Wissen und Reproduzieren
25 PunkteBerechne die fehlenden Werte. Gib nur das Ergebnis ein — Komma oder Punkt sind beide erlaubt.
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a) Reflexionsgesetz: α′ = α = 28°
b) 50 cm = 0,50 m, also D = 1 : 0,50 = 2 dpt
c) b = 24 · 8 : (24 − 8) = 192 : 16 = 12 cm
d) β = b : g = 12 : 24 = 0,5
e) V = 20 · 10 = 200-fach (multiplizieren, nicht addieren)
f) V = 120 : 24 = 5-fach
Wähle zu jedem Begriff die passende Formel aus. Achtung: Es stehen mehr Formeln zur Auswahl, als du brauchst.
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Reflexionsgesetz → α = α′ · Brechungsgesetz → n1·sinα = n2·sinβ · Brechkraft → D = 1/f · Linsengleichung → 1/f = 1/g + 1/b · Abbildungsmaßstab → β = B/G = b/g.
Nicht gebraucht wurden V = fObj/fOk (Fernrohr-Vergrößerung) und L ≈ fObj + fOk (Baulänge).
Diese vier Angaben werden in fast jeder Rechnung gebraucht.
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a) 25 cm = 0,25 m — nur so darf f in D = 1/f eingesetzt werden.
b) f = 1 : 5 = 0,20 m = 20 cm
c) Wasser: n = 1,33 (Luft ≈ 1,00; Glas ≈ 1,5)
d) 50 mm = 0,05 m
Ein Gegenstand steht genau im doppelten Brennweitenabstand vor einer Sammellinse.
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Richtig ist: reell, umgekehrt und genau gleich groß, b = 2f. Es ist der einzige Fall mit β = 1.
Rechnerisch: b = 2f·f : (2f − f) = 2f² : f = 2f, also β = b : g = 2f : 2f = 1.
Bei der Bildkonstruktion kennt man den weiteren Verlauf von drei Strahlen, ohne rechnen zu müssen.
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Der Mittelpunktstrahl trifft die Linsenmitte und läuft ungebrochen weiter, weil die Linse dort wie eine planparallele Platte wirkt.
Der Parallelstrahl geht nach der Linse durch F, der Brennpunktstrahl verläuft nach der Linse parallel zur Achse.
Kreuze alle Aussagen an, die richtig sind. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab.
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Richtig: Winkel zum Lot · reelles Bild auffangbar · ins dichtere Medium zum Lot hin · Mittelpunktstrahl ungebrochen.
Falsch: Der Brennpunkt ist kein Bildort — ein Bild liegt dort nur bei unendlich weit entferntem Gegenstand. Und ein virtuelles Bild ist mit dem Auge gut zu sehen; es lässt sich nur nicht auf einem Schirm auffangen.
Anwenden und Übertragen
44 PunkteEin Projektor hat ein Objektiv mit f = 20 cm. Der Schirm hängt so, dass das scharfe Bild in b = 420 cm Abstand entsteht. Die Vorlage ist G = 4 cm hoch.
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a) g = b · f : (b − f) = 420 · 20 : 400 = 21 cm
b) β = b : g = 420 : 21 = 20
c) B = β · G = 20 · 4 cm = 80 cm
Kontrolle: 20 cm < 21 cm < 40 cm — die Vorlage steht wie erwartet im Bereich f < g < 2f. Weil das Bild reell und umgekehrt ist, wird die Vorlage auf dem Kopf und seitenverkehrt eingelegt.
Ein Objektiv mit f = 50 mm fotografiert einen 1,50 m großen Gegenstand aus 3,00 m Entfernung. Rechne durchgehend in Millimetern und runde auf eine Nachkommastelle.
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a) g = 3000 mm, also b = 3000 · 50 : (3000 − 50) = 150 000 : 2950 ≈ 50,8 mm — fast genau die Brennweite, wie für g ≫ f zu erwarten.
b) β = b : g = 50,8 : 3000 ≈ 0,0169; B = 0,0169 · 1500 mm ≈ 25,4 mm — reell, umgekehrt und stark verkleinert.
Ein Lichtstrahl fällt aus Luft (n = 1,00) unter α = 45° auf eine Wasseroberfläche (n = 1,33). Runde auf eine Nachkommastelle.
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a) sin β = 1,00 · sin 45° : 1,33 = 0,7071 : 1,33 = 0,5317, also β ≈ 32,1°. Ins dichtere Medium wird zum Lot hin gebrochen — β ist kleiner als α. ✓
b) Totalreflexion beginnt, wenn der gebrochene Strahl gerade in der Grenzfläche läge (β = 90°): sin αg = 1,00 : 1,33 = 0,7519, also αg ≈ 48,8°.
