Der Flohmarkt
AFB I–IIAuf dem Schulflohmarkt nehmen vier Stände ein: 37 €, 86 €, 63 € und 14 €.
- Berechne die Gesamteinnahmen geschickt.
- Gib an, welche Rechengesetze du benutzt hast.
- Erläutere warum man bei Ausgaben von 200 € − 37 € − 63 € nicht einfach 200 − (37 − 63) rechnen darf.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
(37 + 63) + (86 + 14) = 100 + 100 = 200 €.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Das Vertauschungsgesetz (Reihenfolge ändern) und das Verbindungsgesetz (Klammern setzen).
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
200 − 37 − 63 = 100, aber 37 − 63 ist mit natürlichen Zahlen gar nicht berechenbar. Bei Minus gelten die Gesetze nicht; richtig wäre 200 − (37 + 63) = 100.
Kisten im Lager
AFB II–IIIEin Getränkehändler hat 25 Stapel mit je 4 Kisten, in jeder Kiste stehen 12 Flaschen. Sein Lehrling rechnet (25 · 4) · 12, die Chefin rechnet 25 · (4 · 12).
- Berechne beide Rechnungen.
- Vergleiche die beiden Rechenwege: Welcher ist leichter und warum?
- Begründe mit einem Rechengesetz, warum beide immer dasselbe Ergebnis erhalten.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
(25 · 4) · 12 = 100 · 12 = 1 200; 25 · (4 · 12) = 25 · 48 = 1 200.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Beide ergeben 1 200 Flaschen. Der Weg des Lehrlings ist leichter, weil 25 · 4 = 100 eine glatte Zahl ergibt; 25 · 48 ist schwerer im Kopf.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Nach dem Verbindungsgesetz der Multiplikation gilt (a · b) · c = a · (b · c) für alle Zahlen. Es ist also egal, welches Produkt zuerst berechnet wird; nur der Rechenaufwand ist verschieden.
