Muffins für das Schulfest
AFB I–IIDie Klasse 6c backt Muffins für das Schulfest. Im Rezept stehen die Zutaten für 12 Muffins: \(\tfrac{3}{4}\) kg Mehl, \(\tfrac{3}{8}\) kg Zucker und \(\tfrac{2}{5}\) l Milch.
- Gib an, wie viel Milch man für 6 Muffins braucht.
- Für das Schulfest sollen 30 Muffins gebacken werden. Berechne, wie viel Mehl man dafür braucht. Gib das Ergebnis als Bruch und als Dezimalbruch an.
- Zucker gibt es nur in Tüten zu \(\tfrac{1}{4}\) kg. Ermittle, wie viele Tüten die Klasse für 30 Muffins kaufen muss und wie viel Zucker übrig bleibt.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
\(\tfrac12\cdot\tfrac25=\tfrac{1\cdot2}{2\cdot5}=\tfrac{2}{10}=\tfrac15\)
Für 6 Muffins braucht man \(\tfrac{1}{5}\) l Milch, also 0,2 l = 200 ml.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Faktor: \(30:12=\tfrac{30}{12}=\tfrac52\). Mehl: \(\tfrac34\cdot\tfrac52=\tfrac{15}{8}=1\tfrac78\).
Als Dezimalbruch: \(\tfrac78=0{,}875\). Man braucht \(1\tfrac78\) kg, das sind 1,875 kg Mehl.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Zucker für 30 Muffins: \(\tfrac38\cdot\tfrac52=\tfrac{15}{16}\) kg.
Anzahl der Tüten: \(\tfrac{15}{16}:\tfrac14=\tfrac{15}{16}\cdot\tfrac41=\tfrac{15}{4}=3\tfrac34\).
3 Tüten reichen nicht, also muss die Klasse 4 Tüten kaufen. Das sind \(4\cdot\tfrac14=1\) kg, übrig bleiben \(1-\tfrac{15}{16}=\tfrac{1}{16}\) kg, also 62,5 g Zucker.
Das Klassenbeet im Schulgarten
AFB II–IIIDie Klasse 6c bekommt im Schulgarten ein Stück Land von 40 m². \(\tfrac{3}{5}\) des Landes werden Beete, der Rest wird Weg und Rasen. Auf \(\tfrac{3}{4}\) der Beetfläche soll Gemüse wachsen, auf dem Rest der Beetfläche Blumen.
Im nächsten Jahr bekommt die Klasse nur noch 30 m² Land, möchte aber wieder genauso viel Gemüsefläche haben.
- Bestimme den Anteil des ganzen Landes, auf dem Gemüse wächst, und gib die Gemüsefläche in m² an.
- Lukas behauptet: „Die Blumen bekommen \(\tfrac{1}{4}\) des Landes.“ Überprüfe seine Aussage.
- Für das nächste Jahr gibt es zwei Vorschläge. Paula: „Wir machen \(\tfrac{4}{5}\) des Landes zu Beeten und davon wieder \(\tfrac{3}{4}\) zu Gemüse.“ Tom: „Wir lassen \(\tfrac{3}{5}\) Beete und pflanzen dort einfach nur noch Gemüse.“ Beurteile die beiden Vorschläge.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
Anteil: \(\tfrac34\cdot\tfrac35=\tfrac{9}{20}\) des Landes.
Fläche: \(\tfrac{9}{20}\cdot 40\,\text{m}^2=\tfrac{360}{20}\,\text{m}^2=18\,\text{m}^2\). Auf 18 m² wächst Gemüse.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Blumen: \(1-\tfrac34=\tfrac14\) der Beetfläche, also \(\tfrac14\cdot\tfrac35=\tfrac{3}{20}\) des Landes.
Das sind \(\tfrac{3}{20}\cdot 40\,\text{m}^2=6\,\text{m}^2\). \(\tfrac{1}{4}\) des Landes wären 10 m². Lukas irrt sich: Er hat \(\tfrac{1}{4}\) der Beetfläche mit \(\tfrac{1}{4}\) des ganzen Landes verwechselt.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Paula: Beete \(\tfrac45\cdot 30\,\text{m}^2=24\,\text{m}^2\), Gemüse \(\tfrac34\cdot 24\,\text{m}^2=18\,\text{m}^2\). Das Ziel wird erreicht; für Blumen bleiben 24 m² − 18 m² = 6 m² — genauso viel wie bisher. Weg und Rasen schrumpfen aber von 16 m² auf 6 m².
Tom: Beete \(\tfrac35\cdot 30\,\text{m}^2=18\,\text{m}^2\). Soll das alles Gemüse sein, ist der Gemüseanteil der Beete \(18:18=1\), also die ganze Beetfläche. Das Ziel wird erreicht, Weg und Rasen bleiben mit 12 m² größer, aber es gibt keine Blumen mehr.
Urteil: Beide Vorschläge liefern rechnerisch 18 m² Gemüse. Welcher besser ist, hängt vom Kriterium ab: Wer die Blumen behalten will, wählt Paulas Plan; wer genug Platz für Wege braucht, wählt Toms Plan. Eine vollständige Antwort rechnet beide Vorschläge nach, nennt ein Kriterium und entscheidet sich begründet.
