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Das Manhattan-Projekt

Das geheime Programm, mit dem die USA im Zweiten Weltkrieg die erste Atombombe bauten.

2 Kernwaffen, Unfälle und Schicksale

Das Wichtigste auf einen Blick

Wie die USA zwischen 1942 und 1945 die erste Atombombe bauten.

  • Auslöser:Brief von Albert Einstein und Leó Szilárd an Präsident Roosevelt am 2. August 1939 – Warnung vor einer deutschen Uranbombe.
  • Leitung:Start 1942 unter der US-Armee; militärisch General Leslie Groves, wissenschaftlich J. Robert Oppenheimer.
  • Standorte:Los Alamos (Bombenentwicklung), Oak Ridge (Urananreicherung, U-235), Hanford (Plutoniumreaktoren, Pu-239).
  • Umfang:Rund 130 000 Beschäftigte, Kosten ca. 2 Mrd. US-Dollar (heute ca. 25–30 Mrd.).
  • Geheimhaltung:Strengste Abschottung – selbst Vizepräsident Truman wusste nichts davon.
  • Bombentypen:Kanonenprinzip mit Uran-235 („Little Boy“) und Implosionsprinzip mit Plutonium-239 („Fat Man“).
  • Trinity-Test:16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico: erste Kernexplosion der Geschichte, ca. 21 kt TNT.
  • Zitat:Oppenheimer zitiert die Bhagavad Gita: „Jetzt bin ich der Tod geworden, der Zerstörer der Welten“.
  • Beteiligte:Fermi, Feynman, Bohr, von Neumann, Szilárd, Teller; Klaus Fuchs spionierte für die Sowjetunion.
  • Deutschland:Das „Uranprojekt“ unter Heisenberg kam nie über einen Versuchsreaktor hinaus (Haigerloch, 1945).
  • Folgen:Abwürfe auf Hiroshima und Nagasaki im August 1945; die UdSSR zündet 1949 → Wettrüsten und Kalter Krieg.
  • Ethik:Franck-Report (Juni 1945) forderte eine Demonstration statt eines Einsatzes; Oppenheimer 1954 Sicherheitsfreigabe entzogen, 2022 rehabilitiert.

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