Wie viel Wärme sich höchstens in Arbeit verwandeln lässt, entscheiden allein die beiden Temperaturen: ηmax = 1 − Tk : Th.
Der Stirlingmotor braucht beides: eine heiße und eine kalte Seite.
Die Abwärme ist deshalb kein Konstruktionsfehler.
Abgegebene Arbeit in Joule (J).
Zugeführte Wärme in Joule (J).
Zahl ohne Einheit, meist in Prozent angegeben.
Über die Obergrenze entscheiden allein die beiden Temperaturen.
Temperatur der heißen Seite in Kelvin (K).
Temperatur der kalten Seite in Kelvin (K).
Jede reale Maschine bleibt unter diesem Wert.
Der Balken zeigt, welcher Anteil der zugeführten Wärme bestenfalls zu Arbeit werden kann — und wie viel zwangsläufig als Abwärme übrig bleibt.
Zwei Ablesungen lohnen sich: Bei \( T_h = T_k \) wird \( \eta_{\max} = 0 \) — ohne Temperaturunterschied gibt es keine Arbeit. Und \( \eta_{\max} = 1 \) gäbe es nur bei \( T_k = 0\ \mathrm K \), was unerreichbar ist.
Heiße Seite 600 K, kalte Seite 300 K.
| Maschine | \( T_h \) | \( T_k \) | \( \eta_{\max} \) | real |
|---|---|---|---|---|
| Kohlekraftwerk | 870 K | 300 K | 66 % | ca. 45 % |
| Ottomotor | 1100 K | 350 K | 68 % | ca. 30 % |
| Stirlingmotor im Unterricht | 600 K | 300 K | 50 % | wenige % |
Mit °C kommt Unsinn heraus. 600 °C und 27 °C sind 873 K und 300 K.
Sie sagt, was höchstens geht. Das Ergebnis ist eine Zahl zwischen 0 und 1.
ΔT = 300 K ergibt bei \( T_h = 600\,\mathrm K \) 50 %, bei \( T_h = 1200\,\mathrm K \) nur 25 %. Es zählt das Verhältnis.