Eine symmetrische Schar
AFB I–IIGegeben ist die Schar fk(x) = x⁴ − 2kx² mit k > 0.
- Begründe, dass alle Graphen achsensymmetrisch zur y-Achse sind, und bestimme die Nullstellen.
- Berechne die Extrempunkte in Abhängigkeit von k.
- Ermittle k so, dass die Tiefpunkte auf der Höhe −9 liegen.
- Stelle eine Vermutung über die Kurve auf, auf der alle Tiefpunkte liegen, und überprüfe sie.
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Hinweis zu Aufgabe d)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
Nur gerade Exponenten → achsensymmetrisch. x²(x² − 2k) = 0 → x = 0 (doppelt) und x = ±√(2k).
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
x = 0 und x = ±√k. fk″(x) = 12x² − 4k: fk″(0) = −4k < 0 → H(0 | 0); fk″(±√k) = 8k > 0 → T(±√k | −k²).
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
−k² = −9 → k = 3 (k > 0); Tiefpunkte (±√3 | −9).
Erwartungshorizont zu Aufgabe d)
T(1 | −1), T(√2 | −4), T(√3 | −9): Vermutung y = −x⁴. Nachweis: x = √k → k = x², y = −k² = −x⁴.
Gewinn eines Betriebs
AFB II–IIIEin Betrieb hat die Kosten K(x) = x³ − 6x² + 15x + 10 und erzielt pro Mengeneinheit den Preis k, also Gk(x) = kx − K(x) (x in 1000 Stück, Geld in 1000 €).
- Berechne für k = 15 das Gewinnmaximum.
- Bestimme k so, dass der größte Gewinn bei einer Produktion von 5000 Stück erreicht wird.
- Ermittle für k = 15 mit dem GTR den Bereich, in dem der Betrieb Gewinn macht.
- Beurteile die Aussage: „Ein höherer Preis verschiebt das Gewinnmaximum zu größeren Stückzahlen.“
Hinweise
Hinweis zu Aufgabe a)
Hinweis zu Aufgabe b)
Hinweis zu Aufgabe c)
Hinweis zu Aufgabe d)
Erwartungshorizont
Erwartungshorizont zu Aufgabe a)
G₁₅′(x) = −3x² + 12x = 0 → x = 4 (x = 0 ist Minimum); G₁₅(4) = −64 + 96 − 10 = 22: 22 000 € bei 4000 Stück.
Erwartungshorizont zu Aufgabe b)
Gk′(5) = −75 + 60 + k − 15 = 0 → k = 30.
Erwartungshorizont zu Aufgabe c)
Nullstellen ≈ 1,49 und ≈ 5,69 (die negative entfällt): Gewinn bei etwa 1490 bis 5690 Stück.
Erwartungshorizont zu Aufgabe d)
x = 2 + √(4 + (k − 15)/3) wächst mit k — die Aussage stimmt (für k ≥ 3). Sachlich: Bei höherem Preis lohnt es sich, auch teurere Mengen noch zu produzieren; ob der Markt die Menge abnimmt, bleibt eine Modellgrenze.
