Die Normalverteilung
Messgrößen sind stetig; ihre Wahrscheinlichkeiten sind Flächen unter einer Dichtefunktion — oft unter der Gaußschen Glocke.
Diskret oder stetig
Zählen liefert diskrete, Messen stetige Zufallsgrößen; bei stetigen gilt P(X = a) = 0.
Histogramm
Säulenfläche = relative Häufigkeit; Höhe = relative Häufigkeit : Klassenbreite.
Glockenkurve
Hochpunkt bei μ, Wendestellen bei μ ± σ, Fläche 1.
Näherung
Für σ > 3 ersetzt die Glocke das Binomialhistogramm, mit Stetigkeitskorrektur.
Casio: σ vor μ
Beim fx-CG50 wird erst σ, dann μ eingegeben — beim TI-Nspire umgekehrt.
Prognosen bei bekanntem p
Ist p bekannt, sagen die σ-Regeln voraus, in welchem Bereich Trefferzahl oder Anteil einer Stichprobe liegen werden.
Näherungsmodell
Ohne Zurücklegen, aber n ≤ 5 % von N: Binomialverteilung mit p = K : N.
σ-Regeln
1,64σ → 90 %, 1,96σ → 95 %, 2,58σ → 99 %; Voraussetzung σ > 3.
Prognoseintervall
Grenzen μ ± 1,96σ, ganzzahlig nach innen runden.
Verträglichkeit
h in der Umgebung um p: verträglich, sonst nicht verträglich.
Verträglich ist nicht bewiesen
Liegt h in der Umgebung, spricht nichts gegen p — andere Werte von p können aber ebenso passen.
Schlüsse auf unbekanntes p
Aus einer Stichprobe wird ein Intervall für p gewonnen — mit einer Sicherheit, die sich auf das Verfahren bezieht.
Konfidenzintervall
Alle p, mit denen das beobachtete h verträglich ist.
Berechnen
Ungleichung nach p lösen: CAS solve oder Schnittstellen im GTR.
Sicherheit
Etwa 95 % aller so gewonnenen Intervalle enthalten p.
Stichprobe planen
Mit p(1 − p) ≤ 0,25 den nötigen Umfang abschätzen.
Der Zufall steckt in den Grenzen
p ist fest. Die Intervallgrenzen schwanken von Stichprobe zu Stichprobe.
