Kein Teilchen verlässt den Kern, A und Z bleiben unverändert. Trotzdem ist diese Strahlung die gefährlichste der drei — und kaum aufzuhalten.
Beim α- und beim β-Zerfall verlässt ein Teilchen den Kern. Beim γ-Zerfall nicht — und trotzdem ändert sich etwas.
Ein Bild dazu: der Zug, aus dem ein schwerer Koffer fliegt.
Beim γ-Zerfall wird kein Teilchen ausgesendet, sondern nur Energie. Deshalb bleiben Kernladungszahl, Nukleonenzahl und Ladung gleich.
Nach α- oder β-Zerfall trägt der neue Kern oft zu viel Energie. Zeichen: X*.
Beim Sprung in den Grundzustand wird die Energiedifferenz abgegeben. Sie hat keine Masse und keine Ladung.
Kein Nukleon geht weg. Links und rechts der Gleichung steht dasselbe Nuklid.
Nukleonenzahl und Kernladungszahl — beide bleiben unverändert.
Kennzeichnet den angeregten Kern.
207 = 207 und 82 = 82 — beide Zahlen stimmen überein.
Es bleibt Blei, nur energieärmer.
| α | β− | γ | |
|---|---|---|---|
| Was verlässt den Kern? | Helium-Kern | Elektron | nichts — nur Energie |
| Änderung A / Z | −4 / −2 | 0 / +1 | 0 / 0 |
| Reichweite in Luft | wenige cm | einige m | 100 m bis km |
| Abschirmung durch | Blatt Papier | Aluminiumblech | nie vollständig |
Ein angeregter Kern fällt in den Grundzustand zurück und strahlt dabei ein Gammaquant ab; im zweiten Teil zeigt eine Abschirmung, wie viel Strahlung dahinter noch ankommt.
Papier, Aluminium, Blei und Beton schwächen die Strahlung unterschiedlich stark ab.
Beim Zurückfallen bleiben alle drei Zähler stehen — es geht nur Energie weg. Im Abschirmungslabor bremst Blei am stärksten, Beton braucht dafür viel mehr Dicke — aber kein Material bringt den Balken je auf null.
Kein Nukleon verlässt den Kern, A und Z bleiben gleich. Es ist dasselbe Nuklid, nur energieärmer.
Blei schwächt am stärksten, aber ein Rest kommt immer durch. Deshalb zählen Abstand und kurze Aufenthaltsdauer.
α kommt nur wenige Zentimeter weit und ist von außen harmlos. γ erreicht dich gerade wegen der großen Reichweite auch von weit weg.