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Definition der Kraft

Bewegungsänderung oder Verformung — hier trainierst du, in jeder Alltagsszene die Kraftwirkung zu erkennen und beide Partner der Kraft zu benennen.

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Übungsaufgaben

Alle Übungen fortlaufend nummeriert — zuerst die interaktiven Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln, danach die Rechen- und Textaufgaben. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Aussagen über Kräfte prüfen
AFB I

In der Klasse werden Aussagen über Kräfte gesammelt. Welche davon stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Eine Kraft ist kein Stoff und kein Vorrat: Sie steckt in keinem Körper, sondern beschreibt, wie ein Körper auf einen anderen einwirkt. Verformung ist die zweite der beiden Wirkungen — auch ein liegender Körper erfährt dabei eine Kraft. Und sichtbar sind immer nur die Wirkungen, nie die Kraft selbst.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen rund um die Frage, woran man eine Kraft erkennt.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Wo sich eine Bewegung ändert oder ein Körper sich verformt, wirkt eine Kraft — und zu jeder Kraft gehören zwei Partner. Die Kraft selbst bleibt dabei immer unsichtbar.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Eine Kraft ist unsichtbar; erkennen kann man sie nur an ihren — und davon gibt es genau zwei. Wird ein Körper schneller, langsamer oder ändert er seine Richtung, so liegt eine vor; behält er seinen Platz und ändert nur seine Gestalt, liegt eine vor. Zu jeder Kraft gehören außerdem zwei — sie geht von einem Körper aus und wirkt auf einen anderen. Ihr Formelzeichen ist F, ihre Einheit heißt .

„Masse“ bleibt übrig: Sie sagt etwas über den Körper selbst aus und ist weder eine Wirkung noch ein Partner einer Kraft.
A4
Welche Wirkung zeigt die Szene?
AFB I

Sortiere jede Alltagsszene danach, welche Kraftwirkung man an ihr erkennt.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Nur Bewegungsänderung
2Nur Verformung
3Beide Wirkungen zugleich
Entscheidend ist allein, was sich ändert: Tempo oder Richtung — oder die Gestalt. Beim Aufschlag und beim Schuss gegen die Wand passiert beides, denn der Ball wird für einen Moment platt gedrückt und fliegt danach in eine neue Richtung.
A5
Blitzrechnung
AFB I

In einer Tabelle werden 9 Alltagsszenen den beiden Kraftwirkungen zugeordnet: In 4 Szenen erkennt man nur eine Bewegungsänderung, in 2 Szenen nur eine Verformung, in allen übrigen Szenen beide Wirkungen zugleich. Für jede erkannte Wirkung wird ein Kreuz gesetzt. Wie viele Kreuze stehen am Ende in der Tabelle?

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
9 − 4 − 2 = 3 Szenen zeigen beide Wirkungen, also 4 + 2 + 2 · 3 = 12 Kreuze. Der typische Fehler ist, die 3 Doppel-Szenen nur einmal zu zählen; dann kommt 9 heraus und die zweite Wirkung fehlt. Schneller im Kopf: erst jede Szene einmal zählen (9), dann für jede Doppel-Szene ein Kreuz dazulegen (9 + 3 = 12).
A6
So prüfst du eine Szene
AFB II

Du sollst herausfinden, ob in einer Alltagsszene eine Kraft wirkt. Bring die Arbeitsschritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Die Szene genau ansehen und festlegen, um welchen Körper es geht
2Prüfen, ob sich Tempo oder Richtung dieses Körpers ändern
3Prüfen, ob sich die Gestalt dieses Körpers ändert
4Die erkannte Wirkung benennen: Bewegungsänderung, Verformung oder beides
5Die beiden Partner angeben: von welchem Körper die Kraft ausgeht und auf welchen sie wirkt
Am häufigsten rutscht der letzte Schritt nach vorn: Wer sofort nach dem Partner sucht, benennt oft den falschen Körper. Erst wenn du weißt, wo die Wirkung auftritt, kannst du sagen, auf welchen Körper die Kraft wirkt.
A7
Rechenkette
AFB II

In einem Heft stehen 8 Alltagsszenen. Zu jeder Szene sollen die beiden Partner der Kraft notiert werden und außerdem jede Wirkung, die man erkennt. In 3 Szenen erkennt man beide Wirkungen, in den übrigen 5 nur eine.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Wie viele Partner-Angaben ergeben die 8 Szenen zusammen? Angaben
  2. Wie viele Wirkungen werden insgesamt notiert? Wirkungen
  3. Wie viele Einträge stehen dann insgesamt im Heft? Einträge
  4. Eine Szene, in der man beide Wirkungen erkennt, wird gestrichen. Wie viele Einträge bleiben übrig? Einträge
Die Kette zeigt den Unterschied: Partner zählt man zu jeder Kraft doppelt, Wirkungen nur so oft, wie man sie erkennt. Wer im letzten Schritt bloß 2 Einträge abzieht, hat vergessen, dass mit der Szene auch ihre beiden Partner verschwinden — es sind 4.
A8
Szene und Wirkung verbinden
AFB II

Verbinde jede Szene mit der Beschreibung, die genau angibt, was sich an dem Körper ändert.

A9
Fehlersuche im Schulheft
AFB II

Sechs Sätze aus einem Schulheft — drei davon sind falsch. Finde sie.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Am häufigsten steht in Klassenarbeiten Zeile 4: Solange das Tempo gleich bleibt, wird die Richtungsänderung übersehen — dabei ist auch sie eine Bewegungsänderung.
A10
Langsamer, gleich oder schneller?
AFB III

Ein Radfahrer fährt zunächst mit gleichbleibendem Tempo, eine Stahlkugel rollt in einer Rinne. Wie verändert sich in jeder Zeile das Tempo des Körpers? Schätze für jede Zeile ein, was passiert — ohne zu rechnen.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = deutlich langsamer, 2 = etwas langsamer, 3 = Tempo bleibt gleich, 4 = etwas schneller, 5 = deutlich schneller. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = deutlich langsamer5 = deutlich schneller
Eine Stahlkugel rollt mit gleichbleibendem Tempo durch eine gebogene Rinne.
Der Radfahrer tritt auf gerader Strecke kräftig in die Pedale.
Der Radfahrer rollt ohne zu treten über einen kurzen Sandfleck.
Der Radfahrer zieht beide Bremsen bis zum Stillstand.
Der Radfahrer bekommt auf gerader Strecke leichten Rückenwind.
Die erste Zeile ist die Falle: Bei der Kugel in der Rinne bleibt das Tempo gleich, trotzdem wirkt eine Kraft, denn die Richtung ändert sich. „Tempo bleibt gleich“ heißt also nicht „keine Kraft“. In den übrigen Zeilen entscheidet allein, wie stark die Kraft der Bewegung entgegen- oder mit ihr wirkt — das siehst du schneller, als du rechnen kannst.