Aufbau einer Tracetabelle
- Tracetabelle:Protokoll eines Programmablaufs: Wie ändern sich die Variablen Schritt für Schritt?
- Spalten:eine je Variable, dazu je eine für die geprüfte Bedingung und für die Ausgabe.
- Zeilen:eine je ausgeführter Anweisung — gelesen von oben nach unten.
- Eintragen:nur den Wert, der sich in diesem Schritt ändert; alle anderen gelten unverändert weiter.
- Bedingung:jede Prüfung mit wahr oder falsch eintragen — auch die letzte, die die Schleife beendet.
- Ergebnis:steht in der letzten Zeile: der aktuelle Wert jeder Variablen ist der zuletzt eingetragene darüber.
Tracetabelle: eine Spalte je Variable, eine Zeile je Schritt — eingetragen wird nur, was sich ändert.
Schritt für Schritt simulieren
- Schreibtischtest:den Algorithmus „im Kopf“ ausführen und dabei die Tracetabelle führen.
- Zählschleife:die Zählvariable bekommt eine eigene Spalte; nach dem letzten Durchlauf steht sie um 1 über dem Endwert.
- Fehlersuche:weicht ein Wert von der Erwartung ab, zeigt die Tabelle die Zeile, in der es passiert.
- Muster:die Spalte des Ergebnisses verrät oft, was der Algorithmus allgemein berechnet.
Stelle die Eingabe ein und lass den Algorithmus mit ▶ laufen — oder gehe mit „Ein Schritt“ selbst voran. Jede ausgeführte Anweisung erzeugt eine Zeile; geänderte Werte sind markiert.
Algorithmus
Tracetabelle
Halte fest: Die Tracetabelle macht sichtbar, was im Speicher passiert. Beim ersten Beispiel verrät sie sogar das Muster: Die Summe der ersten n ungeraden Zahlen ist n².
Allgemeine Hinweise
Die letzte Prüfung gehört dazu
Auch die Prüfung, die falsch ergibt und die Schleife beendet, bekommt eine Zeile. Sie erklärt, warum danach nichts mehr wiederholt wird.
Erst rechnen, dann eintragen
Bei s ← s + u zählt der Wert von u vor dieser Zeile. Wer die Werte der Zeile darunter nimmt, verrutscht um einen Schritt.
Kleine Eingaben wählen
Für einen Schreibtischtest reichen Eingaben wie 3 oder 4. Große Zahlen machen die Tabelle lang, zeigen aber nichts Neues.
