Temperatur als Maß für die mittlere Bewegungsenergie der Teilchen — und warum in den Gasgesetzen immer Kelvin steht und nie Grad Celsius.
In den Gasgesetzen steht T immer in Kelvin, nie in Grad Celsius.
Der Grund steckt im T-V-Diagramm: Die Gerade läuft durch den Ursprung.
SI-Einheit der Temperatur. In allen Gasgesetzen wird T in Kelvin eingesetzt.
°C = K − 273,15.
Absoluter Nullpunkt: Die Teilchen haben keine Bewegungsenergie mehr, tiefer geht es nicht.
Beide Skalen sind gleich fein, nur gegeneinander verschoben.
Links steht die Temperatur in Kelvin, rechts in Grad Celsius — die beiden Skalen sind nur gegeneinander verschoben.
Bei 0 K stehen die Teilchen still. Weiter herunter geht es nicht — und genau deshalb gibt es keine negativen Kelvin-Werte, während die Celsius-Skala unter null einfach weiterläuft.
| Situation | in °C | in K |
|---|---|---|
| Alpenhütte vor dem Heizen | −18 °C | 255 K |
| Heißluftballon am Anfang | 0 °C | 273 K |
| Kühlschrank innen | 5 °C | 278 K |
| Zimmertemperatur | 20 °C | 293 K |
| Fahrradreifen in der Hitze | 37 °C | 310 K |
| Limoflasche in der Sonne | 50 °C | 323 K |
Alle Gasgesetze verlangen Kelvin. Wer 0 °C einsetzt, teilt in \( \tfrac{V_1}{T_1} \) sogar durch null — richtig sind 273,15 K.
Negative Kelvin-Werte gibt es nicht. Bei 0 K wäre die Bewegungsenergie der Teilchen null.
Eine Differenz von 12 K ist dasselbe wie 12 °C. Nur die absoluten Werte unterscheiden sich um 273,15.