MINT lernen

Übungen: Anziehung und Abstoßung geladener Körper

Warum ein geriebener Luftballon an der Wand kleben bleibt – auch ganz ohne Klebstoff.

Dein Fortschritt:
0 / 0 Aufgaben
1

Übungsaufgaben

Alle Übungen fortlaufend nummeriert — zuerst die interaktiven Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln, danach die Rechen- und Textaufgaben. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; bei Schwierigkeiten helfen dir die gestuften Tipps.

A1
Was stimmt über geladene Körper?
AFB I

Welche drei Aussagen über Ladungen stimmen?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Reiben erzeugt keine Ladung, gleichnamige Ladungen stoßen sich ab, und geladene Körper ziehen auch Papierschnipsel an.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Behauptungen rund um geladene Körper.

Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Gleichnamig stößt ab, ungleichnamig zieht an — und Reiben verschiebt nur Elektronen.
A3
Lückentext mit Wortbank
AFB I

Setze die Fachbegriffe an die richtige Stelle — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Beim Reiben werden verschoben: Wer welche aufnimmt, wird geladen, wer welche abgibt, wird geladen; gleichnamige Ladungen und ungleichnamige Ladungen .

„Energie“ bleibt übrig, denn beim Reiben werden Elektronen verschoben und nicht Energie aufgeladen.
A4
Anziehen, abstoßen oder gar nichts?
AFB I

Sortiere die Paare danach, welche Kraft zwischen ihnen wirkt.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Ziehen sich an
2Stoßen sich ab
3Keine Kraft
Entscheidend ist nur, ob die Ladungen ungleichnamig, gleichnamig oder gar nicht vorhanden sind.
A5
Blitzrechnung
AFB I

Ein Kunststoffstab trägt 20 000 positive und 20 000 negative Ladungen. Beim Reiben nimmt er 4 000 Elektronen auf. Wie viele negative Ladungen hat er dann?

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
20 000 + 4 000 = 24 000 — die Elektronen sind nur dazugekommen, neu entstanden ist keine einzige Ladung.
A6
Der Luftballon an der Wand
AFB II

Bringe das Experiment in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Luftballon aufblasen und zuknoten.
2Luftballon kräftig am Wollpullover reiben.
3Elektronen wandern vom Pullover auf den Luftballon.
4Der Luftballon ist jetzt negativ geladen, der Pullover positiv.
5Der Luftballon bleibt an der ungeladenen Wand hängen.
Am häufigsten rutscht das Wandern der Elektronen hinter das Ergebnis — erst wandern sie, dann ist der Ballon geladen.
A7
Rechenkette
AFB II

Ein Kunststoffstab trägt 50 000 positive und 50 000 negative Ladungen. Beim Reiben nimmt er 8 000 Elektronen von einem Tuch auf, das vorher 30 000 negative Ladungen hatte.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Negative Ladungen auf dem Stab nach dem Reiben: Ladungen
  2. Positive Ladungen auf dem Stab nach dem Reiben: Ladungen
  3. Negative Ladungen auf dem Tuch nach dem Reiben: Ladungen
  4. So viele Elektronen muss der Stab abgeben, um wieder ungeladen zu sein: Elektronen
Die Kette zeigt: Nur Elektronen wandern, die Zahl der positiven Ladungen bleibt überall gleich.
A8
Situation und Wirkung
AFB II

Verbinde jede Situation mit dem, was dabei herauskommt.

A9
Fehlersuche im Schulheft
AFB II

Sechs Sätze aus einem Schulheft — drei davon sind falsch. Finde sie.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Am häufigsten wird in Klassenarbeiten die Vorzeichenregel verdreht: Aufgenommene Elektronen machen negativ.
A10
Wie ändert sich der Ladungsüberschuss?
AFB III

Ein geriebener Luftballon hat einen Überschuss an negativen Ladungen. Schätze für jede Zeile ein, was passiert — ohne zu rechnen.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = halb so groß, 2 = gleich groß, 3 = doppelt so groß, 4 = viermal so groß, 5 = achtmal so groß. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = halb so groß5 = achtmal so groß
Der Ballon nimmt doppelt so viele Elektronen auf wie vorher.
Der Überschuss wird zuerst vervierfacht und danach noch einmal verdoppelt.
Der Ballon nimmt doppelt so viele Elektronen auf und gibt danach die Hälfte davon wieder ab.
Der Ballon gibt die Hälfte seiner überschüssigen Elektronen an die Hand ab.
Der Ballon wird viermal so kräftig gerieben und nimmt viermal so viele Elektronen auf.
Verdoppeln und Halbieren heben sich gegenseitig auf — wer die Faktoren nacheinander anschaut, muss gar nicht rechnen.