MINT lernen

Probeklausur Optik

Zwanzig Aufgaben, 100 Punkte, 90 Minuten — aufgeteilt in AFB I, II und III. Nach dem Auswerten gibt es Punkte, Note und alle Lösungswege.

Punkte0 / 100
Note—
Bearbeitet0 / 0
Bearbeitungszeit90 Minuten
AFB I

Wissen und Reproduzieren

25 Punkte
A1
Grundwissen — Gesetze und Formeln anwenden
AFB I 6 Punkte

Berechne die fehlenden Werte. Gib nur das Ergebnis ein — Komma oder Punkt sind beide erlaubt.

a) Ein Lichtstrahl trifft unter α = 28° auf einen ebenen Spiegel. Wie groß ist α′? 1 P
°
b) Eine Linse hat f = 50 cm. Wie groß ist ihre Brechkraft? 1 P
dpt
c) f = 8 cm, g = 24 cm. Wie groß ist die Bildweite? 1 P
cm
d) g = 24 cm, b = 12 cm. Wie groß ist der Abbildungsmaßstab? 1 P
e) Mikroskop mit 20er-Objektiv und 10er-Okular. Gesamtvergrößerung? 1 P
-fach
f) Fernrohr mit fObjektiv = 120 cm und fOkular = 24 cm. Vergrößerung? 1 P
-fach
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Reflexionsgesetz: α′ = α = 28°

b) 50 cm = 0,50 m, also D = 1 : 0,50 = 2 dpt

c) b = 24 · 8 : (24 − 8) = 192 : 16 = 12 cm

d) β = b : g = 12 : 24 = 0,5

e) V = 20 · 10 = 200-fach (multiplizieren, nicht addieren)

f) V = 120 : 24 = 5-fach

αα′ F Alle Größen dieses Kapitels auf einen Blick gb
Die Grundgesetze des Kapitels
A2
Formeln zuordnen
AFB I 5 Punkte

Wähle zu jedem Begriff die passende Formel aus. Achtung: Es stehen mehr Formeln zur Auswahl, als du brauchst.

Ordne jedem Gesetz bzw. jeder Größe die richtige Formel zu. 5 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Reflexionsgesetz → α = α′ · Brechungsgesetz → n1·sinα = n2·sinβ · Brechkraft → D = 1/f · Linsengleichung → 1/f = 1/g + 1/b · Abbildungsmaßstab → β = B/G = b/g.

Nicht gebraucht wurden V = fObj/fOk (Fernrohr-Vergrößerung) und L ≈ fObj + fOk (Baulänge).

A3
Einheiten und Zahlenwerte
AFB I 4 Punkte

Diese vier Angaben werden in fast jeder Rechnung gebraucht.

a) 25 cm in Metern 1 P
m
b) Eine Linse hat D = 5 dpt. Wie groß ist f in Zentimetern? 1 P
cm
c) Die Brechzahl von Wasser 1 P
d) Ein Objektiv hat f = 50 mm. Wie groß ist f in Metern? 1 P
m
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) 25 cm = 0,25 m — nur so darf f in D = 1/f eingesetzt werden.

b) f = 1 : 5 = 0,20 m = 20 cm

c) Wasser: n = 1,33 (Luft ≈ 1,00; Glas ≈ 1,5)

d) 50 mm = 0,05 m

A4
Der Fall g = 2f
AFB I 3 Punkte

Ein Gegenstand steht genau im doppelten Brennweitenabstand vor einer Sammellinse.

Welches Bild entsteht? 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Richtig ist: reell, umgekehrt und genau gleich groß, b = 2f. Es ist der einzige Fall mit β = 1.

Rechnerisch: b = 2f·f : (2f − f) = 2f² : f = 2f, also β = b : g = 2f : 2f = 1.

A5
Ausgezeichnete Strahlen
AFB I 3 Punkte

Bei der Bildkonstruktion kennt man den weiteren Verlauf von drei Strahlen, ohne rechnen zu müssen.

