Algorithmen in Worten
- Verbalisieren:den Algorithmus in ganzen, eindeutigen Sätzen beschreiben — Schritt für Schritt.
- Nummerieren:ein Schritt = eine Tätigkeit; Unterschritte eingerückt (a, b, c).
- Variablen nennen:„Speichere die Anzahl in
anzahl.“ statt „merke dir das“. - Entscheiden:„Wenn …, dann …, sonst …“ mit einer prüfbaren Bedingung.
- Wiederholen:„Solange …“ oder „Für jede …“ — immer mit klarer Abbruchbedingung.
- Tabu:vage Wörter wie „ungefähr“, „ein paar“, „usw.“ oder „und so weiter“.
Pseudocode und Programmcode
- Pseudocode:halbformale Schreibweise ohne feste Programmiersprache — so stehen Algorithmen auch in Abituraufgaben.
- Zuweisung:
jahre ← 0(Java/Python:=) - Verzweigung:
wenn … dann … sonst … ende wenn - Schleifen:
solange … wiederhole … ende solange·für i von 1 bis n wiederhole … ende für - Ein-/Ausgabe:
Eingabe: xundAusgabe: y— in einer Operation meist Parameter undzurück.
Wähle links und rechts je eine Darstellung. Klicke eine Zeile oder einen Kasten an (oder Tab, dann ↑/↓): Dieselbe Stelle leuchtet in beiden Darstellungen auf.
Worte
Struktogramm
Halte fest: Jede Zeile der Beschreibung findet sich in jeder Darstellung wieder — nur die Schreibweise ändert sich, nicht der Algorithmus.
Darstellungen: Verbalisierung, Pseudocode, Struktogramm und Quelltext beschreiben denselben Algorithmus — jede Zeile hat in jeder Darstellung ihre Entsprechung.
Allgemeine Hinweise
„usw.“ ist kein Algorithmus
Wer „und so weiter“ schreibt, überlässt dem Leser das Denken. Jede Wiederholung braucht eine Anweisung, was wiederholt wird und wann Schluss ist.
Die Bedingung muss prüfbar sein
„Solange es sich lohnt“ kann keine Maschine auswerten. Schreibe einen Vergleich: „solange guthaben < 1000“.
Pseudocode ist nicht genormt
Es gibt keine Pflicht-Schlüsselwörter. Wichtig ist, dass du deine Schreibweise durchgehend gleich verwendest und Blöcke deutlich einrückst.
