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Übung — AFB III (Verallgemeinern und Reflektieren)

Zehn Fragen, bei denen keine Zahl gesucht ist, sondern ein Satz, der überzeugt.

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Aufgabenblock — AFB III

Begründen statt nur rechnen: rückwärts arbeiten, Strukturen erkennen und eigene Begründungssätze formulieren, bevor du die Musterlösung aufklappst.

A1
Durchschnitt ist nicht der Mittelwert
AFB III

Begründe in 3–4 Sätzen, warum die Durchschnittsgeschwindigkeit einer Fahrt in der Regel nicht der Mittelwert der einzelnen Geschwindigkeiten ist.

Hinweis: Denk an eine Fahrt, bei der du zuerst 10 km mit 10 km/h und danach 10 km mit 30 km/h zurücklegst. Überlege zuerst, wie lange du für jeden der beiden Abschnitte unterwegs bist.

Strategie: Rechne die Durchschnittsgeschwindigkeit immer streng nach der Definition: Gesamtstrecke geteilt durch Gesamtzeit. Bestimme dafür zuerst die beiden Teilzeiten.Warum so? Erst an den Zeiten siehst du, dass der langsame Abschnitt viel mehr Zeit verbraucht und deshalb stärker ins Gewicht fällt.
Lösungsskizze: 10 km mit 10 km/h dauern 1 h, 10 km mit 30 km/h dauern nur 20 min. Zusammen sind das 20 km in 1 h 20 min, also 20 km : 4/3 h = 15 km/h. Der Mittelwert von 10 und 30 wäre 20 km/h — deutlich zu viel.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Die Durchschnittsgeschwindigkeit ist nach ihrer Definition Gesamtstrecke geteilt durch Gesamtzeit und nicht der Mittelwert der Einzelwerte. Für die langsame Teilstrecke braucht man mehr Zeit als für die schnelle, deshalb prägt die langsame Phase das Ergebnis stärker. Im Beispiel dauert der erste Abschnitt 1 h, der zweite nur 20 min; für 20 km ist man also 1 h 20 min unterwegs und kommt auf 15 km/h. Der Mittelwert 20 km/h wäre nur dann richtig, wenn beide Geschwindigkeiten gleich lange gefahren würden.

A2
Waagerecht heißt nicht überall dasselbe
AFB III

Vergleiche in einem kurzen Text, was ein waagerechter Abschnitt im t-s-Diagramm und was er im t-v-Diagramm über die Bewegung aussagt.

Hinweis: Achte darauf, welche Größe jeweils auf der Hochachse steht — sie entscheidet über die Bedeutung.

Strategie: Frage dich bei jedem Diagramm zuerst: Welche Größe ist auf der Hochachse aufgetragen? Überlege dann, was es bedeutet, wenn sich genau diese Größe nicht ändert.Warum so? So musst du dir keine zwei getrennten Regeln merken, sondern liest die Bedeutung jedes Mal neu aus den Achsen ab.
Lösungsskizze: t-s-Diagramm: Hochachse ist der Ort s, gleichbleibendes s bedeutet keine Ortsänderung, also Pause. t-v-Diagramm: Hochachse ist die Geschwindigkeit v, gleichbleibendes v bedeutet konstantes Tempo, also gleichförmige Bewegung. Stillstand nur, wenn die Waagerechte auf der Höhe v = 0 liegt.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: In beiden Diagrammen bedeutet „waagerecht“, dass sich die Größe auf der Hochachse nicht ändert — nur ist es jeweils eine andere Größe. Im t-s-Diagramm steht dort der Ort s: Bleibt s gleich, ändert der Körper seinen Ort nicht, er macht also Pause. Im t-v-Diagramm steht dort die Geschwindigkeit v: Bleibt v gleich, fährt der Körper mit unverändertem Tempo weiter, die Bewegung ist gleichförmig. Nur wenn die waagerechte Linie im t-v-Diagramm genau auf der Höhe v = 0 verläuft, bedeutet sie ebenfalls Stillstand.

