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Baumdiagramme

Mehrstufige Zufallsexperimente übersichtlich darstellen: Stufen, Äste, Knoten und Pfade.

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Vom Zufall zum Baum

Besteht ein Zufallsexperiment aus mehreren Teilversuchen hintereinander, heißt es mehrstufig. Ein Baumdiagramm zeigt alle Möglichkeiten übersichtlich.

  • Stufe:ein Teilversuch, z. B. ein Münzwurf.
  • Knoten:Punkt, an dem sich der Baum verzweigt.
  • Ast:Verbindung zwischen zwei Knoten — ein möglicher Ausgang der Stufe.
  • Pfad:Weg von der Wurzel bis zum Ende — genau ein Ergebnis, z. B. (W|Z).
Merke

Anzahl der Pfade: \(k_1 \cdot k_2 \cdot \ldots\) — die Anzahl der Äste jeder Stufe multiplizieren

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Wahrscheinlichkeiten an den Ästen

An jeden Ast schreibt man, wie wahrscheinlich genau dieser Schritt ist.

  • Astwahrscheinlichkeit:steht am Ast, z. B. \(\tfrac12\) für Wappen.
  • Astsumme:alle Äste an einem Knoten ergeben zusammen 1.
  • Laplace:sind alle \(k\) Ausgänge gleich wahrscheinlich, trägt jeder Ast \(\tfrac1k\).
  • Ohne Zurücklegen:auf der zweiten Stufe ändern sich die Zahlen an den Ästen.

Baum wachsen lassen

Merke

Astsumme: an jedem Knoten gilt \(p_1 + p_2 + \ldots = 1\)

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Allgemeine Hinweise

Reihenfolge zählt

(W|Z) und (Z|W) sind zwei verschiedene Pfade. Fasse sie nur zusammen, wenn die Aufgabe es verlangt.

Astsumme prüfen

Addiere an jedem Knoten die Astwahrscheinlichkeiten. Ergibt sich nicht 1, fehlt ein Ast oder eine Zahl stimmt nicht.

Zu großer Baum

Ab etwa 20 Pfaden lohnt das Zeichnen nicht mehr. Dann zählst du die Pfade mit der Multiplikation.

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