Welcher Strahl läuft ungebrochen durch die Linse? 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Der Mittelpunktstrahl trifft die Linsenmitte und läuft ungebrochen weiter, weil die Linse dort wie eine planparallele Platte wirkt.

Der Parallelstrahl geht nach der Linse durch F, der Brennpunktstrahl verläuft nach der Linse parallel zur Achse.

A6
Grundaussagen prüfen
AFB I 4 Punkte

Kreuze alle Aussagen an, die richtig sind. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab.

Welche Aussagen stimmen? (mehrere Antworten richtig)4 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Richtig: Winkel zum Lot · reelles Bild auffangbar · ins dichtere Medium zum Lot hin · Mittelpunktstrahl ungebrochen.

Falsch: Der Brennpunkt ist kein Bildort — ein Bild liegt dort nur bei unendlich weit entferntem Gegenstand. Und ein virtuelles Bild ist mit dem Auge gut zu sehen; es lässt sich nur nicht auf einem Schirm auffangen.

AFB II

Anwenden und Übertragen

44 Punkte
A7
Projektor einrichten
AFB II 6 Punkte

Ein Projektor hat ein Objektiv mit f = 20 cm. Der Schirm hängt so, dass das scharfe Bild in b = 420 cm Abstand entsteht. Die Vorlage ist G = 4 cm hoch.

a) In welchem Abstand g muss die Vorlage stehen? 2 P
cm
b) Wie groß ist der Abbildungsmaßstab? 2 P
c) Wie hoch ist das Bild auf dem Schirm? 2 P
cm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) g = b · f : (b − f) = 420 · 20 : 400 = 21 cm

b) β = b : g = 420 : 21 = 20

c) B = β · G = 20 · 4 cm = 80 cm

Kontrolle: 20 cm < 21 cm < 40 cm — die Vorlage steht wie erwartet im Bereich f < g < 2f. Weil das Bild reell und umgekehrt ist, wird die Vorlage auf dem Kopf und seitenverkehrt eingelegt.

FF G = 4 cm f = 20 cm b = 420 cm Schirm
Vorlage knapp außerhalb von F
A8
Fotoapparat — Bildweite und Bildgröße
AFB II 6 Punkte

Ein Objektiv mit f = 50 mm fotografiert einen 1,50 m großen Gegenstand aus 3,00 m Entfernung. Rechne durchgehend in Millimetern und runde auf eine Nachkommastelle.

a) Wie groß ist die Bildweite? 3 P
mm
b) Wie groß ist das Bild auf dem Sensor? 3 P
mm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) g = 3000 mm, also b = 3000 · 50 : (3000 − 50) = 150 000 : 2950 ≈ 50,8 mm — fast genau die Brennweite, wie für g ≫ f zu erwarten.

b) β = b : g = 50,8 : 3000 ≈ 0,0169; B = 0,0169 · 1500 mm ≈ 25,4 mm — reell, umgekehrt und stark verkleinert.

A9
Brechung und Grenzwinkel am Wasser
AFB II 6 Punkte

Ein Lichtstrahl fällt aus Luft (n = 1,00) unter α = 45° auf eine Wasseroberfläche (n = 1,33). Runde auf eine Nachkommastelle.

a) Wie groß ist der Brechungswinkel im Wasser? 3 P
°
b) Unter welchem Winkel tritt beim umgekehrten Weg (Wasser → Luft) Totalreflexion ein? 3 P
°
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) sin β = 1,00 · sin 45° : 1,33 = 0,7071 : 1,33 = 0,5317, also β ≈ 32,1°. Ins dichtere Medium wird zum Lot hin gebrochen — β ist kleiner als α. ✓

b) Totalreflexion beginnt, wenn der gebrochene Strahl gerade in der Grenzfläche läge (β = 90°): sin αg = 1,00 : 1,33 = 0,7519, also αg ≈ 48,8°.

