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Additionsverfahren

Passend multiplizieren, dann addieren: Eine Variable fällt heraus — ganz ohne Auflösen und ohne Brüche.

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Gleichungen addieren

Steht vor keiner Variablen eine 1, führt Auflösen schnell zu Brüchen. Das Additionsverfahren kommt ohne Auflösen aus: Du addierst die beiden Gleichungen.

  • Warum erlaubt:links und rechts wird derselbe Wert addiert — die Waage bleibt im Gleichgewicht.
  • Eliminieren:eine Variable verschwindet, wenn ihre Koeffizienten Gegenzahlen sind.
  • Beispiel:\((x + y) + (x - y) = 5 + 1\) ergibt \(2x = 6\).
  • Anderer Name:Eliminationsverfahren (lateinisch eliminare = hinausschaffen).
Merke

Additionsverfahren: Gleichungen so addieren, dass eine Variable wegfällt

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Passend multiplizieren

Meist sind die Koeffizienten noch keine Gegenzahlen. Dann multiplizierst du eine oder beide Gleichungen vorher mit einer geeigneten Zahl.

  • Ziel:bei einer Variablen Gegenzahlen erzeugen, z. B. \(6y\) und \(-6y\).
  • Multiplizieren:jedes Glied der Gleichung mal dieselbe Zahl — auch die rechte Seite.
  • Addieren:die Variable fällt weg, die andere wird berechnet.
  • Einsetzen:den Wert in eine Ausgangsgleichung einsetzen und die zweite Variable bestimmen.

Eine Variable eliminieren

Merke

Gegenzahlen: z. B. \(\;\text{I} \cdot 3\) und \(\text{II} \cdot 2\): \(6y + (-6y) = 0\)

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Allgemeine Hinweise

Rechte Seite mitmultiplizieren

Bei \(\text{I} \cdot 3\) wird auch die Zahl rechts verdreifacht. Sonst stimmt die Gleichung nicht mehr.

Kleinstes gemeinsames Vielfaches

Für \(2y\) und \(-3y\) ist 6 das kgV. Also I mal 3 und II mal 2.

Subtrahieren geht auch

Stehen gleiche Koeffizienten da, kannst du die Gleichungen auch voneinander abziehen. Das entspricht einem Faktor −1.

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