Du gibst dein Passwort auf einer Webseite ein. Auf dem Weg zum Server wird daraus die Zeichenfolge 9f!kQ2#pLm. Wie heißt diese Zeichenfolge im Fachjargon?
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Welches Verfahren hilft hier?
AFB II
Ordne jeder Situation das passende Verfahren zu: V = Verschlüsselung, P = Prüfsumme, K = keines von beiden reicht aus.
Deine Chatnachrichten sollen unterwegs für den Betreiber des öffentlichen WLANs unlesbar sein.
Beim Herunterladen einer großen Datei soll auffallen, wenn unterwegs ein Übertragungsfehler passiert ist.
Ein Angreifer verändert die Nachricht absichtlich — und kennt die Rechenregel für die Prüfsumme.
Ein Laptop wird gestohlen. Der Dieb soll die Dateien auf der Festplatte nicht öffnen können.
Frage dich zuerst: Soll jemand etwas nicht lesen können (V)? Oder soll eine Veränderung auffallen (P)? Und im dritten Fall: Wer die Rechenregel kennt, kann die Prüfsumme einfach neu berechnen und mit austauschen — dann braucht man ein Geheimnis, das der Angreifer nicht hat.
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Postkarte oder Brief?
AFB II
Schätze ein, wie gut die Inhalte in den folgenden Fällen tatsächlich geschützt sind.
Schätze jede Zeile auf der Skala von kaum geschützt (1) bis sehr gut geschützt (5) ein. Mit der Tastatur: Tab zur Zeile, ←/→ zwischen den Stufen, Enter setzt.
1 = kaum geschützt5 = sehr gut geschützt
Eine Postkarte mit deiner Handynummer
Ein Passwort auf einem Zettel unter der Tastatur
Eine unverschlüsselte E-Mail
Ein Handy mit Sperrcode, aber unverschlüsseltem Speicher
Eine Ende-zu-Ende-verschlüsselte Nachricht
Eine verschlüsselte Festplatte mit langem Passwort
Ein Sperrcode hält nur jemanden ab, der das Gerät normal bedienen will — wer den Speicher ausbaut, liest alles. Verschlüsselung schützt die Daten selbst, unabhängig davon, wer das Gerät in der Hand hält.
Frage dich zuerst: Soll jemand etwas nicht lesen können (V)? Oder soll eine Veränderung auffallen (P)? Und im dritten Fall: Wer die Rechenregel kennt, kann die Prüfsumme einfach neu berechnen und mit austauschen — dann braucht man ein Geheimnis, das der Angreifer nicht hat.
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Lückentext: Schloss oder Umschlag?
AFB I
Setze die passenden Fachbegriffe ein. Zwei Wörter bleiben übrig.
Wort anklicken, dann Lücke anklicken (oder umgekehrt) — mit Tab und Enter geht es genauso. Ein Klick auf eine gefüllte Lücke legt das Wort zurück.
Beim Aufruf deines Webmail-Postfachs zeigt der Browser ein kleines . Es steht für eine : Die Leitung ist geschützt, doch der Betreiber des Servers sieht deine Mails als . Erst bei einer können nur die beiden von Absender und Empfänger den Inhalt lesen. Wer wann an wen schreibt, gehört zu den — sie bleiben in beiden Fällen sichtbar.
Merke den Unterschied: Die Transportverschlüsselung schützt nur die Leitung zwischen dir und dem Server. Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung schützt den Inhalt auch vor dem Betreiber. Die Metadaten bleiben bei beiden übrig.
Frage dich bei jeder Lücke: Wo auf dem Weg ist die Nachricht noch lesbar — nur auf der Leitung geschützt oder erst beim Empfänger wieder offen?
5
Was sieht der Betreiber?
AFB II
Du schickst deinem Bruder über einen Messenger ein Foto. Die Verbindung zum Server ist verschlüsselt (Transportverschlüsselung), eine Ende-zu-Ende-Verschlüsselung gibt es aber nicht. Markiere alle Aussagen, die zutreffen.
Mehrere Antworten sind richtig. Markiere alle zutreffenden und klicke dann auf „Prüfen“.
