MINT lernen

Interaktive Übungen

1.2.1 Das Modell der Elementarmagnete

Fünf Aufgaben zum Anklicken, Ziehen und Tippen — jede mit sofortiger Rückmeldung und Erklärung.

Fortschritt
0 / 5 Aufgaben
1Drei Eisenstücke unter der LupeAFB I

Die Bilder zeigen die Elementarmagnete im Inneren von drei Eisenstücken. Klicke das jeweils gesuchte Stück an.

Klicke das gesuchte Eisenstück an. Mit der Tastatur: Tab zum Wandern, Enter zum Auswählen.

Eisenstück AEisenstück BEisenstück C
Nur wenn alle Mini-Magnete in dieselbe Richtung zeigen, addieren sich ihre Wirkungen zu einem kräftigen Magneten (Stück B). Liegen sie durcheinander, heben sich die Wirkungen gegenseitig auf — das Eisen wirkt nach außen unmagnetisch (Stück C). Stück A ist auf halbem Weg: Es ist schon schwach magnetisch.
2Fachbegriffe und ihre BedeutungAFB I

Finde die fünf Paare.

Zehn Karten, fünf Paare. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter zum Aufdecken.
Achte auf den Unterschied zwischen magnetisieren und magnetisch sein: Magnetisieren ist das Ordnen der Mini-Magnete, magnetisch sein ist das Ergebnis davon.
3Was im Eisen nacheinander passiertAFB II

Du streichst mit einem starken Magneten über einen Eisennagel und schüttelst ihn danach kräftig. Bringe die Schritte in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt.
1Die Elementarmagnete im Nagel zeigen kreuz und quer, der Nagel ist unmagnetisch.
2Der starke Magnet kommt in die Nähe und wirkt auf jeden einzelnen Elementarmagneten.
3Immer mehr Elementarmagnete drehen sich in dieselbe Richtung.
4Alle Mini-Nordpole zeigen zur selben Seite — der Nagel ist jetzt selbst ein Magnet und hebt Büroklammern.
5Beim kräftigen Schütteln gerät die Ordnung wieder durcheinander.
6Der Nagel hebt keine Büroklammern mehr.
Die Reihenfolge ist eine Ursache-Wirkungs-Kette: Erst ordnen sich die Mini-Magnete, dann erst zeigt der Nagel seine Wirkung nach außen. Und beim Schütteln läuft dieselbe Kette rückwärts.
4Was das Modell erklärtAFB II

Wähle alle Beobachtungen aus, die sich mit dem Modell der Elementarmagnete erklären lassen.

Mehrere Antworten sind richtig.
Besonders schön erklärt das Modell zwei Dinge: Beim Zerbrechen entstehen nie einzelne Pole, weil jedes Bruchstück wieder aus vollständigen Mini-Magneten besteht. Und irgendwann ist Schluss, weil dann alle Mini-Magnete ausgerichtet sind — mehr geht nicht. Falsch ist dagegen die Vorstellung, beim Magnetisieren würde etwas hinüberfließen: Der Magnet gibt nichts ab, er ordnet nur.
5Fehler in der ErklärungAFB III

Ben erklärt einem Mitschüler das Modell. Klicke genau die Zeilen an, die falsch sind.

Klicke genau die falschen Zeilen an.
Alle drei Fehler betreffen dasselbe: Was gibt es im Eisen schon, und was passiert wirklich? Die Mini-Magnete sind bereits da und haben immer zwei Pole — beim Magnetisieren werden sie nur gedreht. Und es gibt sie ausschließlich in Eisen, Nickel und Cobalt.