Gleicher Gegenstand, gleicher Abstand, andere Linse — was sich am Bild ändert und warum.
Bei fester Gegenstandsweite entscheidet allein die Brennweite darüber, wo und wie groß das Bild entsteht.
Brennweite der Linse; klein bedeutet stark gekrümmt und große Brechkraft.
Bildweite; wächst mit f, solange g unverändert bleibt.
Bildgröße; folgt der Bildweite in dieselbe Richtung.
Quantitativ folgt das später aus der Linsengleichung.
Die Kerze steht fest 60 cm vor der Linse. Für vier Brennweiten ergibt sich je eine Bildweite und Bildgröße — die Messreihe zeigt den Zusammenhang mit der Brennweite.
Halte fest: Bei fester Gegenstandsweite liegt das scharfe Bild mit kleinerer Brennweite näher an der Linse und ist dabei kleiner — Bildweite und Bildgröße ändern sich immer gleichsinnig mit der Brennweite.
Drei Punkte, die beim Linsentausch regelmäßig untergehen:
Genau darauf beruht die Objektivwahl: kurze Brennweite = weiter Bildwinkel und kleines Bild, lange Brennweite = enger Ausschnitt und großes Bild (Teleobjektiv).
Nur eine Größe darf sich ändern: Wer die Linse tauscht, muss g unverändert lassen — sonst sind die Bilder nicht vergleichbar.
Größer heißt nicht automatisch scharf: Der Schirm muss nach jedem Linsentausch neu auf die passende Bildweite geschoben werden.