Viele verschiedene Werte bündeln
Kommen fast nur verschiedene Werte vor, fasst man benachbarte Werte zu Klassen zusammen.
- Wann:bei vielen verschiedenen Messwerten: Körpergrößen, Zeiten, Weiten.
- Klasse:ein Bereich, z. B. „140 cm bis unter 150 cm“.
- Klassenbreite:bei allen Klassen gleich, hier 10 cm.
- Lückenlos:jeder Wert gehört in genau eine Klasse.
- Grenze:150 cm gehört schon in „150 bis unter 160“.
Klasse „140 bis unter 150“: \(140\ \text{cm}\le\text{Größe}<150\ \text{cm}\)
Sortiere die Messwerte in die Klassen: Wähle eine Karte und dann das passende Fach (oder drücke nach der Karte die Taste 1 bis 4). Mit „Prüfen“ siehst du, was stimmt.
Halte fest: Jeder Wert landet in genau einer Klasse — der Grenzwert gehört immer zur oberen Klasse. Danach zählt man die Klassen aus wie bei einer Strichliste.
Die Klassen auszählen
Nach dem Einteilen wird jede Klasse ausgezählt und dargestellt.
- Tabelle:Klasse | Strichliste | Häufigkeit.
- Diagramm:je Klasse eine Säule, beschriftet mit „140–150“.
- Anzahl der Klassen:meist 4 bis 8 — zu wenige verwischen, zu viele zersplittern.
- Nachteil:einzelne Werte sind im Diagramm nicht mehr ablesbar.
- Vorher:kleinsten und größten Wert suchen, dann die Klassen festlegen.
Allgemeine Hinweise
Grenzwerte nur einmal
150 cm gehört nicht in „140 bis unter 150“, sondern in „150 bis unter 160“. Sonst wird ein Wert doppelt gezählt.
Gleich breite Klassen
Nur bei gleicher Klassenbreite lassen sich die Säulenhöhen fair vergleichen.
Erst Minimum und Maximum
Wer zuerst den kleinsten und größten Wert sucht, legt die Klassen so, dass kein Wert herausfällt.
