Erklärung — wie man ein Steigungsdreieck sauber an eine Gerade anlegt
Ein Steigungsdreieck ist ein rechtwinkliges Dreieck an einer Geraden.
- Schräge Seite:Sie ist ein Stück der Geraden selbst.
- Eckpunkte:Wähle zwei gut ablesbare Punkte auf der Geraden.
- Weg dorthin:Vom linken Punkt waagerecht nach rechts, dann senkrecht nach oben zum zweiten Punkt.
- Bedeutung:Die waagerechte Kathete ist der Zeitabschnitt, die senkrechte der Wegabschnitt.
Karos zählen, Dreieck schließen
Der Startpunkt P liegt auf einer Gitterkreuzung der Geraden; von dort zählen sich die Karos zusammen — erst nach rechts, dann nach oben.
Halte fest: Erst nach rechts (Zeitabschnitt), dann nach oben (Wegabschnitt). Fertig ist das Dreieck, wenn die obere Ecke wieder auf der Geraden liegt.
Abgelesener Zeitabschnitt, zum Beispiel 4 s.
Abgelesener Wegabschnitt, zum Beispiel 32 m.
Wie du die Eckpunkte wählst, entscheidet über die Genauigkeit.
- Gitterkreuzung:Setze die Punkte dorthin, wo der Graph genau durch eine Kreuzung läuft.
- Weit auseinander:Große Dreiecke lassen sich ohne Schätzen ablesen.
- Beschriften:Jede Kathete bekommt Zahl und Einheit.
Hinweise
Drei Hinweise für ein sauberes Steigungsdreieck.
Lege das Dreieck nur an einen geraden Abschnitt. Über einen Knick hinweg passt die schräge Seite nicht mehr.
Beschrifte beide Katheten mit Zahl und Einheit, also „4 s“ und „32 m“ — nie nur mit einer Zahl.
Wähle die Eckpunkte auf vollen Kästchen und möglichst weit auseinander. Große Dreiecke liest man genauer ab.