A3
Doppeltes Tempo, vierfacher Bremsweg
AFB III

Erkläre mit Blick auf die Faustformeln, warum sich der Bremsweg vervierfacht, wenn sich die Geschwindigkeit verdoppelt, der Reaktionsweg aber nur doppelt so lang wird.

Hinweis: Die Faustformeln lauten: Reaktionsweg in m = (v in km/h : 10) · 3 und Bremsweg in m = (v in km/h : 10) · (v in km/h : 10).

Strategie: Setze in beide Faustformeln erst 50 km/h und dann 100 km/h ein und vergleiche die vier Ergebnisse paarweise.Warum so? An zwei konkreten Zahlenpaaren siehst du sofort, welche Formel gleichmäßig und welche quadratisch wächst.
Lösungsskizze: Bei 50 km/h: Reaktionsweg 5 · 3 = 15 m, Bremsweg 5 · 5 = 25 m. Bei 100 km/h: Reaktionsweg 10 · 3 = 30 m, also doppelt so viel, Bremsweg 10 · 10 = 100 m, also viermal so viel. Im Bremsweg steckt die Geschwindigkeit zweimal als Faktor, im Reaktionsweg nur einmal.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Während der Schrecksekunde fährt das Auto mit unveränderter Geschwindigkeit weiter; für diese Strecke gilt s = v · t mit fester Zeit, sie wächst also genau proportional zu v — doppeltes Tempo, doppelter Reaktionsweg. Beim Bremsen wirkt die Geschwindigkeit dagegen zweifach: Das Auto ist schneller unterwegs und braucht zugleich länger, bis es steht. Deshalb steht v in der Faustformel für den Bremsweg zweimal als Faktor, und aus dem doppelten Wert wird das Vierfache. Die Zahlen bestätigen das: 25 m bei 50 km/h gegenüber 100 m bei 100 km/h, während der Reaktionsweg nur von 15 m auf 30 m steigt.

A4
Ohne Bezugspunkt keine Aussage
AFB III

Erläutere an einem selbst gewählten Beispiel, warum jede Angabe über eine Bewegung einen Bezugspunkt braucht, um überhaupt eindeutig zu sein.

Hinweis: Denk an einen Fahrgast, der in einem fahrenden Zug ruhig auf seinem Platz sitzt — bewegt er sich oder nicht?

Strategie: Beschreibe dieselbe Situation zweimal: einmal so, wie sie jemand vom Bahnsteig aus sieht, und einmal so, wie sie ein Mitreisender im Abteil erlebt.Warum so? Wenn beide Beschreibungen richtig sind und sich trotzdem zu widersprechen scheinen, muss der Bewegungsangabe noch eine Information fehlen — genau der Bezugspunkt.
Lösungsskizze: Bewegung heißt: Ortsänderung gegenüber einem Bezugspunkt. Bezugspunkt Bahnsteig — der Ort des Fahrgastes ändert sich, er bewegt sich mit dem Zug. Bezugspunkt Abteil — sein Ort ändert sich nicht, er ruht. Erst die Nennung des Bezugspunkts macht die Aussage eindeutig.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: In der Physik bedeutet Bewegung, dass ein Körper seinen Ort gegenüber einem Bezugspunkt ändert. Ein Fahrgast im Zug ändert seinen Ort gegenüber dem Bahnsteig fortwährend; von dort aus gesehen bewegt er sich mit der Geschwindigkeit des Zuges. Gegenüber seinem Sitz und den Mitreisenden bleibt sein Ort dagegen gleich, dort ruht er. Beide Aussagen sind richtig und widersprechen sich nur scheinbar, weil sie verschiedene Bezugspunkte benutzen. Eine Bewegungsangabe ohne Bezugspunkt ist deshalb unvollständig und lässt sich weder bestätigen noch widerlegen.

