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Übungen: Das Trägheitsprinzip

Fünf interaktive Aufgaben zum ersten newtonschen Gesetz — Sortierfächer, Wahr-Falsch, Fehlersuche, Argumentationskette und Mehrfachauswahl.

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Fünf interaktive Aufgaben von AFB I bis III zum ersten newtonschen Gesetz. Jede Aufgabe hat gestufte Hilfen; gelöste Aufgaben zählt die Fortschrittsleiste oben mit. Alles ist auch mit der Tastatur bedienbar.

A1Das Gesetz im WortlautAFB I

Ziehe die Wörter in die Lücken, bis der Satz aus dem Hefter wieder vollständig ist.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Ein Körper bleibt in oder behält seine gleichförmige Bewegung bei, solange auf ihn keine Kräfte einwirken. Genauer gesagt genügt es, wenn die Kraft null ist. Die Eigenschaft, diesen Zustand von allein beizubehalten, nennt man .

Das ist der Kastentext aus dem Hefter, Wort für Wort. Der Zusatz mit der resultierenden Kraft ist die Präzisierung: Es müssen nicht alle Kräfte fehlen, sie müssen sich nur aufheben.
A2Wirkt hier eine resultierende Kraft?AFB I

Sortiere die acht Situationen in die beiden Fächer.

Karte anklicken und dann das Fach — oder mit 1 bzw. 2.
1resultierende Kraft ist null
2es wirkt eine resultierende Kraft
Das Unterscheidungsmerkmal ist immer dasselbe: Ändert sich Tempo oder Richtung? Wenn nein, ist die resultierende Kraft null — auch dann, wenn wie beim Buch oder bei der Kiste durchaus Kräfte wirken. Die Kurvenfahrt gehört dazu, obwohl das Tempo gleich bleibt: Die Richtung ändert sich, also wirkt eine Kraft.
A3Stimmt das?AFB II

Entscheide bei jeder Aussage, ob sie stimmt.

5 Aussagen nacheinander.
Aussage 1 von 5

Die Aussagen 1, 2 und 5 sind die drei häufigsten Fehlvorstellungen zum Trägheitsprinzip: Ruhe mit Kräftefreiheit gleichsetzen, eine Kraft nach vorne erfinden und Reibung vergessen.
A4Fehler in der Erklärung findenAFB II

Ein Schüler erklärt den bremsenden Bus. Drei Zeilen sind physikalisch falsch — markiere genau diese.

Klicke genau die falschen Zeilen an.
Die drei Fehler hängen zusammen: Wer eine Kraft nach vorne erfindet, braucht anschließend eine Beschleunigung nach vorne — und dreht am Ende auch noch die Rolle des Festhaltens um.
A5Die Erklärung ordnenAFB III

Bringe die Argumentationskette in die richtige Reihenfolge — von der Ausgangslage bis zur Beobachtung.

Karten mit ▲/▼ oder den Pfeiltasten verschieben.
1Bus und Fahrgast bewegen sich mit derselben Geschwindigkeit geradeaus.
2Der Fahrer bremst — auf den Bus wirkt die Bremskraft.
3Der Bus wird langsamer; auf den Fahrgast wirkt dabei keine Kraft nach vorne.
4Nach dem Trägheitsprinzip behält der Fahrgast seine Geschwindigkeit bei.
5Deshalb bewegt er sich relativ zum Bus nach vorne — er stolpert.
Die Kette beginnt bei der Ursache (Bremskraft auf den Bus) und endet bei der Beobachtung (Stolpern). Der entscheidende Schritt ist der dritte: Dort wird ausdrücklich festgehalten, dass auf die Person nichts wirkt. Wer ihn überspringt, landet automatisch bei der falschen Kraft nach vorne.