α = 45° β = ? Luft · n = 1,00 Wasser · n = 1,33
Luft → Wasser: zum Lot hin
A10
Brennweite und Brechkraft bestimmen
AFB II 5 Punkte

Auf der optischen Bank wird eine scharfe Abbildung eingestellt. Gemessen werden g = 50 cm und b = 200 cm.

a) Wie groß ist die Brennweite? 3 P
cm
b) Wie groß ist die Brechkraft? 2 P
dpt
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) 1/f = 1/50 + 1/200 = 4/200 + 1/200 = 5/200 = 1/40, also f = 40 cm. Erst die Kehrwerte addieren — f = g + b wäre falsch.

b) f = 0,40 m, also D = 1 : 0,40 = 2,5 dpt.

Kontrolle: 50 cm liegt zwischen f = 40 cm und 2f = 80 cm — und tatsächlich ist b = 200 cm > 2f, das Bild also vergrößert (β = 4).

A11
Lupe — virtuelles Bild
AFB II 5 Punkte

Eine Sammellinse mit f = 12 cm wird als Lupe benutzt; der Gegenstand liegt in g = 8 cm Abstand.

a) Wie weit ist das virtuelle Bild von der Linse entfernt? 3 P
cm
b) Um welchen Faktor erscheint es vergrößert? 2 P
-fach
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) b = 8 · 12 : (8 − 12) = 96 : (−4) = −24 cm. Das negative Vorzeichen bedeutet: Das Bild liegt vor der Linse und ist virtuell; sein Abstand beträgt 24 cm.

b) β = 24 : 8 = 3 — aufrecht und dreifach vergrößert. Auf einem Schirm wäre davon nichts zu sehen: dort treffen sich nur die rückwärtigen Verlängerungen.

FF virtuelles Bild g = 8 cm f = 12 cm
g < f → virtuelles Bild
A12
Mikroskop — Zwischenbild und Gesamtvergrößerung
AFB II 6 Punkte

Ein Mikroskop-Objektiv hat f = 5 mm; das Präparat liegt in g = 5,5 mm Abstand. Das Okular vergrößert 12-fach.

a) In welchem Abstand vom Objektiv entsteht das Zwischenbild? 3 P
mm
b) Wie groß ist die Gesamtvergrößerung? 3 P
-fach
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) b = 5,5 · 5 : (5,5 − 5) = 27,5 : 0,5 = 55 mm — ein reelles, umgekehrtes, stark vergrößertes Zwischenbild im Tubus.

b) VObjektiv = b : g = 55 : 5,5 = 10; mit dem Okular V = 10 · 12 = 120-fach. Die beiden Stufen werden multipliziert.

Der winzige Abstand g − f = 0,5 mm erklärt, warum am Mikroskop so fein scharfgestellt werden muss.

A13
Fernrohr planen
AFB II 5 Punkte

Ein Kepler-Fernrohr soll 25-fach vergrößern. Zur Verfügung steht ein Okular mit f = 25 mm.

a) Welche Brennweite muss das Objektiv haben? 3 P
mm
b) Wie lang wird das Rohr ungefähr? 2 P
mm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Aus V = fObj : fOk folgt fObj = 25 · 25 mm = 625 mm.

b) Beide Brennpunkte fallen zusammen, also L ≈ 625 + 25 = 650 mm.

Genau das ist der Preis großer Vergrößerung: Sie verlangt ein langbrennweitiges Objektiv — und macht das Fernrohr dadurch zwangsläufig lang.

A14
Kernschatten bei zwei Lampenhöhen
AFB II 5 Punkte

Eine punktförmige Lampe hängt 240 cm über dem Boden. 60 cm unter ihr liegt waagerecht eine 5 cm breite Scheibe.

a) Wie breit ist der Kernschatten auf dem Boden? 3 P
cm
b) Die Scheibe wird auf 120 cm unter die Lampe abgesenkt. Wie breit ist der Kernschatten jetzt? 2 P
cm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Lampe, Scheibenrand und Schattenrand liegen auf einer Geraden — Scheibe und Schatten sind zentrisch ähnlich: Breite = 5 · (240 : 60) = 20 cm.

b) Breite = 5 · (240 : 120) = 10 cm. Je weiter die Scheibe von der Lampe wegrückt, desto kleiner der Streckfaktor.