A5
Welche Darstellungsform wofür?
AFB III

Beurteile die vier Darstellungsformen, Worte, Wertetabelle, Diagramm und Gleichung daraufhin, welche sich am besten eignet, um (a) einen Messversuch festzuhalten, (b) den Verlauf einer Fahrt auf einen Blick zu erfassen und (c) beliebige Zwischenwerte auszurechnen.

Hinweis: Jede Form hat eine Stärke und eine Schwäche. Überlege bei jeder, was sie sichtbar macht — und was sie gerade verbirgt.

Strategie: Lege dir zu jeder der vier Formen ein einziges Stichwort zurecht und ordne damit anschließend die drei Fälle zu.Warum so? Mit einem Stichwort je Form kannst du deine Entscheidung in einem Satz begründen, statt lange abzuwägen.
Lösungsskizze: Worte — anschaulich, aber ungenau. Wertetabelle — jeder Messwert einzeln und exakt. Diagramm — der Gesamtverlauf auf einen Blick. Gleichung — jeder beliebige Wert berechenbar. Daraus folgt: (a) Tabelle, (b) Diagramm, (c) Gleichung.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Für den Messversuch eignet sich die Wertetabelle am besten, denn sie hält jedes Wertepaar aus Zeit und Strecke exakt und in der Reihenfolge der Messung fest, ohne dass etwas gedeutet oder geglättet wird. Den Verlauf einer Fahrt erfasst man dagegen am schnellsten im Diagramm, weil steile und flache Abschnitte, Pausen und Tempowechsel dort unmittelbar ins Auge fallen. Zwischenwerte berechnet man am sichersten mit der Gleichung, etwa mit s = v · t, denn sie liefert zu jeder beliebigen Zeit einen Wert, auch wenn er nie gemessen wurde. Worte sind für alle drei Zwecke zu ungenau, dafür aber die beste Form, um jemandem die Bewegung überhaupt erst zu schildern.

A6
Ein Messwert oder eine ganze Messreihe?
AFB III

Nimm Stellung zu der Behauptung, eines Mitschülers: Für die Geschwindigkeit eines Spielzeugautos reiche eine einzige Messung mit der Stoppuhr völlig aus.

Hinweis: Überlege, welche Fehler beim Stoppen entstehen können — und was sich ändert, wenn du dieselbe Messung fünfmal wiederholst.

Strategie: Nenne zuerst zwei konkrete Fehlerquellen einer einzelnen Zeitmessung und prüfe dann, welche davon sich bei mehreren Messungen ausgleichen.Warum so? So begründest du nicht nur, dass ein Einzelwert unsicher ist, sondern auch, was die Messreihe genau besser macht.
Lösungsskizze: Fehlerquellen: zu frühes oder zu spätes Drücken der Stoppuhr, ungenaues Treffen der Startmarke, ungleichmäßiger Anlauf des Autos. In einer Messreihe streuen die Werte um den wahren Wert, der Mittelwert gleicht zufällige Abweichungen weitgehend aus, die Streuung zeigt die Zuverlässigkeit, und ein Ausreißer fällt überhaupt erst im Vergleich auf.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Der Behauptung kann man nicht zustimmen. Jede einzelne Zeitmessung enthält zufällige Fehler: Man drückt die Stoppuhr etwas zu früh oder zu spät, und die Startmarke wird nie exakt getroffen. Bei nur einem Wert lässt sich nicht erkennen, wie groß diese Abweichung ausgefallen ist — das Ergebnis kann weit danebenliegen, ohne dass es auffällt. Misst man dagegen fünfmal, streuen die Werte um den wahren Wert, der Mittelwert gleicht die zufälligen Abweichungen zum großen Teil aus, und an der Streuung erkennt man zusätzlich, wie genau die Messung überhaupt ist. Auch ein grober Ausreißer zeigt sich erst im Vergleich mit den übrigen Messungen. Für eine grobe Abschätzung mag ein einzelner Wert genügen, für ein belastbares Ergebnis nicht.

