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Probe-Klassenarbeit

Zwanzig Aufgaben über alle vier Abschnitte, 100 Punkte, 90 Minuten — mit automatischer Auswertung, Note und vollständigen Lösungswegen.

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Bearbeitungszeit90 Minuten
AFB I

Wissen und Reproduzieren

25 Punkte
A1
Grundwissen — Formeln anwenden
AFB I 6 Punkte

Berechne die fehlenden Werte. Rechne mit g = 9,81 m/s². Komma oder Punkt sind beide erlaubt.

a) Druck: F = 60 N wirken auf A = 3 m² 1 P
Pa
b) Gewichtskraft einer Masse von 20 kg 1 P
N
c) Schweredruck in 10 m Wassertiefe (ρ = 1000 kg/m³) 1 P
Pa
d) 3 bar in Pascal 1 P
Pa
e) 27 °C in Kelvin 1 P
K
f) Maximaler Wirkungsgrad bei Th = 500 K und Tk = 250 K 1 P
%
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) p = 60 N : 3 m² = 20 Pa

b) F = 20 kg · 9,81 m/s² = 196,2 N

c) p = 10 · 1000 · 9,81 = 98 100 Pa

d) 3 · 100 000 = 300 000 Pa

e) 27 + 273,15 = 300,15 K

f) ηmax = 1 − 250 : 500 = 0,5 = 50 %

A2
Formeln zuordnen
AFB I 5 Punkte

Wähle zu jeder Größe die passende Formel. Achtung: Es stehen mehr Formeln zur Auswahl, als du brauchst.

Ordne jeder Größe bzw. jedem Gesetz die richtige Formel zu. 5 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Druck → p = F : A  ·  Schweredruck → p = h · ρ · g

Erstes Gas-Gesetz → p₁·V₁ = p₂·V₂ (T konstant)  ·  Zweites Gas-Gesetz → V₁:T₁ = V₂:T₂ (p konstant)

Volumenarbeit → W = p · ΔV

Nicht gebraucht: p₁:T₁ = p₂:T₂ (drittes Gas-Gesetz), F = m · a und ηmax = 1 − Tk:Th.

A3
Einheiten umrechnen
AFB I 4 Punkte

Denk daran: Bei Flächen wird der Umrechnungsfaktor quadriert.

a) 2 bar = ? Pa 1 P
Pa
b) 500 hPa = ? Pa 1 P
Pa
c) 150 cm² = ? m² 1 P
m²
d) 1 bar · cm³ = ? J 1 P
J
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) 1 bar = 100 000 Pa → 200 000 Pa

b) 1 hPa = 100 Pa → 50 000 Pa

c) 1 m² = 10 000 cm² → 150 : 10 000 = 0,015 m²

d) 0,1 J — deshalb sind 900 bar·cm³ genau 90 J.

A4
Wann gelten die Gasgesetze?
AFB I 3 Punkte

Die drei Gasgesetze haben feste Voraussetzungen — wer sie übersieht, rechnet richtig, aber am Problem vorbei.

Kreuze alle Aussagen an, die zutreffen. (mehrere Antworten richtig) 3 P
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Richtig: feste Gasmenge, T in Kelvin, jeweils eine Zustandsgröße konstant.

Falsch: Die Gesetze gelten für jedes Gas, das sich wie ein ideales Gas verhält. Entweicht Gas, ändert sich N und keines der Gesetze gilt mehr. Und im ersten Gas-Gesetz dürfen bar und Liter stehen bleiben — solange auf beiden Seiten dieselbe Einheit steht, kürzt sie sich heraus.

A5
Welches Gesetz gilt hier?
AFB I 3 Punkte

Eine verschlossene, starre Glasflasche steht in der Sonne und erwärmt sich. Das Gas kann nicht entweichen, die Flasche dehnt sich praktisch nicht aus.

Welches Gesetz beschreibt diese Zustandsänderung? 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Die Flasche ist starr, also bleibt das Volumen konstant (isochore Zustandsänderung). Damit gilt das dritte Gas-Gesetz: p₁ : T₁ = p₂ : T₂. Der Druck steigt mit der Temperatur, weil die Teilchen häufiger und heftiger gegen dieselben Wände stoßen.

A6
Diagramme lesen
AFB I 4 Punkte

Zwei Fragen zum V-p-Diagramm eines Kreisprozesses.

a) Welche Form hat eine Isotherme im V-p-Diagramm? 2 P
b) In welche Richtung durchläuft ein Motor seinen Kreisprozess? 2 P
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a) Bei konstanter Temperatur ist p · V konstant, also p = konstant : V. Das ergibt eine gekrümmte Kurve (Hyperbel), nie eine Gerade.

b) Im Uhrzeigersinn gibt die Maschine Arbeit ab — das kennzeichnet den Motor. Gegen den Uhrzeigersinn muss man Arbeit hineinstecken; das ist eine Kältemaschine oder Wärmepumpe. Ohne Pfeile im Diagramm lassen sich beide nicht unterscheiden, denn die Fläche ist gleich groß.

