Druck ist ein Maß für den Widerstand gegen die Verkleinerung des Raumes. Im Teilchenmodell entsteht er durch die Stöße der Atome an den Wänden der abgeschlossenen Box.
Wer sich auf einen Gymnastikball stellt, drückt ihn ein — aber nur bis zu einem Punkt. Ab da drückt der Ball spürbar zurück.
Der Ball wehrt sich gegen das Eindrücken.
Die Gegenkraft, die das weitere Eindrücken verhindert.
Das Volumen, das die Materie einnimmt.
Gas, Flüssigkeit oder Festkörper — bei Gasen ist der Effekt am größten.
Die Gasgesetze verknüpfen drei Zustandsgrößen eines Gases.
Voraussetzung ist eine abgeschlossene Box.
Die Gas-Atome fliegen frei umher. Jedes Mal, wenn eines die rechte Wand trifft, gibt es einen kleinen Stoß — die Summe dieser Stöße ist der Druck. Teilchenzahl und Boxbreite bestimmen, wie oft es dazu kommt.
Der Zähler misst nichts anderes als den Druck: Mehr Teilchen oder eine kleinere Box heißt mehr Stöße pro Sekunde auf dieselbe Wand — und genau das spürt man als höheren Druck.
Die Kraft ist die Ursache, der Druck die Reaktion darauf.
Die Gasgesetze gelten nur für eine feste Gasmenge. Entweicht Gas, gilt keines der Gesetze mehr.
Es gibt keinen „Stoff Druck“. Druck ist nur die Wirkung vieler kleiner Stöße auf die Wand.