A7
Gleichförmig und trotzdem null
AFB III

Überprüfe, ob die Aussage „Eine Bewegung kann gleichförmig sein und die Geschwindigkeit trotzdem null betragen“ zur Definition der gleichförmigen Bewegung passt.

Hinweis: Lies die Definition sehr genau: Sie verlangt, dass sich die Geschwindigkeit nicht ändert — über ihren Wert sagt sie nichts.

Strategie: Schreibe die Definition der gleichförmigen Bewegung wörtlich auf und prüfe Wort für Wort, ob der Wert v = 0 ihr widerspricht.Warum so? Bei solchen Aussagen entscheidet allein die genaue Formulierung der Definition, nicht das Bauchgefühl.
Lösungsskizze: Gleichförmig bedeutet: Die Geschwindigkeit bleibt über die ganze Zeit gleich. Null ist ein gleichbleibender Wert, also erfüllt der ruhende Körper die Definition als Grenzfall. Im t-s-Diagramm gehört dazu eine waagerechte Gerade, im t-v-Diagramm eine waagerechte Gerade auf der Höhe null. Umgangssprachlich nennt man das jedoch Stillstand.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Die Aussage passt zur Definition. Gleichförmig heißt nur, dass sich die Geschwindigkeit im Laufe der Zeit nicht ändert; welchen Wert sie dabei hat, bleibt offen. Auch v = 0 ist ein solcher gleichbleibender Wert, deshalb ist der ruhende Körper der Grenzfall der gleichförmigen Bewegung: Im t-s-Diagramm gehört dazu eine waagerechte Gerade, im t-v-Diagramm eine waagerechte Gerade auf der Höhe null. Physikalisch ist die Aussage damit richtig; im Alltag spricht man in diesem Fall allerdings nicht von einer Bewegung, sondern von Stillstand.

A8
Beschleunigen oder bremsen — am Graphen erkannt
AFB III

Entwickle eine Faustregel, mit der man aus einem t-v-Diagramm auf einen Blick entscheidet, ob beschleunigt, gebremst oder mit gleichbleibendem Tempo gefahren wird, und erprobe sie an einem Graphen, der geradlinig von (0 s | 20 m/s) auf (10 s | 0 m/s) fällt.

Hinweis: Es gibt nur drei mögliche Verläufe: steigend, fallend oder waagerecht. Überlege zusätzlich, was die Steilheit verrät.

Strategie: Ordne jedem der drei Verläufe eine Bewegungsart zu und ergänze anschließend, was die Steigung zahlenmäßig bedeutet.Warum so? So bleibt deine Regel nicht bei einer Beschreibung stehen, sondern liefert dir gleich die Beschleunigung mit.
Lösungsskizze: Steigend bedeutet: v nimmt zu, es wird beschleunigt. Fallend bedeutet: v nimmt ab, es wird gebremst. Waagerecht bedeutet: v bleibt gleich, die Bewegung ist gleichförmig. Die Steilheit ist die Beschleunigung, a = Δv : Δt. Im Beispiel: Δv = 20 m/s in Δt = 10 s, also a = 2 m/s² beim Bremsen.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Die Faustregel lautet: Im t-v-Diagramm entscheidet allein die Richtung des Graphen. Steigt die Linie, wird die Geschwindigkeit größer, das Fahrzeug beschleunigt. Fällt sie, wird die Geschwindigkeit kleiner, das Fahrzeug bremst. Verläuft sie waagerecht, bleibt die Geschwindigkeit gleich und die Bewegung ist gleichförmig. Wie stark beschleunigt oder gebremst wird, verrät die Steilheit, denn die Steigung im t-v-Diagramm ist die Beschleunigung a = Δv : Δt. Im genannten Beispiel fällt der Graph in Δt = 10 s um Δv = 20 m/s; das ergibt a = 20 m/s : 10 s = 2 m/s², und weil der Graph fällt, handelt es sich um ein Abbremsen.

