Dasselbe Element, aber unterschiedlich schwere Kerne. Mit einer kurzen Schreibweise lässt sich jeder dieser Kerne eindeutig benennen.
Beide Kerne haben 2 Protonen — also sind beide Helium. Und trotzdem ist der rechte um die Hälfte schwerer.
Gleiche Protonenzahl, verschiedene Masse — dafür gibt es einen eigenen Begriff.
Legt das Element fest. Bei Isotopen ist sie gleich.
Ist bei Isotopen verschieden — damit auch die Nukleonenzahl A.
A oben links, Z unten links vor dem Symbol. So ist jeder Kern eindeutig benannt.
| Nuklid | A | Z | N |
|---|---|---|---|
| \(^{16}_{8}\mathrm{O}\) | 16 | 8 | 8 |
| \(^{17}_{8}\mathrm{O}\) | 17 | 8 | 9 |
| \(^{18}_{8}\mathrm{O}\) | 18 | 8 | 10 |
Auffällig: Bei leichten Kernen ist N ≈ Z, bei schweren überwiegen die Neutronen deutlich (Hg: 120 zu 80). Warum, klärt das nächste Unterkapitel.
Der Kern wird bei jeder Änderung neu gezeichnet, daneben entsteht die Notation mit A oben links und Z unten links. Der Text darunter sagt, ob es noch dasselbe Element ist, ob es dieses Nuklid überhaupt gibt und ob es stabil oder radioaktiv ist.
Achte auf den Unterschied: Verschiebst du nur die Neutronen, ändert sich die obere Zahl der Notation — das Elementsymbol bleibt stehen. Nimmst du dagegen ein Proton weg, springt das Symbol um: Du hast kein Isotop mehr, sondern ein anderes Element. Die Stabilitätsangabe ist für den Unterricht vereinfacht und deckt die Elemente bis Calcium ab.
Oben links steht A = Protonen plus Neutronen. N immer ausrechnen: \(^{35}_{17}\mathrm{Cl}\) hat 18 Neutronen, nicht 35.
Ändert sich Z, ist es ein anderes Element. Isotope unterscheiden sich nur in N.
Jedes Element hat Isotope, die meisten sind stabil (O-16, -17, -18). Instabil wird ein Kern erst bei ungünstigem N.