Übungsaufgaben
Zehn Übungen zum Klicken, Zuordnen, Rechnen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt sofort Rückmeldung; wenn Sie nicht weiterkommen, helfen die gestuften Tipps.
Sie sollen die Effizienz zweier Verfahren für eine Anwendung beurteilen. Nennen Sie alle Gesichtspunkte, die in das Urteil gehören.
Geben Sie die Wachstumsklassen der Vergleichszahlen an. Schreiben Sie z. B. O(n) oder O(n^2).
n^2 oder n².| Verfahren | bester Fall | ungünstigster Fall |
|---|---|---|
| lineare Suche | ||
| Insertionsort | ||
| Selectionsort |
Ordnen Sie jeder Beschreibung den passenden Fachbegriff zu.
500 zufällig angeordnete Werte werden sortiert. Insertionsort braucht auf zufälligen Daten im Mittel etwa \(\frac{n^2}{4}\) Vergleiche. Berechnen Sie die Vergleichszahlen.
- Selectionsort, n = 500: Vergleiche
- Insertionsort im Mittel, n = 500: Vergleiche
- Insertionsort, wenn die 500 Werte schon sortiert sind: Vergleiche
Begründen Sie für sich jede Aussage und entscheiden Sie, ob sie stimmt.
Vergleichen Sie die Sortierverfahren: Markieren Sie jede Eigenschaft, die das Verfahren hat.
| Verfahren | stabil | in-place | schneller bei vorsortierten Daten |
|---|---|---|---|
| Selectionsort | |||
| Insertionsort | |||
| Bubblesort mit Abbruch | |||
| sortierte Kopie mit Insertionsort |
Eine Reihung mit 10 000 Werten ist bereits aufsteigend sortiert. Bestimmen Sie, wie viele Vergleiche Selectionsort trotzdem ausführt.
Schülerinnen und Schüler haben auf die Frage „Welches Verfahren ist effizienter?“ geantwortet. Beurteilen Sie jede Antwort.
2000 unsortierte Werte; es werden \(k\) Suchen ausgeführt. Variante L sucht linear, Variante S sortiert einmal mit Selectionsort und sucht dann binär (jeweils ungünstigster Fall). Überprüfen Sie die Faustregel „Sortieren lohnt sich ab etwa \(\frac{n}{2}\) Suchen“ exakt.
Die Schulbibliothek fragt, ob sich eine nach Autor sortierte Kopie ihres Bestands lohnt. Nehmen Sie Stellung, indem Sie die Begründung vervollständigen.
Die Bibliothek hat 8000 Titel, sortiert nach Signatur. Gesucht wird nach dem Autor, etwa 300-mal am Tag; der Bestand ändert sich einmal pro Woche. Da die Titel nicht nach dem Autor sortiert sind, ist zunächst nur möglich. Eine nach Autor sortierte Kopie braucht Zusatzspeicher und muss nach jeder Änderung neu sortiert werden. Mit einfachem Sortieren lohnt das ab etwa Suchen. Pro Woche fallen 7 · 300 = 2100 Suchen an. Fazit:
