Das zweite Gas-Gesetz: Bleibt der Druck konstant, so ist der Quotient aus Volumen und Temperatur zu jedem Zeitpunkt gleich groß.
Beim ersten Gas-Gesetz war die Temperatur konstant. Jetzt bleibt der Druck konstant.
Gesucht ist der Zusammenhang zwischen Volumen und Temperatur.
Simulation in neuem Tab öffnen →
Danach wertest du die Messreihe aus.
Hier bleibt nicht das Produkt konstant, sondern der Quotient.
Bei konstantem Druck wächst das Volumen im gleichen Verhältnis wie die Temperatur — die Gerade läuft genau durch den Ursprung.
Verdoppelt man die Temperatur, verdoppelt sich auch das Volumen. Und weil die Gerade durch den Ursprung läuft, gehört zu T = 0 K das Volumen 0 — ein Hinweis darauf, warum die Kelvin-Skala genau dort beginnt.
Der Quotient aus Volumen und Temperatur ist zu jedem Zeitpunkt konstant.
Der Druck p bleibt konstant und die Teilchenzahl N ändert sich nicht (im Experiment N = 100).
Temperatur, immer in Kelvin einsetzen.
Volumen, beide Werte in derselben Einheit (z. B. nm³).
Wie groß wäre die Temperatur in unserem Experiment bei einem Volumen von 100 nm³? (Bei V = 500 nm³ liegt die Temperatur bei T = 150 K.)
Mit °C wird \( \tfrac{V_1}{T_1}=\tfrac{V_2}{T_2} \) falsch. Erst umrechnen: K = °C + 273,15.
Konstant ist V : T. Wer p · V bildet, hat das erste Gesetz erwischt.
Das Gesetz gilt nur bei beweglichem Kolben oder offenem Ballon, nie in einer starren Flasche.