Die Transportverschlüsselung ist wie ein gepanzerter Geldtransporter: Unterwegs kommt niemand heran — aber in der Poststelle des Anbieters wird der Umschlag geöffnet. Erst die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung hält den Inhalt auch dort geschlossen.
Die Nachricht ist auf der Leitung geschützt — aber auf dem Server wird sie wieder entschlüsselt. Wer sieht also den Inhalt, und wer sieht nur verschlüsselten Datenstrom?
6
Fehlersuche: Ein Referat über Verschlüsselung
AFB III
Maja hat für ihr Referat Merksätze vorbereitet. Drei davon sind fachlich falsch — klicke genau diese an.
In diesem Text stecken Fehler. Klicke genau die falschen Zeilen an — die richtigen musst du stehen lassen.
Die drei Fehler zeigen die drei häufigsten Missverständnisse: Verschlüsselung versteckt nicht alles (Metadaten), sie ist nicht das einzige Ziel der Kryptographie, und sie beweist nicht die Echtheit des Absenders.
Prüfe jede Zeile mit den drei Schutzzielen im Kopf. Ein Fehler betrifft das, was trotz Verschlüsselung sichtbar bleibt, einer die Zahl der Ziele und einer die Frage „Wer hat das geschrieben?“.
7
Trickfrage: Was verrät ein Umschlag?
AFB III
Deine Nachrichten sind Ende-zu-Ende-verschlüsselt. Kreuze für jede Angabe an, was zutrifft.
Setze in jeder Zeile überall dort ein Kreuz, wo die Aussage zutrifft — es können mehrere pro Zeile sein. Enter setzt und löscht.
Angabe
Ist der Inhalt
Ist ein Metadatum
Bleibt trotz Verschlüsselung sichtbar
Der Text der Nachricht
Das angehängte Foto
Wer an wen geschrieben hat
Wann die Nachricht gesendet wurde
Wie groß die Nachricht ist
Wie oft ihr diese Woche geschrieben habt
Verschlüsselung schützt den Inhalt, nicht den Umschlag. Aus Metadaten allein lässt sich erstaunlich viel ableiten: wer mit wem befreundet ist, wann jemand schläft, wann eine Beziehung beginnt oder endet.
Der Anbieter muss wissen, wohin er eine Nachricht zustellen soll — sonst käme sie nie an.
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Fünf Aussagen zu den Schutzzielen
AFB II
Stimmt die Aussage? Eine Fehleinschätzung beendet die Serie.
Fünf Aussagen nacheinander. Eine falsche Einschätzung reicht — dann startest du die Serie mit „Neue Runde“ neu.
Aussage 1 von 5
Merke dir die drei Schutzziele: Vertraulichkeit (niemand liest mit), Integrität (niemand ändert unbemerkt) und Authentizität (der Absender ist echt). Verschlüsselung erfüllt nur das erste — die anderen brauchen zusätzliche Verfahren.
Ordne die sechs Situationen dem Schutzziel zu, das dabei verletzt wird.
Ziehe jede Karte in den passenden Korb — oder wähle sie mit Enter aus und drücke dann die Ziffer des Korbs (0 legt sie zurück).
1Vertraulichkeit verletzt
2Integrität verletzt
3Authentizität verletzt
Die drei Ziele sind unabhängig voneinander verletzbar. Deshalb reicht ein einzelnes Verfahren nie aus: Verschlüsselung schützt den Inhalt, Prüfsummen erkennen zufällige Veränderungen, und erst Signaturen schützen zusätzlich gegen absichtliche Manipulation und belegen die Herkunft.
Frage dich: Wurde etwas gelesen, etwas verändert oder hat sich jemand ausgegeben als?
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Rückblick: Wie Daten reisen — aus Kapitel 3.1
AFB II
Eine unverschlüsselte Nachricht geht von deinem Handy zu einem Server. Wer kann sie unterwegs mitlesen?
Erinnere dich an die Reise eines Pakets aus 3.1.2: Es wird von Station zu Station weitergereicht — und jede Station sieht den Inhalt, wenn er nicht geschützt ist.