Das erste Gas-Gesetz: Bleibt die Temperatur konstant, so ist das Produkt aus Druck und Volumen zu jedem Zeitpunkt gleich groß.
Drei Größen, die sich gleichzeitig ändern, ergeben keinen Zusammenhang. Also halten wir die Temperatur T fest.
So ist der Versuch aufgebaut.
Drei Einstellungen in der Simulation:
Zu jeder Breite gehört ein abgelesener Druck.
| Breite in nm | Druck p in kPa | Volumen V in nm³ | Produkt p · V |
|---|---|---|---|
| 5 | 2366 | 500 | ≈ 1 180 000 |
| 6 | 1983 | 600 | ≈ 1 180 000 |
| 7 | 1685 | 700 | ≈ 1 180 000 |
| 8 | 1481 | 800 | ≈ 1 180 000 |
| 9 | 1313 | 900 | ≈ 1 180 000 |
| 10 | 1180 | 1000 | ≈ 1 180 000 |
| 11 | 1076 | 1100 | ≈ 1 180 000 |
| 12 | 988 | 1200 | ≈ 1 180 000 |
| 13 | 910 | 1300 | ≈ 1 180 000 |
| 14 | 845 | 1400 | ≈ 1 180 000 |
| 15 | 789 | 1500 | ≈ 1 180 000 |
Die vierte Spalte ist der eigentliche Befund.
Der Punkt wandert auf der Kurve, und der Kasten rechnet das Produkt p · V jedes Mal neu aus — mit den Messwerten aus unserem Experiment.
Die roten Punkte sind die elf Messwerte aus der Tabelle, die grüne Kurve ist der theoretische Verlauf. Verdoppelt man das Volumen, halbiert sich der Druck — das Rechteck bleibt flächengleich.
Damit ist das erste Gas-Gesetz gefunden.
Druck des Gases, hier in kPa.
Volumen der Box, hier in nm³.
Bedingung: Die Temperatur darf sich nicht ändern.
Bedingung: Die Teilchenzahl bleibt gleich.
Wie groß wäre der Druck in unserem Experiment bei einem Volumen von 100 nm³? (Bei V = 500 nm³ liegt der Druck bei p = 2366 kPa.)
Konstant ist p · V. „\( \tfrac{p}{V} \) ist konstant“ ist falsch.
Ändert sich die Temperatur, gilt das Gesetz nicht mehr. Auch N muss gleich bleiben.
Im p-V-Diagramm entsteht eine Hyperbel. Eine Gerade bedeutet einen Eintragungsfehler.