A9
Was der Tacho wirklich anzeigt
AFB III

Widerlege die Behauptung, dass man im Schnitt 60 km/h gefahren sei, wenn der Tacho am Ende der Fahrt 60 km/h anzeigt.

Hinweis: Ein einziges gut gewähltes Gegenbeispiel mit einer längeren Standzeit genügt schon.

Strategie: Konstruiere eine kurze Fahrt mit einer Pause und rechne die Durchschnittsgeschwindigkeit anschließend nach der Definition aus.Warum so? Ein einziges sauber gerechnetes Gegenbeispiel widerlegt eine allgemeine Behauptung vollständig — mehr brauchst du nicht.
Lösungsskizze: Gegenbeispiel: 30 min mit 60 km/h ergeben 30 km, danach 30 min Stau ergeben 0 km. Insgesamt 30 km in 1 h, also 30 km/h im Durchschnitt, obwohl der Tacho zum Schluss wieder 60 km/h zeigt. Der Tacho misst die Momentangeschwindigkeit.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: Die Behauptung ist falsch. Der Tacho zeigt die Momentangeschwindigkeit, also den Wert in genau dem Augenblick des Ablesens; die Durchschnittsgeschwindigkeit ergibt sich dagegen aus Gesamtstrecke geteilt durch Gesamtzeit, wobei Pausen voll mitzählen. Als Gegenbeispiel genügt folgende Fahrt: eine halbe Stunde mit 60 km/h, das sind 30 km, danach eine halbe Stunde Stillstand im Stau, und beim Anfahren zeigt der Tacho erneut 60 km/h. Insgesamt sind das 30 km in 1 h, also nur 30 km/h im Durchschnitt — halb so viel wie der Tachowert. Ein einzelner Anzeigewert sagt deshalb nichts über die gesamte Fahrt aus.

A10
36 km/h und 10 m/s — dieselbe Geschwindigkeit
AFB III

Zeige mit einer vollständigen Rechnung, dass 36 km/h und 10 m/s dieselbe Geschwindigkeit bezeichnen, und mache dabei klar, woher der Umrechnungsfaktor 3,6 stammt.

Hinweis: Mehr als 1 km = 1000 m und 1 h = 3600 s brauchst du dafür nicht.

Strategie: Ersetze in der Angabe 36 km/h die Einheit km durch 1000 m und die Einheit h durch 3600 s und rechne den Bruch aus.Warum so? So entsteht der Faktor 3,6 vor deinen Augen aus den Einheiten, statt dass du ihn auswendig behalten musst.
Lösungsskizze: 36 km/h = 36 · 1000 m : 3600 s = 36 000 m : 3600 s = 10 m/s. Der Faktor ist 3600 : 1000 = 3,6. Von km/h nach m/s wird geteilt, von m/s nach km/h wird malgenommen. Probe in Worten: 10 m in jeder Sekunde sind 36 000 m in 3600 Sekunden.
Musterlösung anzeigen (zählt als erledigt)

Musterlösung: 36 km/h bedeutet, dass in einer Stunde 36 km zurückgelegt werden. Setzt man die Einheiten ein, sind das 36 · 1000 m = 36 000 m in 3600 s. Die Division ergibt 36 000 m : 3600 s = 10 m/s, es handelt sich also wirklich um dieselbe Geschwindigkeit, nur anders aufgeschrieben. Der Faktor 3,6 entsteht dabei genau aus 3600 s : 1000 m, also aus dem Verhältnis der beiden Einheitenumrechnungen; deshalb gilt allgemein: von km/h nach m/s durch 3,6 teilen, von m/s nach km/h mit 3,6 malnehmen. Zur Kontrolle kann man dieselbe Aussage in Worten prüfen: Wer in jeder Sekunde 10 m schafft, kommt in 3600 Sekunden auf 36 000 m, also auf 36 km in einer Stunde.