Durch Streichen mit einem Magneten wird Eisen selbst magnetisch. Hitze und harte Schläge machen diese Wirkung wieder rückgängig.
Eisen ist magnetisierbar: Es kann selbst zum Magneten werden — und es auch wieder verlieren.
Probiere in der Simulation aus, wie das funktioniert.
Immer in dieselbe Richtung streichen. Nach 20–30 Mal ist das Eisen magnetisch.
Draht um einen Eisenkern wickeln und Strom fließen lassen — das Prinzip des Elektromagneten.
Ein Nagel, der lange am Magneten klebt, wird selbst leicht magnetisch.
Hämmern oder Schütteln bringt die Mini-Magnete durcheinander — die Wirkung verschwindet.
Über der Curie-Temperatur (Eisen: 770 °C) verschwindet die Magnetisierung sofort.
Ein Wechselfeld mit abnehmender Stärke entmagnetisiert gezielt und vollständig.
Streichen, Strom oder langes Anhaften ordnet die Elementarmagnete.
Schlagen, Erhitzen oder ein Wechselfeld bringt sie durcheinander.
Weicheisen vergisst schnell, Stahl behält die Magnetisierung.
Weichmagnetisch: Weicheisen wird leicht magnetisch und verliert es sofort wieder — ideal für Elektromagnete.
Hartmagnetisch: Stahl und Neodym bleiben magnetisch — daraus bestehen alle Dauermagnete.
Curie-Temperatur: Darüber ist Schluss. Eisen 770 °C, Nickel 358 °C, Neodym-Magnete schon bei 80 °C.