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Geschichte des Kompasses

Vom chinesischen Magnetstein bis zur Entdeckung Amerikas: Wie ein einfaches Gerät die Seefahrt und damit die ganze Welt verändert hat.

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Erklärung — Geschichte des Kompasses

Lange vor GPS hat der Kompass die Welt verändert — erst er machte Navigation auf hoher See möglich.

  • Anfang:China, um 200 v. Chr. — ein Magnetstein dreht sich immer gleich.
  • Navigation:Ab etwa 1000 schwimmt eine Magnetnadel in der Wasserschale.
  • Europa:Um 1200 kommt der Kompass über Handelswege ans Mittelmeer.
  • Erklärung:1600 erkennt Gilbert: Die Erde selbst ist ein Magnet.

Die Simulation zeigt die Reise von Kolumbus über den Atlantik. Die Weltkarte ist in der Equal-Earth-Projektion gezeichnet — sie zeigt die Kontinente flächentreu, Afrika also in seiner wahren Größe.

Kompass-Navigation

Das Schiff segelt so lange geradeaus, bis du den Kurs änderst oder es auf Land trifft.

Eine kurze Geschichte des Kompasses

um 200 v. Chr.

Erste Magnete in China

Ein löffelförmiger Magnetstein dreht sich auf einer Bronzeplatte immer in dieselbe Richtung — genutzt bei Zeremonien, noch nicht zur Navigation.

um 1000

Schwimmkompass in China

Eine magnetisierte Nadel schwimmt auf Holz in einer Wasserschale und zeigt nach Norden — der erste Navigationskompass.

um 1200

Kompass erreicht Europa

Über Handelsrouten gelangt das Wissen nach Europa. Seefahrer nutzen den Kompass nun im Mittelmeer.

15. Jahrhundert

Das Zeitalter der Entdeckungen

Schiffe fahren nun weit weg von der Küste: Kolumbus erreicht 1492 Amerika, Vasco da Gama 1498 Indien.

1492

Kolumbus und die Missweisung

Kolumbus bemerkt, dass der Kompass je nach Ort vom geografischen Norden abweicht — die erste Beobachtung der Missweisung.

1600

Gilbert: Die Erde ist ein Magnet

William Gilbert beschreibt in „De Magnete“ die Erde als riesigen Magneten — damit ist klar, warum der Kompass funktioniert.

1907

Der Kreiselkompass

Der erste Kreiselkompass funktioniert auch in Eisenschiffen, wo Magnetkompasse gestört werden.

1990er — heute

GPS löst den Kompass ab

GPS übernimmt die Navigation. Der Kompass bleibt als Backup — und steckt als Sensor in jedem Smartphone.

Warum der Kompass wichtig wurde
Mit dem Kompass konnte man erstmals auch ohne Sicht auf Sterne oder Küste navigieren.
Vorher

Orientierung nur an Sonne, Sternen und Küste — bei Nebel unmöglich.

Nachher

Weite Reisen über offenes Meer, Handel zwischen den Kontinenten.

Heute

GPS navigiert, der Kompass bleibt als Rückfallebene und Handysensor.

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Hinweise — Warum der Kompass die Welt veränderte

Hinweis

Vor dem Kompass war Navigation bei Nebel oder Sturm unmöglich — viele Schiffe gingen verloren.

Hinweis

Danach wurden weite Seereisen und weltweiter Handel möglich — aber auch Eroberung und Kolonialismus.

Hinweis

Heute steckt derselbe Effekt im Handy: ein Magnetfeldsensor statt einer Nadel.

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