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Was ist Software?

Ein nagelneues Notebook kann ohne Programme gar nichts. Software sind die Anweisungen, die der Hardware sagen, was zu tun ist.

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Hardware braucht Software

Jeder Computer besteht aus zwei Hälften: einer, die du anfassen kannst, und einer, die nur aus Anweisungen besteht. Erst beide zusammen ergeben ein nützliches Gerät.

  • Hardware:alle Bauteile zum Anfassen: Prozessor, Arbeitsspeicher, SSD, Bildschirm, Tastatur.
  • Software:Programme, also Anweisungen, die der Prozessor abarbeitet — nicht anfassbar.
  • Systemsoftware:hält den Computer am Laufen, z. B. das Betriebssystem und Treiber, die ihm erklären, wie ein Gerät wie der Drucker angesprochen wird.
  • Anwendungssoftware:erledigt eine Aufgabe für dich: Browser, Textprogramm, Spiel, Messenger.
  • Firmware:Software fest auf einem Chip, z. B. BIOS bzw. UEFI: startet als Erstes, prüft die Bauteile und lädt das Betriebssystem.
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Vom Quelltext zum Maschinencode

Niemand schreibt Programme in Nullen und Einsen. Menschen schreiben lesbaren Text, den ein Übersetzer für den Prozessor umwandelt.

  • Quelltext:für Menschen lesbarer Programmtext in einer Programmiersprache wie Python, Java oder C++.
  • Maschinencode:Befehle aus Nullen und Einsen — das Einzige, was der Prozessor versteht.
  • Compiler:übersetzt das ganze Programm einmal vorab in eine fertige Datei (z. B. C++).
  • Interpreter:übersetzt Zeile für Zeile während der Ausführung (z. B. Python); Java nutzt einen Zwischencode.
  • Lizenz:legt fest, was du darfst: proprietär (Quelltext geheim), Open Source (Quelltext offen), Freeware (gratis, aber geheim) oder Abo.

Links steht ein winziges Programm im Quelltext. Übersetze es mit den Knöpfen oben Zeile für Zeile oder in einem Rutsch und beobachte, was rechts im Maschinencode entsteht.

Der Compiler bei der Arbeit

Quelltext (für Menschen)
Maschinencode (für die CPU)

Halte fest: Aus einer Quelltextzeile werden meist mehrere Maschinenbefehle, weil der Prozessor nur sehr kleine Schritte kann. Für Menschen ist der Maschinencode praktisch unlesbar.

Merke

Übersetzen: Ein Compiler übersetzt den ganzen Quelltext vorab in Maschinencode, ein Interpreter Zeile für Zeile während der Ausführung.

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Allgemeine Hinweise

Daten sind keine Software

Ein Foto oder ein Aufsatz ist eine Datei mit Daten, aber ohne Anweisungen. Daten beschreiben etwas, Software tut etwas.

Kostenlos heißt nicht umsonst

Viele Gratis-Apps finanzieren sich über Werbung, Nutzungsdaten oder In-App-Käufe. Du zahlst dann nicht mit Geld, sondern anders.

Updates installieren

Software ist nie fehlerfrei, Updates schließen Fehler und Sicherheitslücken. Klicke Update-Hinweise deshalb nicht dauerhaft weg.

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