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Übungen: Variablen und Datentypen

Zehn interaktive Übungen zu Variablen, Zuweisungen und Datentypen — von AFB I bis AFB III.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung.

A1
Welcher Datentyp passt?
AFB I

Die Schulbibliothek speichert zu jedem Buch mehrere Angaben. Verbinde jede Angabe mit dem Java-Datentyp, der am besten passt.

A2
Literale sortieren
AFB I

Welchen Datentyp hat jedes Literal in Java? Achte genau auf Punkt und Anführungszeichen.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1int
2double
3char
4String
3.0 ist wegen des Punkts ein double, obwohl der Wert ganzzahlig ist. Einfache Anführungszeichen umschließen genau ein Zeichen (char) — auch '7' ist ein Zeichen, keine Zahl. Doppelte Anführungszeichen machen alles zum String.
A3
Stimmt's? — Variablen
AFB I

Fünf Aussagen über Variablen und Zuweisungen.

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Zuweisen heißt überschreiben — und Java prüft den Typ schon bei der Deklaration.
A4
Rechenkette: Der Tank
AFB II

Ein Bordcomputer arbeitet diese Zuweisungen der Reihe nach ab:

Pseudocode
liter ← 50
verbrauch ← 7
liter ← liter − 2 · verbrauch
verbrauch ← verbrauch + liter / 12
liter ← liter − verbrauch

Verfolge die Werte Schritt für Schritt.

Rechne die Kette Schritt für Schritt: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. liter nach Zeile 3 l
  2. verbrauch nach Zeile 4 l
  3. liter nach Zeile 5 l
Zeile 4 rechnet mit dem neuen Wert von liter (36), nicht mit 50: 7 + 36 / 12 = 10. Zeile 5 nutzt dann den neuen Verbrauch: 36 − 10 = 26.
A5
Was passiert im Speicher?
AFB II

Ein Programm enthält die drei Java-Zeilen double rabatt;, rabatt = 0.25; und rabatt = rabatt + 0.5;, danach System.out.println(rabatt);. Bringe die Vorgänge in die richtige Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1Das Ergebnis 0.75 wird in rabatt gespeichert, der Wert 0.25 ist verloren.
2Java reserviert einen Speicherplatz vom Typ double mit dem Namen rabatt.
3Die Ausgabe liest den aktuellen Wert und zeigt 0.75 an.
4Die rechte Seite rabatt + 0.5 wird mit dem alten Wert ausgewertet: 0.75.
5rabatt wird mit 0.25 initialisiert.
Deklaration → Initialisierung → erst rechts auswerten → dann links speichern (überschreiben) → lesen.
A6
Typfehler an der Kasse
AFB II

Dieser Java-Ausschnitt soll einen Einkauf verbuchen. Drei Zeilen lässt der Compiler nicht durchgehen.

Klicke genau die fehlerhaften Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Zeile 6 ist korrekt: int mal double ergibt double. Zeile 8 verkettet Text und Zahl zu einem String. Fehler sind Komma statt Punkt, ein String statt Wahrheitswert und die fehlende Umwandlung double → int.
A7
Trickaufgabe: Abschneiden
AFB II

Welchen Wert hat preis nach diesen drei Zeilen?

Java
double preis = 7.99;
int euro = (int) preis;
preis = euro + 0.5;
Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
Die Falle: (int) 7.99 rundet nicht, sondern schneidet die Nachkommastellen ab — euro ist 7, nicht 8. Dann wird preis mit 7 + 0.5 = 7.5 überschrieben.
A8
Was lässt der Compiler zu?
AFB III

Gegeben sind die Deklarationen int n = 4; double x = 2.5; boolean ok = true; String s = "4";. Welche der folgenden Anweisungen sind in Java fehlerfrei?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
int → double geht automatisch, umgekehrt nur mit Cast. s + n verkettet zu "44". Ein String ist nie eine Zahl, und eine Zahl ist kein Wahrheitswert.
A9
Mix: Vom Struktogramm zu Java
AFB III

Das Struktogramm berechnet den Durchschnitt eingegebener Schulnoten (ganze Zahlen von 1 bis 6). Die Eingabe 0 beendet die Eingabe.

Ergänze die Beschreibung — ein Wort bleibt übrig.

Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.

Für note wählt man in Java den Typ , für mittel den Typ und für bestanden den Typ . Die Wiederholung im Struktogramm ist : Die Bedingung wird vor jedem Durchlauf geprüft. summe und anzahl müssen vor der Schleife werden, weil sie in der Schleife zuerst gelesen werden.

char bleibt übrig. Ein Durchschnitt hat Nachkommastellen (double), mittel ≤ 4.0 ist wahr oder falsch (boolean). Ohne Initialisierung wäre summe + note nicht auswertbar.
A10
Wie oft wird zugewiesen?
AFB III

Ein Sparkonto wird monatlich belastet:

Pseudocode
kontostand ← 100
monat ← 1
solange kontostand > 0 wiederhole
  kontostand ← kontostand − 15
  monat ← monat + 1
ende solange

Wie viele Zuweisungen führt der Algorithmus insgesamt aus (an alle Variablen, die beiden ersten Zeilen mitgezählt)?

Schiebe den Regler auf deine Antwort — Pfeiltasten bewegen ihn feiner. Nach dem Prüfen siehst du den Trefferbereich.
0 Zuweisungen30 Zuweisungen
kontostand: 100 → 85 → 70 → 55 → 40 → 25 → 10 → −5. Die Schleife läuft also 7-mal, jedes Mal mit 2 Zuweisungen: 2 + 7 · 2 = 16. Jede davon überschreibt den vorherigen Wert.