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Übungen: Erwartungswert und Streuung

Zehn Übungen zu Erwartungswert, Varianz und Standardabweichung.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung.

A1
Aussagen über μ und σ
AFB I

X ist binomialverteilt mit n = 64 und p = 0,5. Markiere alle richtigen Aussagen.

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
σ² = 64 · 0,5 · 0,5 = 16 ist die Varianz, σ = 4. Der Erwartungswert ist der Durchschnitt vieler Ketten, kein sicheres Ergebnis.
A2
Stimmt's? — Fünferserie
AFB I

Fünf Aussagen zu Erwartungswert und Standardabweichung.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

μ = n · p verschiebt, σ = √(n · p · (1 − p)) verbreitert — aber nur mit der Wurzel aus n.
A3
Kenngrößen deuten
AFB I

Ergänze — zwei Wörter bleiben übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Der Erwartungswert μ ist der des Histogramms und gibt die Trefferzahl bei sehr vielen Wiederholungen an. Die Standardabweichung σ misst die typische vom Erwartungswert. Man erhält sie als der Varianz.

„Sichere“ Trefferzahl ist ein häufiger Denkfehler: μ = 32 heißt nicht, dass genau 32 Treffer kommen.
A4
Wie groß ist σ?
AFB I

Ordne jede Verteilung ihrer Standardabweichung zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1σ = 2
2σ = 3
3σ = 6
σ² = n · p · (1 − p): 4, 9 oder 36. n = 100, p = 0,1 ergibt 9 — also σ = 3.
A5
Standardabweichung
AFB II

Bei einer Verkehrszählung fahren 20 % der Fahrzeuge schneller als erlaubt. Es werden 75 Fahrzeuge beobachtet. Berechne σ (zwei Nachkommastellen).

Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
σ = √(75 · 0,2 · 0,8) = √12 ≈ 3,46. Typisch sind also etwa 15 ± 3,5 zu schnelle Fahrzeuge. Häufig vergessen: die Wurzel — 12 wäre die Varianz.
A6
Nach σ ordnen
AFB II

Ordne die Verteilungen nach ihrer Standardabweichung — kleinste zuerst.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1n = 24, p = 0,25
2n = 30, p = 0,7
3n = 90, p = 0,1
4n = 75, p = 0,2
5n = 150, p = 0,4
6n = 200, p = 0,3
σ ≈ 2,12 · 2,51 · 2,85 · 3,46 · 6 · 6,48. Nicht n allein entscheidet: n = 90 mit p = 0,1 streut weniger als n = 75 mit p = 0,2, weil p(1 − p) kleiner ist.
A7
Wahlumfrage
AFB II

40 % der Wahlberechtigten unterstützen eine Kandidatin. 150 Personen werden befragt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. μ Personen
  2. Varianz σ²
  3. σ Personen
  4. P(μ − σ ≤ X ≤ μ + σ) (vier Nachkommastellen)
Rund 72 % der Umfragen landen zwischen 54 und 66 Zustimmenden. Die σ-Umgebung enthält also gut zwei Drittel aller Ergebnisse.
A8
Parameter und Kenngrößen
AFB II

Verbinde jede Verteilung mit ihren Kenngrößen.

A9
Fehlersuche: Losbude
AFB III

Bei einer Losbude gewinnen 15 % der Lose; es werden 80 Lose verkauft. Drei Zeilen sind falsch.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
μ wächst proportional zu n, σ nur mit √n.
A10
Was passiert mit σ?
AFB III

Ausgangslage n = 100, p = 0,5 (σ = 5). Schätze die neue Standardabweichung.

Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = kleiner als 2, 2 = 2 bis 4, 3 = etwa 5, 4 = 6 bis 8, 5 = 9 oder mehr. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = kleiner als 25 = 9 oder mehr
n = 400, p = 0,5
n = 100, p = 0,02
n = 100, p = 0,9
n = 200, p = 0,5
n = 100, p = 0,6
n = 400: σ = 10 (vierfaches n, doppeltes σ). n = 200: σ ≈ 7,07. p = 0,6: σ ≈ 4,90. p = 0,9: σ = 3. p = 0,02: σ = 1,4. Seltene Treffer streuen wenig.