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Histogramme deuten

Zwei Histogramme übereinander verraten sofort, was n und was p verändert hat.

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Der Einfluss von p

Das Histogramm zeigt die ganze Verteilung auf einen Blick. Seine Lage und Form hängen von \(n\) und \(p\) ab.

  • Lage:Die höchste Säule liegt bei der ganzen Zahl nahe \(\mu=n\cdot p\).
  • p klein:Säulen links, das Histogramm läuft nach rechts flach aus.
  • p = 0,5:symmetrisch zu \(\tfrac n2\).
  • p und 1 − p:Die Histogramme sind spiegelbildlich zueinander an \(k=\tfrac n2\).

Wähle einen Vergleich. Blende die beiden Histogramme einzeln ein und aus und lege sie übereinander oder nebeneinander.

Zwei Histogramme im Vergleich

Halte fest: Eine Änderung von \(p\) verschiebt das Histogramm. Bei \(p\) und \(1-p\) entsteht das Spiegelbild — die Standardabweichung ist gleich.

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Der Einfluss von n

Mit wachsendem \(n\) rückt das Histogramm nach rechts und wird breiter und flacher.

  • Breiter:\(\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot(1-p)}\) wächst mit \(n\).
  • Flacher:Alle Säulen zusammen ergeben immer 1 — verteilt auf mehr Säulen werden sie niedriger.
  • Symmetrischer:Für großes \(n\) sieht das Histogramm fast glockenförmig aus, auch wenn \(p\ne0{,}5\).
  • Zuordnen:Erst die Lage des Maximums mit \(n\cdot p\) vergleichen, dann die Breite mit \(\sigma\).
Merke

Lage und Breite: Maximum nahe \(\mu=n\cdot p\), Breite wächst mit \(\sigma=\sqrt{n\cdot p\cdot(1-p)}\)

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Allgemeine Hinweise

Maximum ablesen

Liegt die höchste Säule bei 6 und ist \(n=20\), dann ist \(p\approx\tfrac6{20}=0{,}3\).

Säulenhöhe ist keine Anzahl

Die Höhe ist eine Wahrscheinlichkeit. Die Anzahl der Treffer steht auf der k-Achse.

Achsen vergleichen

Zwei Histogramme mit unterschiedlicher Skalierung sehen gleich hoch aus. Erst die Beschriftung der Hochachse prüfen.

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