AFB II

Anwenden und Übertragen

44 Punkte
A7
Taucher in 15 m Tiefe
AFB II 8 Punkte

Ein Taucher befindet sich 15 m tief in Wasser (ρ = 1000 kg/m³, g = 9,81 m/s²). An der Oberfläche herrscht der Luftdruck 1013 hPa.

a) Berechne den Schweredruck des Wassers. 3 P
Pa
b) Berechne den Gesamtdruck auf den Taucher. 3 P
Pa
c) Gib den Gesamtdruck in bar an. 2 P
bar
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) p = h · ρ · g = 15 m · 1000 kg/m³ · 9,81 m/s² = 147 150 Pa

b) 1013 hPa = 101 300 Pa. Gesamt: 147 150 + 101 300 = 248 450 Pa

c) 248 450 : 100 000 = 2,4845 bar ≈ 2,48 bar. Faustregel: Alle 10 m Wasser bringen rund 1 bar dazu.

A8
Kolbenprober
AFB II 5 Punkte

In einem Kolbenprober sind V₁ = 250 cm³ Luft bei p₁ = 1,0 bar eingeschlossen. Der Kolben wird langsam auf V₂ = 100 cm³ hineingeschoben; die Temperatur bleibt dabei gleich.

a) Berechne den neuen Druck. 3 P
bar
b) Welche Größe wird hier konstant gehalten? 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Konstante Temperatur → erstes Gas-Gesetz: p₂ = (p₁ · V₁) : V₂ = (1,0 bar · 250 cm³) : 100 cm³ = 2,5 bar. Die Einheiten bar und cm³ dürfen stehen bleiben.

b) Die Temperatur. „Langsam“ heißt hier: Die Luft kann die Kompressionswärme abgeben, die Temperatur bleibt auf Zimmerniveau.

A9
Heißluftballon
AFB II 6 Punkte

Ein Heißluftballon fasst 2000 m³ Luft bei 0 °C. Der Brenner erwärmt die Luft auf 90 °C. Weil die Öffnung unten offen ist, bleibt der Druck konstant.

a) Welches Volumen hätte die Luft bei 90 °C? 3 P
m³
b) Wie viel Luft entweicht dabei unten aus dem Ballon? 3 P
m³
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) In Kelvin: T₁ = 273,15 K, T₂ = 363,15 K. Konstanter Druck → V₁:T₁ = V₂:T₂, also V₂ = 2000 m³ · 363,15 K : 273,15 K ≈ 2659 m³

b) Der Ballon selbst bleibt gleich groß, die zusätzliche Luft muss unten heraus: 2659 − 2000 = 659 m³. Gefragt war die Differenz, nicht der Endwert — genau deshalb wird der Ballon leichter und steigt.

A10
Fahrradreifen in der Sonne
AFB II 6 Punkte

Ein Fahrradreifen wird morgens bei 15 °C auf 2,80 bar aufgepumpt. Mittags erwärmt sich die Luft im Reifen auf 40 °C. Das Volumen ändert sich praktisch nicht.

a) Berechne den Druck bei 40 °C. 3 P
bar
b) Um wie viel Prozent ist der Druck gestiegen? (eine Nachkommastelle) 3 P
%
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) In Kelvin: 288,15 K und 313,15 K. Konstantes Volumen → p₁:T₁ = p₂:T₂, also p₂ = 2,80 bar · 313,15 K : 288,15 K ≈ 3,04 bar

b) 3,043 : 2,80 = 1,0868, also rund 8,7 % mehr. Hätte man mit °C gerechnet (40 : 15), käme ein Anstieg von 167 % heraus — grober Unsinn.

A11
Vom Diagramm zur Leistung
AFB II 5 Punkte

Ein Rechteckprozess schließt im Arbeitsdiagramm eine Fläche mit Δp = 2 bar und ΔV = 400 cm³ ein.

a) Berechne die Nutzarbeit pro Umlauf in Joule. 3 P
J
b) Der Motor läuft mit 25 Umläufen pro Sekunde. Berechne seine Leistung. 2 P
W
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) W = Δp · ΔV = 2 bar · 400 cm³ = 800 bar·cm³. Mit 1 bar·cm³ = 0,1 J sind das 80 J.

b) P = 25 · 80 J : 1 s = 2000 W = 2 kW. Aus der Fläche im Diagramm wird also direkt die Leistung der Maschine.

