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Zufall simulieren

Mindestens eine Sechs in vier Würfen? Tausend Versuche dauern mit Zufallszahlen nur Sekunden.

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Ein Modell festlegen

Nicht jede Wahrscheinlichkeit lässt sich abzählen. Dann ersetzt man das echte Experiment durch ein Zufallsgerät, das man schnell und oft benutzen kann.

  • Simulation:ein Ersatzexperiment mit denselben Wahrscheinlichkeiten.
  • Zuordnung:Elfmeter mit 80 % Treffern → Zufallszahl 1 bis 10, 1–8 = Tor.
  • Durchgang:festlegen, was einmal simuliert wird — z. B. 4 Würfe.
  • Schätzwert:relative Häufigkeit der Treffer in vielen Durchgängen.

Frage: Wie wahrscheinlich ist mindestens eine Sechs bei 4 Würfen? Verändere mit den Reglern die Anzahl der Würfe je Durchgang und die Anzahl der Durchgänge. „Neue Zufallszahlen“ startet eine neue Simulation.

Simulation mit Zufallszahlen

Halte fest: Ein Durchgang allein sagt nichts. Erst viele Durchgänge liefern eine stabile relative Häufigkeit — sie ist der Schätzwert für die gesuchte Wahrscheinlichkeit.

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Simulieren mit Rechner und Tabelle

Zufallszahlen liefern Taschenrechner und Tabellenkalkulation auf Knopfdruck.

  • GTR Casio fx-CG50:im RUN-MAT-Menü OPTN, dann ▷ (F6), PROB, RAND, Int → RanInt#(1,6), EXE liefert eine Zahl von 1 bis 6.
  • Mehrere auf einmal:RanInt#(1,6,4) gibt eine Liste mit 4 Zufallszahlen — ein Durchgang.
  • Tabellenkalkulation:=ZUFALLSBEREICH(1;6) in eine Zelle, dann nach unten ausfüllen.
  • Auswerten:Treffer zählen und durch die Anzahl der Durchgänge teilen.
Merke

Simulation: \(P(E)\approx\dfrac{\text{Durchgänge mit Treffer}}{\text{alle Durchgänge}}\)

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Allgemeine Hinweise

Zuordnung muss passen

Für 80 % Treffer darf man keine Münze nehmen — das Ersatzgerät braucht dieselben Wahrscheinlichkeiten.

Zu wenige Durchgänge

Mit 10 Durchgängen schwankt das Ergebnis stark — erst ab einigen hundert wird der Schätzwert verlässlich.

Durchgang vorher festlegen

Schreibe auf, was ein Durchgang ist und wann er als Treffer zählt — dann kann jeder deine Simulation wiederholen.

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