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Datenstruktur wählen

Zehn Übungen zur Wahl zwischen DynArray, Stapel und Schlange.

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Übungsaufgaben

Zehn interaktive Übungen zum Klicken, Ziehen und Knobeln — von AFB I bis AFB III. Jede Übung gibt dir sofort Rückmeldung.

A1
Drei Strukturen im Vergleich
AFB I

Welche Aussagen sind richtig?

Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
DynArray ist die mächtigste der drei Strukturen — sie kann die anderen nachbilden, hat aber andere Operationsnamen.
A2
Struktur-Memory
AFB I

Finde die sechs Paare.

Decke zwei Karten auf, die zusammengehören. Mit der Tastatur: Tab zur Karte, Enter aufdecken, Pfeiltasten zum Wandern.
Wer die Operationsnamen sicher zuordnet, erkennt in Quelltexten sofort, welche Struktur verwendet wird.
A3
Neun Situationen
AFB I

Welche Struktur passt? Sortiere die Situationen in die Körbe.

Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1DynArray
2Stapel
3Schlange
Bei den Methodenaufrufen endet immer die zuletzt gestartete Methode zuerst — deshalb heißt dieser Speicher „Aufrufstapel“.
A4
Mit DynArray nachbauen
AFB II

Stapel und Schlange sollen mit einer DynArray l nachgebaut werden (n = l.getLength()). Welche Operationen braucht man jeweils?

Setze in jeder Zeile das passende Kreuz — hier ist es genau eins pro Zeile. Enter setzt und löscht.
nachgebaut wirdappend(x)getItem(0) + delete(0)getItem(n−1) + delete(n−1)getItem(n−1)
push(x)
pop()
top()
enqueue(x)
dequeue()
push und enqueue sind gleich — der Unterschied entsteht erst beim Entnehmen: hinten beim Stapel, vorn bei der Schlange.
A5
Stimmt's? — Begründungen
AFB II

Fünf Begründungen für die Wahl einer Struktur. Welche tragen?

5 Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5

Tragfähige Begründungen nennen immer die Reihenfolge des Zugriffs.
A6
Gleiche Eingabe, andere Ausgabe
AFB II

In einen leeren Stapel und in eine leere Schlange werden 1, 2, 3, 4 eingefügt. Dann wird zweimal entnommen, danach 5 eingefügt und noch einmal entnommen.

Arbeite die Kette Schritt für Schritt ab: Erst wenn ein Schritt stimmt, wird der nächste freigeschaltet. Enter prüft.
  1. Stapel: zweite Ausgabe
  2. Schlange: zweite Ausgabe
  3. Stapel: dritte Ausgabe
  4. Schlange: dritte Ausgabe
Die 5 kommt beim Stapel sofort wieder heraus, bei der Schlange muss sie hinter 3 und 4 warten.
A7
Eine Begründung aufbauen
AFB II

Bringe die Sätze einer vollständigen Begründung „Warum eine Schlange für die Druckaufträge?“ in eine logische Reihenfolge.

Ziehe die Karten in die richtige Reihenfolge — mit der Tastatur: ↑/↓ verschiebt, Shift+↑/↓ wechselt nur den Fokus.
1 Die Druckaufträge treffen nacheinander beim Drucker ein.
2 Gedruckt werden soll in der Reihenfolge des Eintreffens.
3 Das zuerst eingefügte Element wird also zuerst gebraucht (FIFO).
4 Genau dieses Prinzip setzt die Schlange um.
5 Beim Eintreffen wird enqueue, beim Drucken dequeue aufgerufen.
So baut man eine Klausurbegründung: Sachverhalt → geforderte Reihenfolge → Prinzip → Struktur → Operationen.
A8
Falsche Begründungen
AFB III

Welche Zuordnungen oder Begründungen sind falsch?

In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Alle drei Fehler begründen mit etwas, das für die Wahl keine Rolle spielt.
A9
Vordrängeln erlaubt
AFB III

An der Essensausgabe der Mensa wird eine Warteliste verwaltet. Spiele die Entscheidung durch.

Spiele den Ablauf Schritt für Schritt durch: Was passiert als Nächstes? Nur die richtige Karte bringt dich weiter.
    Sobald eine Anforderung die Regeln einer Struktur verletzt, weicht man auf das allgemeinere DynArray aus.
    A10
    Was kostet dequeue?
    AFB III

    Eine Schlange wird mit einem DynArray nachgebaut; dequeue() ruft getItem(0) und delete(0) auf. Die Schlange enthält 1000 Elemente. Wie viele Elemente müssen bei einem einzigen dequeue eine Stelle nach vorn rücken?

    Rechne selbst und trage das Ergebnis ein — Enter prüft direkt.
    Alle 999 Elemente hinter dem ersten rücken nach. Deshalb baut man Schlangen intern meist anders — für die Nutzung spielt das keine Rolle, weil man nur die Operationen sieht.