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Übungen: Tabellen und Datensätze

Zehn Übungen rund um Tabelle, Zeile, Spalte und Zelle — vom Erkennen bis zum Beurteilen.

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Übungsaufgaben

Zehn Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung; wenn du hängst, helfen dir die zwei gestuften Tipps.

A1
Was zeigt die Tabelle?
AFB I

Gib alle Aussagen an, die auf die Tabelle Buch zutreffen.

Tabelle Buch
BuchNrTitelAutorJahrSeiten
B1MomoEnde1973304
B2TschickHerrndorf2010256
B3KrabatPreußler1971320
B4Die WelleRhue1981184
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Der Kopf enthält nur die Attributnamen — Datensätze sind die vier Zeilen darunter. Jahr ist ein Attribut (eine Spalte), keine Zeile.
Frage: Was ist eine Spalte, was eine Zeile?Warum? Die Fachbegriffe hängen an der Richtung in der Tabelle.
Hilfe: Spalte = Attribut, Zeile = Datensatz, Zelle = Attributwert. Zähle die Spalten und die Zeilen unter dem Kopf.
A2
Stimmt's? — Grundbegriffe
AFB I

Fünf Aussagen über relationale Datenbanken. Ordne jede als richtig oder falsch ein.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Datensätze sind die Zeilen, Attribute die Spalten; Tabellennamen sind eindeutig, NULL ist kein Wert.
Frage: Was unterscheidet eine Relation von einer Liste?Warum? Eine Relation ist eine Menge.
Hilfe: Mengen haben keine Reihenfolge und keine doppelten Elemente.
A3
Lückentext: Datenbank-Wörter
AFB I

Nenne die passenden Fachbegriffe — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Die Software, die die Daten verwaltet, heißt . Eine Tabelle heißt fachlich . Eine Spalte ist ein , eine Zeile ein . Welche Werte in einer Spalte erlaubt sind, legt der fest.

Eine Tabellenkalkulation wie ein Tabellenblatt kennt keine Schlüssel und keine Datentypen pro Spalte — sie ist kein DBMS.
Frage: Welches Wort bezeichnet die Software?Warum? Die Abkürzung DBMS steht dafür.
Hilfe: DBMS = Datenbankmanagementsystem; Relation = Tabelle.
A4
Welcher Datentyp passt?
AFB I

Ordne jedes Attribut einer Musik-Streaming-Datenbank dem passenden Datentyp zu.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1INTEGER
2VARCHAR(n)
3DATE
Die Postleitzahl „01067“ ist Text: Als Zahl ginge die führende 0 verloren, und niemand rechnet mit Postleitzahlen.
Frage: Wird mit dem Wert gerechnet?Warum? Nur Zahlen, mit denen man rechnet, bekommen einen Zahlentyp.
Hilfe: Kennungen mit Buchstaben oder führenden Nullen sind Text; Kalendertage sind DATE.
A5
Zellen zählen
AFB I

Eine Tabelle Film hat das Schema Film(FilmNr, Titel, Jahr, FSK, Dauer, Regie) und enthält 120 Datensätze. Bestimme die Anzahl der Attributwerte in der Tabelle.

Überlege selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
6 Attribute · 120 Datensätze = 720 Zellen. Der Tabellenkopf zählt nicht mit — er enthält keine Werte, sondern Namen.
Frage: Wie viele Werte hat ein Datensatz?Warum? Ein Datensatz hat pro Attribut genau einen Wert.
Hilfe: Anzahl Attribute mal Anzahl Datensätze.
A6
Vom Formular zur Tabelle
AFB II

Ein Kinoverein will seine Mitgliedsanträge in einer Datenbank speichern. Stelle das Vorgehen in einer sinnvollen Reihenfolge dar.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Welche Angaben stehen im Formular? Jede Angabe wird ein Attribut.
2Für jedes Attribut einen passenden Datentyp festlegen.
3Zusammengesetzte Angaben aufteilen, z. B. „Anschrift“ in Straße, PLZ, Ort.
4Das Relationenschema aufschreiben: Mitglied(…).
5Jeden Antrag als eigenen Datensatz eintragen.
Das Schema steht fest, bevor Daten eingetragen werden — erst die Spalten, dann die Zeilen.
Frage: Was muss feststehen, bevor die erste Zeile eingetragen wird?Warum? Ohne Spalten keine Zeilen.
Hilfe: Erst Attribute und Datentypen, dann das Schema, zuletzt die Datensätze.
A7
Eine Tabelle wächst
AFB II

Eine Tabelle Tierpatenschaft hat 7 Attribute und 40 Datensätze. Ermittle Schritt für Schritt, was sich ändert.

Löse die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Anzahl der Attributwerte jetzt Werte
  2. Es kommen 15 Patenschaften hinzu. Anzahl der Datensätze Datensätze
  3. Ein Attribut „E-Mail“ wird ergänzt. Anzahl der Attribute Attribute
  4. Wie viele Zellen stehen danach mindestens auf NULL, wenn bisher niemand eine E-Mail angegeben hat? Zellen
Ein neues Attribut bekommt in jedem vorhandenen Datensatz einen Wert — ist keiner bekannt, steht dort NULL.
Frage: Wie viele Werte hat jede Zeile?Warum? Jede Zeile hat für jedes Attribut eine Zelle.
Hilfe: Zellen = Attribute · Datensätze; neue Spalte ⇒ eine neue Zelle pro Zeile.
A8
Begriff und Beispiel
AFB II

Erkläre die Fachbegriffe, indem du jedem das passende Beispiel aus einer Schulbibliothek zuordnest.

Frage: Welches Beispiel ist nur ein einzelner Wert?Warum? Die kleinste Einheit ist die Zelle.
Hilfe: Das Schema enthält keine Werte, nur Attributnamen.
A9
Fehlersuche im Heft
AFB II

Sechs Sätze aus einem Informatikheft — drei davon sind falsch. Überprüfe jede Zeile.

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Am häufigsten verwechselt: Schema (Bauplan, fest) und Tabelleninhalt (Datensätze, veränderlich).
Frage: Was steht im Schema, was nicht?Warum? Das Schema ist der Bauplan der Tabelle.
Hilfe: Schema: Tabellenname und Attribute in runden Klammern — keine Werte, keine Anzahl.
A10
Wie gut ist diese Tabelle?
AFB III

Ein Sportverein speichert Daten in der Tabelle unten. Beurteile für jede Eigenschaft, wie gut sie umgesetzt ist.

Tabelle Mitglied
MitglNrNameAlterKinderBeitrag
1Kaya41Ben, Lisa20 Euro
2Roth37NULL15 Euro
Wähle für jede Zeile eine Stufe: 1 = sehr schlecht, 2 = schlecht, 3 = teils, 4 = gut, 5 = sehr gut. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = sehr schlecht5 = sehr gut
Jede Zelle enthält genau einen Wert.
Die Attributnamen sind eindeutig.
Mit dem Attribut „Alter“ kann man auch in fünf Jahren noch richtig arbeiten.
Jeder Datensatz beschreibt genau eine Person.
Datentypen passen zu den Werten („Beitrag“ als Text „20 Euro“).
„Kinder: Ben, Lisa“ verletzt die atomare Speicherung. „Alter“ veraltet jedes Jahr — besser ist das Geburtsdatum. Ein Beitrag „20 Euro“ als Text lässt sich nicht summieren.
Frage: Was passiert mit „Alter“ im nächsten Jahr?Warum? Gespeicherte Werte ändern sich nicht von allein.
Hilfe: Prüfe: atomare Werte, dauerhaft richtige Werte, Zahlen als Zahlen.