Einstieg — Was ein Magnet zerstören kann
Magnete sehen harmlos aus — besonders Neodym-Magnete sind aber überraschend stark.
- Daten:Magnetstreifen von Karten können gelöscht werden.
- Geräte:Uhren, Handysensoren und Festplatten lassen sich stören.
- Medizin:Herzschrittmacher und Implantate brauchen Abstand.
- Körper:Zusammenschnappende Magnete quetschen Finger.
Was könnte bei diesen Gegenständen passieren? Vermute zuerst. Drehe dann die Karten um und entdecke die Erklärung — per Klick oder mit Tab und Enter.
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Erklärung — Probiere es in der Simulation aus
- Ohne Berührung:Die Wirkung beginnt schon aus der Entfernung.
- Stärke:Je stärker der Magnet, desto weiter reicht sie.
- Abstand:Je kleiner der Abstand, desto größer die Wirkung.
Karten, Uhren und Handys aus dem Versuchsbereich nehmen.
Bei Implantaten immer vorher die Lehrkraft informieren.
Solche Versuche nur am Bildschirm ausprobieren.
Bis zu zehn Gegenstände liegen gleichzeitig auf dem Tisch. Je nach Stärke des Magneten reicht sein Feld weiter oder weniger weit.
Ablage
Vereinfachtes Modell: Der Kreis ist kein echter Sicherheitsabstand. Eine Störung bedeutet nicht automatisch, dass ein Gerät kaputt ist. Solche Versuche gehören nur an den Bildschirm, nicht in die Realität mit echten Geräten.
Hinweise — Die wichtigsten Regeln
Vor jedem Versuch: Arbeitsplatz frei räumen und auf die Lehrkraft hören.
- Geräte und Karten fernhalten. Smartphone, Uhr und Karten außerhalb des Versuchsbereichs ablegen.
- Finger aus dem Zwischenraum. Nie zwischen Magnete greifen, die sich anziehen.
- Nicht fallen lassen. Magnete zerbrechen, Splitter verletzen die Augen.
- Niemals in den Mund nehmen. Nach dem Verschlucken sofort einen Erwachsenen informieren und zum Arzt.
- Medizinische Geräte schützen. Bei Herzschrittmachern und Implantaten vorher die Lehrkraft fragen.
- Nicht erhitzen. Hitze schwächt Magnete dauerhaft — Neodym schon ab etwa 80 °C.
Klein heißt nicht harmlos. Auch winzige Neodym-Magnete sind sehr stark.
Abstand statt Ausprobieren: Karten, Uhren und Handys gehören nicht auf den Versuchstisch.
Im Zweifel fragen. Die Lehrkraft entscheidet, welcher Versuch erlaubt ist.
Zum Nachlesen: Sicherheitshinweise für Neodym-Magnete · FDA: Magnete und medizinische Implantate · Apple: Magnete und Kameras
