Daten erheben und darstellen
Antworten sammeln, mit einer Strichliste auszählen und als Diagramm zeigen.
Urliste und Strichliste
Alle Antworten sammeln, dann mit Fünferbündeln zählen.
Häufigkeitstabelle
Die absolute Häufigkeit ist die Anzahl.
Relative Häufigkeit
Anteil an allen — als Bruch, Dezimalzahl, Prozent.
Klassen
Viele verschiedene Werte bündeln, gleich breit, lückenlos.
Verschiedene Gruppen
Bei verschieden großen Gruppen nur die relativen Häufigkeiten vergleichen: 15 von 30 sind weniger als 12 von 20.
Kennwerte bestimmen
Drei Zahlen beschreiben eine ganze Datenreihe.
Arithmetisches Mittel
Gerecht verteilen: Summe durch Anzahl.
Modalwert
Der Wert, der am häufigsten vorkommt.
Minimum und Maximum
Kleinster und größter Wert der Liste.
Spannweite
Abstand zwischen größtem und kleinstem Wert.
Nullen zählen mit
Ein Wert 0 ändert die Summe nicht, erhöht aber die Anzahl: (3 + 5 + 0 + 4) : 4 = 3.
Daten kritisch beurteilen
Diagramme und Kennwerte können täuschen — wer genau hinsieht, merkt es.
Abgeschnittene Achse
Beginnt die Hochachse nicht bei 0, wirken Unterschiede riesig.
Bildsymbole
Doppelt so hoch und breit heißt viermal so viel Fläche.
Ausreißer
Ein extremer Wert zieht den Mittelwert stark mit.
Kennwert wählen
Typischer Wert: Modalwert; alle Werte zählen: Mittelwert.
Zwei Kennwerte zusammen
Gleicher Mittelwert, andere Spannweite: Erst beide zusammen zeigen, wie die Daten verteilt sind.
Die Regeln, an denen die Punkte hängen
Diese drei Stellen kosten in der Arbeit am häufigsten Punkte.
Wert statt Häufigkeit
Kommt 38 dreimal vor, ist der Modalwert 38 — nicht 3. Die Spannweite ist eine Zahl (6), kein Bereich „34 bis 40“.
Klammer um die Summe
(4 + 6 + 8) : 3 = 6, aber 4 + 6 + 8 : 3 ≈ 12,7. Erst addieren, dann durch die Anzahl teilen.
Achse und Anteil prüfen
Bevor du Säulen vergleichst: Beginnt die Achse bei 0? Sind die Gruppen gleich groß? Sonst Zahlen und Anteile vergleichen.