Wäre die Lampe ausgedehnt statt punktförmig, läge um diesen Kernschatten zusätzlich ein Halbschatten.

Lampe Scheibe 5 cm Kernschatten = ? 60 cm 240 cm
Zentrische Ähnlichkeit
AFB III

Verknüpfen und Beurteilen

31 Punkte
A15
Brennweite aus einem Abstand erschließen
AFB III 5 Punkte

Ein reelles Bild ist genau so groß wie der Gegenstand. Der Abstand zwischen Gegenstand und Bild beträgt 48 cm.

Bestimme die Brennweite der Linse. 5 P
cm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Gleiche Größe bedeutet β = 1, wegen β = b/g also b = g. Aus 1/f = 1/g + 1/g = 2/g folgt g = 2f — und damit auch b = 2f. Das ist der Fall g = 2f.

Der Abstand zwischen Gegenstand und Bild ist g + b = 4f. Aus 4f = 48 cm folgt f = 12 cm.

Es gibt nur diese eine Lösung: Die Bedingung β = 1 ist mit der Linsengleichung nur für g = b = 2f verträglich.

A16
Zwei scharfe Linsenstellungen
AFB III 7 Punkte

Gegenstand und Schirm stehen fest im Abstand d = 90 cm. Dazwischen wird eine Linse mit f = 20 cm verschoben. Es gibt zwei Stellungen, in denen das Bild scharf ist.

a) Kleinere Gegenstandsweite 3 P
cm
b) Größere Gegenstandsweite 4 P
cm
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Wegen g + b = 90 gilt b = 90 − g. Einsetzen in 1/f = 1/g + 1/b ergibt 1/20 = 90 : (g · (90 − g)), also g · (90 − g) = 1800 und damit g² − 90g + 1800 = 0.

Lösungen: g = (90 ± √(8100 − 7200)) : 2 = (90 ± 30) : 2, also g = 30 cm und g = 60 cm.

Warum genau zwei? Weil die Linsengleichung in g und b symmetrisch ist: Zu jeder Lösung (g, b) gehört die gespiegelte (b, g). In der einen Stellung ist das Bild vergrößert (β = 60/30 = 2), in der anderen um denselben Faktor verkleinert (β = 30/60 = 0,5). Mehr als zwei kann es nicht geben, weil die Gleichung quadratisch ist.

d = 90 cm Gegenstand Schirm Stellung 1 Stellung 2 f = 20 cm
Symmetrie von g und b
A17
Einfluss der Brennweite begründen
AFB III 5 Punkte

Ein Gegenstand steht fest in g = 60 cm Abstand. Verglichen werden zwei Linsen: f = 12 cm und f = 20 cm.

a) Abbildungsmaßstab bei f = 12 cm 2 P
b) Abbildungsmaßstab bei f = 20 cm 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) b = 60 · 12 : 48 = 15 cm, also β = 15 : 60 = 0,25.

b) b = 60 · 20 : 40 = 30 cm, also β = 30 : 60 = 0,5.

Begründung: Bei festem g wächst in b = g·f/(g − f) mit größerem f der Zähler, während der Nenner zugleich kleiner wird — b wächst also doppelt begünstigt, und mit β = b/g auch die Bildgröße. Physikalisch: Eine Linse mit kleiner Brennweite ist stärker gekrümmt, bricht stärker und führt die Strahlen früher zusammen. Genau darauf beruht die Objektivwahl: kurze Brennweite = weitwinklig und klein, lange Brennweite = enger Ausschnitt und groß.

f = 12 cm f = 20 cm g = 60 cm g = 60 cm
Gleiches g, zwei Brennweiten
A18
Fehleranalyse
AFB III 5 Punkte

In vier Klausuren standen die folgenden Aussagen. Kreuze alle an, die falsch sind. Richtig angekreuzte Aussagen zählen als Fehler.

