Energie geht nicht verloren — sie wechselt nur die Form. Damit löst du Aufgaben, die sonst kaum zu rechnen wären.
Ein Springer steht auf dem 10-Meter-Turm: viel Lageenergie, keine Bewegung. Kurz vor dem Wasser: keine Höhe mehr, dafür volle Fahrt. Die Energie ist nicht verschwunden — sie hat nur die Form gewechselt.
Ohne Reibung geht bei einer Umwandlung nichts verloren.
Treten nur zwei Formen auf, gilt zum Beispiel Epot = Ekin, wenn die gesamte Lageenergie in Bewegungsenergie übergeht.
Lageenergie in Joule (J).
Masse in Kilogramm (kg).
Ortsfaktor, auf der Erde g = 9,81 m/s².
Höhe über dem Bezugsniveau in Meter (m).
So nutzt du den Satz beim Springer auf dem 10-Meter-Turm.
Zwei Springer, 40 kg und 80 kg, springen von unterschiedlich hohen Plattformen ins Wasser — spielt die Masse dabei wirklich eine Rolle?
Halte fest: Ohne Reibung hängt die Geschwindigkeit beim Auftreffen nur von der Höhe ab, v = √(2 · g · h) — die Masse steckt zwar in der Energie, aber nicht in der Geschwindigkeit.
Ein Wagen mit 600 kg startet in 20 m Höhe mit 10 m/s. Beobachte, wie sich die beiden Energieformen entlang der Strecke ineinander umwandeln — während die Summe konstant bleibt.
Die Marken ①②③ sind die drei Zeitpunkte aus der Aufgabe.
Achte auf den grauen Balken: Er ändert sich nie. Was oben an Lageenergie verschwindet, taucht unten als Bewegungsenergie wieder auf — das ist der Energieerhaltungssatz. An der Loopingspitze (12 m) bleiben 77 088 J Bewegungsenergie, also rund 57,7 km/h.
Drei Stolperstellen
h wird immer von einer gewählten Nulllinie aus gemessen, beim Turmspringen von der Wasseroberfläche.
Startet der Körper mit 10 m/s, gehört diese Bewegungsenergie zur Gesamtenergie dazu.
Zuerst Ekin aus der Bilanz bestimmen, dann nach v umstellen; m/s mal 3,6 ergibt km/h.