A12
Ottomotor — Grenze und Wirklichkeit
AFB II 5 Punkte

Ein Ottomotor arbeitet zwischen Th = 1100 K und Tk = 350 K. Real erreicht er einen Wirkungsgrad von 30 %.

a) Berechne den maximalen Wirkungsgrad (eine Nachkommastelle). 2 P
%
b) Wie viel Arbeit gewinnt der Motor real aus 2000 J zugeführter Wärme? 2 P
J
c) Warum liegt der reale Wert deutlich unter dem Maximum? 1 P
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a) ηmax = 1 − 350 K : 1100 K = 0,682 = 68,2 %

b) W = η · Qzu = 0,30 · 2000 J = 600 J. Die restlichen 1400 J gehen als Abwärme weg.

c) ηmax ist eine Obergrenze für die ideale Maschine. Reibung, Wärmeverluste und undichte Stellen drücken den realen Wert darunter. Größe und Bauart ändern die Obergrenze nicht — die hängt allein an den beiden Temperaturen.

A13
Eckpunkte des Stirling-Prozesses
AFB II 5 Punkte

Im idealen stirlingschen Kreisprozess hat Zustand 3 die Werte V₃ = 300 cm³ und p₃ = 1 bar bei Tk = 300 K. Von 3 nach 4 wird das Gas isotherm auf V₄ = 100 cm³ zusammengedrückt. Auf der heißen Isotherme gilt V₁ = 100 cm³ und p₁ = 6 bar.

a) Berechne p₄. 3 P
bar
b) Berechne das Produkt p · V auf der heißen Isotherme. 2 P
bar·cm³
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Isotherm heißt: erstes Gas-Gesetz. p₃·V₃ = 1 · 300 = 300, also p₄ = 300 : 100 = 3 bar

b) p₁ · V₁ = 6 bar · 100 cm³ = 600 bar·cm³ — doppelt so groß wie auf der kalten Isotherme, passend zu Th = 600 K gegenüber Tk = 300 K. Genau dieser Unterschied liefert die Nutzarbeit.

A14
BHKW oder getrennte Erzeugung?
AFB II 4 Punkte

Ein Gebäude braucht 40 kWh Strom und 60 kWh Wärme. Rechne mit: Kraftwerk η = 45 %, Heizkessel η = 90 %; BHKW ηel = 35 % und ηtherm = 55 %.

a) Wie viel Brennstoff braucht die getrennte Erzeugung? 2 P
kWh
b) Wie viel Prozent Brennstoff spart das BHKW? (eine Nachkommastelle) 2 P
%
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Strom: 40 : 0,45 = 88,9 kWh. Wärme: 60 : 0,90 = 66,7 kWh. Zusammen 155,6 kWh.

b) Das BHKW braucht 40 : 0,35 = 114,3 kWh und liefert daraus zugleich 0,55 · 114,3 = 62,9 kWh Wärme — mehr als die gebrauchten 60 kWh. Ersparnis: 1 − 114,3 : 155,6 ≈ 26,5 %. Der Gesamtnutzungsgrad steigt von 45 % auf 35 % + 55 % = 90 %.

AFB III

Verknüpfen und Beurteilen

31 Punkte
A15
Rückwärts — welche kalte Seite?
AFB III 4 Punkte

Eine Maschine soll bei einer heißen Seite von Th = 900 K einen maximalen Wirkungsgrad von 55 % erreichen.

Berechne, welche Temperatur die kalte Seite dafür höchstens haben darf. 4 P
K
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Aus ηmax = 1 − Tk:Th folgt Tk:Th = 1 − 0,55 = 0,45, also Tk = 900 K · 0,45 = 405 K (rund 132 °C).

Denkrichtung: Ein höherer Wirkungsgrad verlangt entweder eine heißere heiße Seite oder eine kältere kalte Seite. Da die kalte Seite meist von der Umgebung vorgegeben ist, geht man in der Technik über Th.

A16
Zwei Maschinen im Vergleich
AFB III 5 Punkte

Maschine A arbeitet zwischen 800 K und 400 K, Maschine B zwischen 1000 K und 600 K. Beide haben denselben Temperaturunterschied von 400 K.

a) Berechne ηmax von Maschine A. 1 P
%
b) Berechne ηmax von Maschine B. 1 P
%
c) Warum ist B schlechter, obwohl ΔT gleich groß ist? 3 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) ηA = 1 − 400 : 800 = 0,50 = 50 %  ·  b) ηB = 1 − 600 : 1000 = 0,40 = 40 %

c) In ηmax = 1 − Tk:Th steht ein Quotient. Bei B liegt die kalte Seite mit 600 K relativ näher an der heißen (600:1000 = 0,6) als bei A (400:800 = 0,5). Die Differenz allein sagt deshalb nichts über den Wirkungsgrad aus — Reibung, Gasart und Baugröße ändern die theoretische Obergrenze überhaupt nicht.

