Eine Größe, zwei gleichwertige Wege sie zu messen — über Längen oder über Weiten.
Der Abbildungsmaßstab β vergleicht die Bildgröße mit der Gegenstandsgröße — und lässt sich ebenso aus den beiden Weiten bestimmen.
Bildgröße und Gegenstandsgröße, in derselben Längeneinheit.
Bildweite und Gegenstandsweite, jeweils ab der Linsenmitte gemessen.
Verhältniszahl ohne Einheit.
β > 1 vergrößert, β < 1 verkleinert, β = 1 gleich groß (Fall g = 2f).
Auf der optischen Bank steht links ein Leuchtpfeil (bei 0 cm), die Linse hat f = 6 cm, der Schirm steht dort, wo das Bild scharf ist. Weg 1: Das Lineal misst G und B direkt am Pfeil und am Schirm. Weg 2: g und b lassen sich direkt an der Skala der Bank ablesen. Beide Wege müssen denselben Maßstab liefern; die Skizze zeigt, warum.
Halte fest: Ob du B und G mit dem Lineal misst oder b und g an der Bank abliest — beide Quotienten sind derselbe Abbildungsmaßstab, weil der Mittelpunktstrahl zwei ähnliche Dreiecke erzeugt.
Drei Punkte, die beim Rechnen mit β den Unterschied machen:
β ist einheitenlos: B und G bzw. b und g immer in derselben Einheit einsetzen, sonst stimmt der Wert um Zehnerpotenzen nicht.
β sagt nichts über die Bildart: ob umgekehrt oder aufrecht, reell oder virtuell, klärt erst die Fallunterscheidung nach g.
Gute Kontrolle: Beide Wege müssen denselben Wert geben. Weichen sie ab, stimmt die Messung oder die Lage der Linsenmitte nicht.