Ein instabiler Kern schleudert zwei Protonen und zwei Neutronen hinaus. Das Teilchen ist schwer, kommt kaum weit — und ist trotzdem nicht harmlos.
In vielen älteren Rauchmeldern steckt eine winzige Menge Americium.
Beim α-Zerfall verlassen zwei Protonen und zwei Neutronen gemeinsam den Kern.
Der Kern sendet einen Helium-Kern aus: 2 Protonen und 2 Neutronen, Ladung 2+.
Die Protonenzahl entscheidet über das Element. Sinkt Z um 2, entsteht ein anderes.
Schwer und doppelt geladen: Es reißt viele Elektronen aus Atomen und verliert schnell Energie.
Nukleonenzahl, steht oben.
Kernladungszahl, steht unten.
X ist das Mutternuklid, Y das Tochternuklid.
241 = 237 + 4.
95 = 93 + 2.
| Eigenschaft | α-Strahlung |
|---|---|
| Teilchen | Helium-Kern (2 p + 2 n), Ladung 2+, Masse ≈ 7200 · mElektron |
| Änderung im Kern | Z − 2, A − 4 → neues Element |
| Reichweite in Luft | etwa 1–10 cm |
| Abschirmung | Blatt Papier, Hautschicht |
| Ablenkung im E-/B-Feld | ja, zur negativen Platte — schwach |
| Gefährlichkeit | von außen harmlos, inkorporiert sehr gefährlich |
Beim α-Zerfall verlassen vier Nukleonen den Kern, die Zähler für A und Z springen um 4 und 2 nach unten. Darunter zeigt sich, was das Teilchen aufhält.
Der Balken bleibt immer im Bereich von etwa 1 bis 10 cm — egal wie viel Energie du einstellst, weiter kommt ein α-Teilchen in Luft nicht. Und sobald irgendein fester Stoff im Weg liegt, endet der Balken sofort: Schon das Blatt Papier hält die gesamte Strahlung zurück. Genau deshalb ist ein α-Strahler von außen harmlos.
Ungefährlich ist ein α-Strahler nur von außen. Im Körper wirkt die kurze Reichweite genau umgekehrt.
Z steht unten und sinkt um 2, A steht oben und sinkt um 4. Nie umgekehrt.
Das α-Teilchen ist ein Helium-Kern, die zwei Elektronen fehlen. Erst mit eingefangenen Elektronen wird ein Atom daraus.