A17
Zwei Behauptungen beurteilen
AFB III 4 Punkte

Zwei Erfindungen werden vorgestellt. Beurteile jede physikalisch.

a) Ein Schiff soll allein aus der Wärme des Meerwassers fahren. Was ist das? 2 P
b) Welche Aussage zur Energieentwertung ist richtig? 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) Perpetuum mobile 2. Art. Die Energieerhaltung wird nicht verletzt — die Energie ist ja da. Das Schiff müsste Wärme aber vollständig in Arbeit umwandeln. Weil das ganze Meer annähernd dieselbe Temperatur hat, ist Th ≈ Tk und damit ηmax ≈ 0. Die Energie im Meer ist entwertet: reichlich vorhanden, aber ohne Temperaturunterschied nicht nutzbar.

b) Energie geht nie verloren und wird nie verbraucht — sie wird entwertet: Bei jeder Umwandlung wird ein Teil zu Wärme bei Umgebungstemperatur, und die lässt sich nicht mehr in Arbeit verwandeln.

A18
Tiefe und Flüssigkeit
AFB III 7 Punkte

Rechne mit g = 9,81 m/s².

a) In welcher Wassertiefe (ρ = 1000 kg/m³) herrscht ein Schweredruck von 2,5 bar? (eine Nachkommastelle) 3 P
m
b) Welcher Schweredruck herrscht in derselben Tiefe in Petroleum (ρ = 850 kg/m³)? 2 P
bar
c) Warum spielt die Breite des Gefäßes dabei keine Rolle? 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) 2,5 bar = 250 000 Pa. Aus p = h · ρ · g folgt h = p : (ρ · g) = 250 000 : (1000 · 9,81) ≈ 25,5 m

b) Bei gleicher Tiefe ändert sich nur die Dichte: p = 25,48 m · 850 kg/m³ · 9,81 m/s² ≈ 212 500 Pa = 2,125 bar. Kurzweg: 850 : 1000 · 2,5 bar = 2,125 bar.

c) In der Herleitung wird V = A · h eingesetzt: p = (A · h · ρ · g) : A = h · ρ · g. Die Fläche kürzt sich heraus und steht in der Endformel nicht mehr. Im breiten Gefäß ist zwar die Kraft auf den Boden größer — sie verteilt sich aber auch auf mehr Fläche.

A19
Prozess nach Vorgabe auslegen
AFB III 5 Punkte

Ein Rechteckprozess aus zwei isobaren und zwei isochoren Schritten soll pro Umlauf 150 J Nutzarbeit liefern. Der Druckhub beträgt Δp = 5 bar.

a) Berechne die nötige Volumenänderung. 3 P
cm³
b) Wie viel Arbeit leisten die beiden isochoren Schritte zusammen? 2 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

a) 150 J = 1500 bar·cm³, weil 1 bar·cm³ = 0,1 J. Aus W = Δp · ΔV folgt ΔV = 1500 bar·cm³ : 5 bar = 300 cm³. Probe: 5 · 300 = 1500 bar·cm³ = 150 J ✓

b) Keine. Bei einem isochoren Schritt ist ΔV = 0, also W = p · 0 = 0 J. Im Diagramm sieht man das direkt: Unter einer senkrechten Linie liegt keine Fläche. Ein möglicher Entwurf wäre 1 (100 cm³ | 6 bar) → 2 (400 cm³ | 6 bar) → 3 (400 cm³ | 1 bar) → 4 (100 cm³ | 1 bar) → 1.

A20
Aussagen zum ganzen Kapitel beurteilen
AFB III 6 Punkte

Zum Abschluss: sechs Aussagen quer durch das Kapitel.

Kreuze alle Aussagen an, die richtig sind. (mehrere Antworten richtig) 6 P
Lösung anzeigen (nach Auswerten freigeschaltet)

Richtig sind vier Aussagen:

• Ohne kalte Seite gibt es keinen Druckunterschied zwischen Expansion und Kompression — die Abwärme fällt zwangsläufig an.

• In ηmax = 1 − Tk:Th stehen nur die beiden Temperaturen.

• Isochor heißt ΔV = 0, also W = 0.

• Die eingeschlossene Fläche ist abgegebene minus aufgewendete Arbeit — nicht die Fläche unter der oberen Kurve allein.

Falsch: Die Baugröße ändert die Obergrenze nicht. Und die Kraft-Wärme-Kopplung umgeht ηmax nicht — sie nutzt die Abwärme nur zum Heizen weiter. In Arbeit verwandelt werden weiterhin höchstens 1 − Tk:Th; die 90 % des BHKW zählen Strom und Wärme zusammen.

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Notenschema

PunkteNoteBeurteilung
100 – 92 P1sehr gut
91 – 80 P2gut
79 – 60 P3befriedigend
59 – 44 P4ausreichend
43 – 24 P5mangelhaft
23 – 0 P6ungenügend