Auf der optischen Bank wird eine scharfe Abbildung eingestellt. Gemessen werden g = 50 cm und b = 200 cm.
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a) 1/f = 1/50 + 1/200 = 4/200 + 1/200 = 5/200 = 1/40, also f = 40 cm. Erst die Kehrwerte addieren — f = g + b wäre falsch.
b) f = 0,40 m, also D = 1 : 0,40 = 2,5 dpt.
Kontrolle: 50 cm liegt zwischen f = 40 cm und 2f = 80 cm — und tatsächlich ist b = 200 cm > 2f, das Bild also vergrößert (β = 4).
Eine Sammellinse mit f = 12 cm wird als Lupe benutzt; der Gegenstand liegt in g = 8 cm Abstand.
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a) b = 8 · 12 : (8 − 12) = 96 : (−4) = −24 cm. Das negative Vorzeichen bedeutet: Das Bild liegt vor der Linse und ist virtuell; sein Abstand beträgt 24 cm.
b) β = 24 : 8 = 3 — aufrecht und dreifach vergrößert. Auf einem Schirm wäre davon nichts zu sehen: dort treffen sich nur die rückwärtigen Verlängerungen.
Ein Mikroskop-Objektiv hat f = 5 mm; das Präparat liegt in g = 5,5 mm Abstand. Das Okular vergrößert 12-fach.
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a) b = 5,5 · 5 : (5,5 − 5) = 27,5 : 0,5 = 55 mm — ein reelles, umgekehrtes, stark vergrößertes Zwischenbild im Tubus.
b) VObjektiv = b : g = 55 : 5,5 = 10; mit dem Okular V = 10 · 12 = 120-fach. Die beiden Stufen werden multipliziert.
Der winzige Abstand g − f = 0,5 mm erklärt, warum am Mikroskop so fein scharfgestellt werden muss.
Ein Kepler-Fernrohr soll 25-fach vergrößern. Zur Verfügung steht ein Okular mit f = 25 mm.
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a) Aus V = fObj : fOk folgt fObj = 25 · 25 mm = 625 mm.
b) Beide Brennpunkte fallen zusammen, also L ≈ 625 + 25 = 650 mm.
Genau das ist der Preis großer Vergrößerung: Sie verlangt ein langbrennweitiges Objektiv — und macht das Fernrohr dadurch zwangsläufig lang.
Eine punktförmige Lampe hängt 240 cm über dem Boden. 60 cm unter ihr liegt waagerecht eine 5 cm breite Scheibe.
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a) Lampe, Scheibenrand und Schattenrand liegen auf einer Geraden — Scheibe und Schatten sind zentrisch ähnlich: Breite = 5 · (240 : 60) = 20 cm.
b) Breite = 5 · (240 : 120) = 10 cm. Je weiter die Scheibe von der Lampe wegrückt, desto kleiner der Streckfaktor.
Wäre die Lampe ausgedehnt statt punktförmig, läge um diesen Kernschatten zusätzlich ein Halbschatten.
Verknüpfen und Beurteilen
31 PunkteEin reelles Bild ist genau so groß wie der Gegenstand. Der Abstand zwischen Gegenstand und Bild beträgt 48 cm.
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Gleiche Größe bedeutet β = 1, wegen β = b/g also b = g. Aus 1/f = 1/g + 1/g = 2/g folgt g = 2f — und damit auch b = 2f. Das ist der Fall g = 2f.
Der Abstand zwischen Gegenstand und Bild ist g + b = 4f. Aus 4f = 48 cm folgt f = 12 cm.
Es gibt nur diese eine Lösung: Die Bedingung β = 1 ist mit der Linsengleichung nur für g = b = 2f verträglich.
Gegenstand und Schirm stehen fest im Abstand d = 90 cm. Dazwischen wird eine Linse mit f = 20 cm verschoben. Es gibt zwei Stellungen, in denen das Bild scharf ist.
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Wegen g + b = 90 gilt b = 90 − g. Einsetzen in 1/f = 1/g + 1/b ergibt 1/20 = 90 : (g · (90 − g)), also g · (90 − g) = 1800 und damit g² − 90g + 1800 = 0.
Lösungen: g = (90 ± √(8100 − 7200)) : 2 = (90 ± 30) : 2, also g = 30 cm und g = 60 cm.