Welche Aussagen sind falsch? (mehrere Antworten richtig)5 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Falsch sind:

• f = g + b — Kehrwerte darf man nicht gliedweise umdrehen. Gegenbeispiel: 1/2 + 1/2 = 1, aber 1/(2+2) = 1/4. Richtig: erst die Kehrwerte addieren, dann kehren.

• D = 1/f mit f in Zentimetern — die Dioptrie ist als 1 dpt = 1 m−1 definiert, f gehört also in Metern hinein.

• V = VObj + VOk — beim Mikroskop multiplizieren sich die beiden Stufen: 40 · 10 = 400, nicht 50.

Richtig sind dagegen β = B/G = b/g, die Brechung zum Lot hin ins dichtere Medium und L ≈ fObj + fOk beim Fernrohr — dort ist die Summe sinnvoll, aber als Baulänge, nicht als Vergrößerung.

A19
Der Grenzfall g = f
AFB III 3 Punkte

Ein Gegenstand steht genau im Brennpunkt einer Sammellinse.

Warum entsteht kein Bild? 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Richtig ist die erste Aussage. Geometrisch: Der Brennpunktstrahl verlässt die Linse parallel zur Achse, der Mittelpunktstrahl läuft ungebrochen durch — beide sind hinter der Linse parallel zueinander und schneiden sich deshalb nirgends, auch ihre Rückwärtsverlängerungen nicht. Es gibt also weder ein reelles noch ein virtuelles Bild.

Rechnerisch: In b = g·f/(g − f) wird für g = f der Nenner null; der Ausdruck ist nicht definiert. g = f ist genau die Stelle, an der das Verhalten kippt.

F g = f parallel — kein Schnittpunkt b = g·f/(g − f): Nenner wird null
Parallele Strahlen — kein Schnittpunkt
A20
Wahr oder falsch?
AFB III 6 Punkte

Zum Abschluss: Kreuze alle Aussagen an, die richtig sind. Falsch angekreuzte Aussagen ziehen Punkte ab — lies also genau.

Welche Aussagen stimmen? (mehrere Antworten richtig)6 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Richtig:

• Halbe Linse: Jeder Bildpunkt wird von einem Bündel erzeugt, das die ganze Linsenfläche nutzt — es fehlen Strahlen, kein Bildteil.

• g > 2f: reell, umgekehrt, verkleinert; b liegt zwischen f und 2f.

• b < 0: Bild auf der Gegenstandsseite, virtuell, aufrecht, vergrößert — die Lupe.

• β ist nur bei abbildenden Geräten sinnvoll; sehwinkelvergrößernde Geräte beschreibt man mit V = tanα′/tanα.

Falsch: Ein virtuelles Bild ist mit dem Auge gut zu sehen, aber nicht auffangbar — dort treffen sich nur die rückwärtigen Verlängerungen. Und beim Fernrohr ist die Summe der Brennweiten die Baulänge; die Vergrößerung ist ihr Quotient.

Probeklausur auswerten

Wenn du alle 20 Aufgaben bearbeitet hast, klicke auf „Auswerten“. Jede Teilaufgabe wird automatisch auf Richtigkeit geprüft — du erhältst Punktzahl, Note und alle Lösungswege.

Dein Ergebnis

Erreicht
0 / 100
Prozent
0 %
Note
—
AufgabeThemaPunkte

Alle 20 Aufgaben werden automatisch ausgewertet. Bei Aufgaben mit mehreren richtigen Antworten zählt jede richtige Angabe, jede falsch angekreuzte zieht wieder ab.

Notenschema

PunkteNoteBeurteilung
100 – 92 P1sehr gut
91 – 80 P2gut
79 – 60 P3befriedigend
59 – 44 P4ausreichend
43 – 24 P5mangelhaft
23 – 0 P6ungenügend