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Absolute/relative Häufigkeit

Die absolute Häufigkeit zählt, wie oft ein Wert vorkommt; die relative Häufigkeit gibt an, welchen Anteil dieses Vorkommen am gesamten Stichprobenumfang hat.

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Die absolute Häufigkeit

Die absolute Häufigkeit \(H(x)\) gibt an, wie oft ein Wert \(x\) in einer Messreihe vorkommt. Du bestimmst sie durch Abzählen.

Temperaturmessreihe aus dem Unterricht – alle Werte in Grad Celsius
Messreihe1.2.3.4.5.6.7.8.9.10.11.
Zeile 11820131519242424252426
Zeile 224252213121315182117
Zeile 323272114142022232126
  • Schreibweise:\(H(x)\); in der Klammer steht der betrachtete Wert.
  • Einheit:reine Anzahl, also \([H(x)]=1\); die Einheit °C gehört nur zu \(x\).
  • Messreihe:31 Temperaturwerte, also Stichprobenumfang \(n=31\).
  • Beispiel:14 °C steht zweimal in Zeile 3, also \(H(14\,{}^{\circ}\mathrm{C})=2\).
  • Nie gemessen:\(H(16\,{}^{\circ}\mathrm{C})=0\) — im Diagramm steht dort keine Säule.
Absolute Häufigkeit jeder gemessenen Temperatur
012345112313214215016117218119220321222223524225226127Temperatur in °Cabsolute Häufigkeit H(x)H(14 °C) = 2
Merke

Absolute Häufigkeit: \(H(x)\) = Anzahl der Messwerte, die gleich \(x\) sind

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Die relative Häufigkeit

Zwei Treffer bei 31 Werten sind etwas anderes als zwei Treffer bei 4 Werten. Die relative Häufigkeit \(h(x)\) gibt deshalb den Anteil am Stichprobenumfang an.

  • Formel:absolute Häufigkeit geteilt durch Stichprobenumfang.
  • Einheit:einheitenlos, \([h(x)]=1\); Werte zwischen \(0\) und \(1\).
  • Schreibweisen:Bruch, Dezimalzahl oder Prozent — mal 100 führt zur Prozentangabe.
  • Beispiel:\(h(14\,{}^{\circ}\mathrm{C})=\tfrac{2}{31}\approx0{,}065=6{,}5\,\%\).
  • Nie größer als 1:im Zähler stehen nur die Treffer, im Nenner alle Messwerte.
Häufigkeitstabelle der Temperaturmessreihe – alle Temperaturen in Grad Celsius, Stichprobenumfang \(n=31\)
Temperatur xH(x)h(x) als Bruchh(x) als Dezimalzahlh(x) in Prozent
121\(\dfrac{1}{31}\)0,0323,2 %
133\(\dfrac{3}{31}\)0,0979,7 %
142\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
152\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
160\(\dfrac{0}{31}\)0,0000,0 %
171\(\dfrac{1}{31}\)0,0323,2 %
182\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
191\(\dfrac{1}{31}\)0,0323,2 %
202\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
213\(\dfrac{3}{31}\)0,0979,7 %
222\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
232\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
245\(\dfrac{5}{31}\)0,16116,1 %
252\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
262\(\dfrac{2}{31}\)0,0656,5 %
271\(\dfrac{1}{31}\)0,0323,2 %
Summe31\(\dfrac{31}{31}\)1,000100 %
Merke

Relative Häufigkeit: \(h(x)=\dfrac{H(x)}{n}\)

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Zusammenhang und Kontrolle

Absolute und relative Häufigkeit beschreiben denselben Sachverhalt. Zwei Summen prüfen am Ende, ob richtig gezählt wurde.

  • Zurückrechnen:\(H(x)=h(x)\cdot n\), z. B. \(0{,}065\cdot31\approx2\).
  • Summe der \(H(x)\):ergibt den Stichprobenumfang: \(1+3+2+\ldots+1=31=n\).
  • Summe der \(h(x)\):ergibt immer \(1\), also \(100\,\%\).
  • Fehlersuche:stimmt eine Summe nicht, wurde ein Wert übersehen oder doppelt gezählt.
  • Rundung:gerundete Prozente können etwas von \(100\,\%\) abweichen, hier \(100{,}3\,\%\).
Merke

Kontrolle: \(\sum H(x)=n\) und \(\sum h(x)=1\)

Würfle einzeln oder in Serien. Das Diagramm zeigt wahlweise \(H(x)\) oder \(h(x)\) der sechs Augenzahlen, die Kontrollsummen laufen mit.

H- und h-Rechner am Würfelversuch

Jeder Wurf liefert einen Messwert, nämlich die geworfene Augenzahl. Das Diagramm zeigt für jede Augenzahl entweder die absolute Häufigkeit \(H(x)\) oder die relative Häufigkeit \(h(x)\); die Tabelle darunter enthält beide. Würfle einzeln oder in Serien und beobachte, wie sich die Säulen verändern.

Anzahl der Würfe n
0
Summe aller H(x)
0
Summe aller h(x)
–
Darstellung
absolut
Häufigkeitstabelle des Würfelversuchs: absolute Häufigkeit H(x) und relative Häufigkeit h(x) je Augenzahl
Augenzahl x123456
H(x)000000
h(x)––––––
SummeSumme H(x) = 0 = nSumme h(x) = –

Noch kein Wurf. Würfle einmal, um die erste absolute Häufigkeit zu erzeugen.

Bedienung mit der Tastatur: mit Tab in das Diagramm springen, mit ←/→ eine Augenzahl auswählen, mit Enter einmal würfeln. Die Schaltflächen sind ebenfalls mit Tab und Enter erreichbar. Jede Änderung der Häufigkeiten wird vorgelesen.

Halte fest: \(H(x)\) wächst mit jedem Wurf, \(h(x)\) bleibt zwischen \(0\) und \(1\). Versuche mit verschieden vielen Würfen vergleichst du deshalb über \(h(x)\).

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Allgemeine Hinweise

Groß H, klein h

\(H(x)\) ist eine Anzahl, \(h(x)\) ein Anteil. Verwechselst du die Buchstaben, stimmt das ganze Ergebnis nicht.

Keine Einheit

Weder \(H(x)\) noch \(h(x)\) tragen eine Einheit. Die Einheit gehört nur zum Wert \(x\) in der Klammer.

Mit Brüchen prüfen

Rechne die Kontrolle mit den ungerundeten Brüchen. Dann ergibt die Summe exakt \(1\).

Zum Weiterschauen

Videos

Zwei kurze Erklärvideos zu diesem Unterkapitel — eines für die Idee, eines für das Rechnen. Sie starten erst, wenn du sie anklickst.

Erst mit dem Klick auf Abspielen wird das Video von YouTube geladen — vorher geht keine Anfrage dorthin.