trick: Erst 8,5 kg + 3,5 kg = 12,0 kg zusammenfassen, dann sind es dreimal 12,0 kg. Typischer Fehler: die zweite Kiste vergessen oder den leeren Wagen nicht mitzählen.
A6
Versuchsplan für den Wagenvergleich
AFB II

Ein Versuch soll zeigen, dass eine größere Masse träger reagiert. Bringe die fünf Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Zwei gleich gebaute Wagen bereitstellen und nur einen von beiden zusätzlich beladen.
2Die Masse beider Wagen mit einer Waage bestimmen und die Werte notieren.
3Jeden Wagen aus dem Stand mit derselben gespannten Feder anstoßen.
4Beobachten, welcher Wagen schneller wird und wie schwer er wieder anzuhalten ist.
5Das Ergebnis festhalten: Bei gleichem Stoß reagiert der Wagen mit der größeren Masse träger.
Am häufigsten rutscht das Wiegen nach hinten. Ohne die vorher notierten Massen weiß man am Ende nicht, welchen Unterschied man eigentlich vergleicht — und ohne den gleichen Stoß für beide Wagen ist der Vergleich wertlos.
A7
Rechenkette
AFB II

Ein leerer Transportwagen hat die Masse 12 kg. Darauf werden sechs gleiche Steinplatten mit je 4,0 kg gestapelt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Masse der sechs Steinplatten zusammen kg
  2. Masse des beladenen Wagens kg
  3. Masse des Wagens, nachdem zwei Platten abgenommen wurden kg
  4. Wie viele Platten müssen auf dem Wagen liegen, damit er insgesamt die doppelte Masse des leeren Wagens hat? Platten
Massen werden einfach addiert, und der leere Wagen zählt immer mit. Typischer Fehler in der letzten Zeile: 24 kg an Platten aufzulegen. Die doppelte Masse meint den ganzen Wagen, also 24 kg insgesamt — davon gehören 12 kg zum Wagen, es bleiben 12 kg für die Platten und damit 3 Platten.
A8
Beobachtung und Eigenschaft
AFB II

Verbinde jede Beobachtung mit der Eigenschaft der Masse, die sich darin zeigt.

A9
Fehlersuche im Schulheft
AFB II

Sechs Sätze aus einem Schulheft — drei davon sind falsch. Finde sie.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Am häufigsten steht der Mond-Fehler aus Zeile 2 im Heft: Die Masse wird mit dem Ort verwechselt. Bei Zeile 6 kommt der Fehler meist vom Verrutschen der Kommastellen — nach dem Addieren immer die Größenordnung prüfen.
A10
Wie ändert sich die Masse?
AFB III

An fünf Körpern wird jeweils etwas verändert. Schätze für jede Zeile ein, was passiert — ohne zu rechnen.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = halbiert, 2 = bleibt gleich, 3 = verdoppelt, 4 = vervierfacht, 5 = verfünffacht. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = halbiert5 = verfünffacht
Zu einem Sandsack legt man einen zweiten, genau gleichen Sandsack dazu.
Statt einer Getränkekiste stapelt man fünf gleiche Getränkekisten aufeinander.
Ein Sandsack wird zum Mond geflogen und dort zu einer flachen Matte gedrückt.
Von einer Tafel Schokolade isst man genau die Hälfte auf.
Zu einer gefüllten Wasserflasche stellt man drei weitere, genau gleich gefüllte Flaschen.
Nur Hinzufügen und Wegnehmen von Stoff ändert die Masse: Aus einem Sandsack werden zwei, aus einer Kiste fünf, aus einer Flasche vier. Zeile 3 ist die Falle — zwei Veränderungen auf einmal, und trotzdem bleibt die Masse gleich, weil sie weder vom Ort noch von der Form abhängt. Wer das durchdenkt, ist schneller fertig als jeder, der rechnet.