Energie bleibt erhalten, verliert aber bei jeder Umwandlung an Brauchbarkeit — deshalb scheitert jedes Perpetuum mobile.
Das Benzin ist weg, die Energie ist trotzdem noch da — am Ende als laue Wärme. Die Menge bleibt gleich, die Brauchbarkeit nicht.
Zwei Aussagen gehören dabei zusammen.
Ein Perpetuum mobile soll ohne Nachschub dauerhaft laufen.
Sie soll Arbeit abgeben, ohne Energie aufzunehmen. Das widerspricht der Energieerhaltung.
Sie soll Wärme vollständig in Arbeit umwandeln. Das widerspricht \( \eta_{\max} = 1 - \tfrac{T_k}{T_h} \).
Ohne sie gibt es keine Arbeit — mit ihr bleibt immer Abwärme.
Ein Schiff, das die Wärme des Meerwassers anzapft, wäre ein Perpetuum mobile der 2. Art.
Sechs Karten tragen jede genau 1 kJ Energie und werden nach ihrem Wert geordnet: links die am stärksten entwertete Energie, rechts die wertvollste. Die Umgebung ist 20 °C warm.
Halte fest: Alle Karten tragen dieselbe Energiemenge — nutzbar ist von Wärme nur der Anteil \( 1 - \tfrac{T_u}{T} \) mit \( T_u = 293\ \mathrm K \). Wärme auf Umgebungstemperatur ist vollständig entwertet, elektrische Energie dagegen noch gar nicht.
Energie wird nie verbraucht, nur entwertet. Sie wird in eine schlechter nutzbare Form umgewandelt.
1. Art: Energie aus dem Nichts. 2. Art: Energie ist da, wird aber vollständig genutzt.
Im Meer steckt riesig viel innere Energie. Nutzbar ist sie nur, wenn es irgendwo kälter ist.