Warum genau zwei? Weil die Linsengleichung in g und b symmetrisch ist: Zu jeder Lösung (g, b) gehört die gespiegelte (b, g). In der einen Stellung ist das Bild vergrößert (β = 60/30 = 2), in der anderen um denselben Faktor verkleinert (β = 30/60 = 0,5). Mehr als zwei kann es nicht geben, weil die Gleichung quadratisch ist.
Ein Gegenstand steht fest in g = 60 cm Abstand. Verglichen werden zwei Linsen: f = 12 cm und f = 20 cm.
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a) b = 60 · 12 : 48 = 15 cm, also β = 15 : 60 = 0,25.
b) b = 60 · 20 : 40 = 30 cm, also β = 30 : 60 = 0,5.
Begründung: Bei festem g wächst in b = g·f/(g − f) mit größerem f der Zähler, während der Nenner zugleich kleiner wird — b wächst also doppelt begünstigt, und mit β = b/g auch die Bildgröße. Physikalisch: Eine Linse mit kleiner Brennweite ist stärker gekrümmt, bricht stärker und führt die Strahlen früher zusammen. Genau darauf beruht die Objektivwahl: kurze Brennweite = weitwinklig und klein, lange Brennweite = enger Ausschnitt und groß.
In vier Klausuren standen die folgenden Aussagen. Kreuze alle an, die falsch sind. Richtig angekreuzte Aussagen zählen als Fehler.
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Falsch sind:
• f = g + b — Kehrwerte darf man nicht gliedweise umdrehen. Gegenbeispiel: 1/2 + 1/2 = 1, aber 1/(2+2) = 1/4. Richtig: erst die Kehrwerte addieren, dann kehren.
• D = 1/f mit f in Zentimetern — die Dioptrie ist als 1 dpt = 1 m−1 definiert, f gehört also in Metern hinein.
• V = VObj + VOk — beim Mikroskop multiplizieren sich die beiden Stufen: 40 · 10 = 400, nicht 50.
Richtig sind dagegen β = B/G = b/g, die Brechung zum Lot hin ins dichtere Medium und L ≈ fObj + fOk beim Fernrohr — dort ist die Summe sinnvoll, aber als Baulänge, nicht als Vergrößerung.
Ein Gegenstand steht genau im Brennpunkt einer Sammellinse.
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Richtig ist die erste Aussage. Geometrisch: Der Brennpunktstrahl verlässt die Linse parallel zur Achse, der Mittelpunktstrahl läuft ungebrochen durch — beide sind hinter der Linse parallel zueinander und schneiden sich deshalb nirgends, auch ihre Rückwärtsverlängerungen nicht. Es gibt also weder ein reelles noch ein virtuelles Bild.
Rechnerisch: In b = g·f/(g − f) wird für g = f der Nenner null; der Ausdruck ist nicht definiert. g = f ist genau die Stelle, an der das Verhalten kippt.
Zum Abschluss: Kreuze alle Aussagen an, die richtig sind. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab — lies also genau.
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Richtig:
• Halbe Linse: Jeder Bildpunkt wird von einem Bündel erzeugt, das die ganze Linsenfläche nutzt — es fehlen Strahlen, kein Bildteil.
• g > 2f: reell, umgekehrt, verkleinert; b liegt zwischen f und 2f.
• b < 0: Bild auf der Gegenstandsseite, virtuell, aufrecht, vergrößert — die Lupe.
• β ist nur bei abbildenden Geräten sinnvoll; sehwinkelvergrößernde Geräte beschreibt man mit V = tanα′/tanα.
Falsch: Ein virtuelles Bild ist mit dem Auge gut zu sehen, aber nicht auffangbar — dort treffen sich nur die rückwärtigen Verlängerungen. Und beim Fernrohr ist die Summe der Brennweiten die Baulänge; die Vergrößerung ist ihr Quotient.
Probeklausur auswerten
Wenn du alle 20 Aufgaben bearbeitet hast, klicke auf „Auswerten“. Jede Teilaufgabe wird automatisch auf Richtigkeit geprüft — du erhältst Punktzahl, Note und alle Lösungswege.
Dein Ergebnis
| Aufgabe | Thema | Punkte |
|---|
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Notenschema
| Punkte | Note | Beurteilung |
|---|---|---|
| 100 – 92 P | 1 | sehr gut |
| 91 – 80 P | 2 | gut |
| 79 – 60 P | 3 | befriedigend |
| 59 – 44 P | 4 | ausreichend |
| 43 – 24 P | 5 | mangelhaft |
| 23 – 0 P | 6 | ungenügend |
