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Zusammenfassung

Bits, Zahlensysteme, Zeichen, Bilder, Kompression, Formate und Software — das ganze Kapitel Daten & Software auf einer Seite.

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Daten und ihre Codierung

Im Computer ist alles eine Folge von Bits: Zahlen, Zeichen und Bilder. Formate und Kompression legen fest, wie diese Bits gespeichert und gedeutet werden.

2.1.1Bits & Bytes

  • Bit: 0 oder 1; Byte = 8 Bit
  • n Bit → 2n Zustände
  • kB = 1000 B, KiB = 1024 B
  • Mbit/s : 8 = MB/s
1 Byte = 8 Bit → 256 Zustände

2.1.2Das Binärsystem

  • Basis 2, Ziffern 0 und 1
  • Stellenwerte 128 … 2, 1
  • Subtraktions- und Divisionsverfahren
  • Überlauf: 255 + 1 → 0
10112 = 8 + 2 + 1 = 11

2.1.3Das Hexadezimalsystem

  • Basis 16, Ziffern 0–9, A–F
  • Nibble = 4 Bit = 1 Hexziffer
  • Präfixe 0x, 0b, # bei Farben
  • 1 Byte = 00 bis FF
2D = 2 · 16 + 13 = 45

2.1.4ASCII & Unicode

  • ASCII: 0–127, 7 Bit
  • Steuerzeichen 0–31 und 127
  • Unicode: Codepoint, z. B. U+00E4
  • Mojibake bei falscher Tabelle
UTF-8: ASCII 1 B · ä 2 B · Emoji 4 B

2.1.5Pixel, RGB und Farbtiefe

  • Rastergrafik aus Pixeln
  • RGB: je 1 Byte, 0–255
  • Truecolor 24 Bit ≈ 16,7 Mio. Farben
  • Kantenlänge × 2 → Speicher × 4
Breite · Höhe · Farbtiefe : 8 = Byte

2.1.6Bildbearbeitung

  • Punktoperation: nur eigener Wert
  • Nachbarschaftsoperation: Filterkern 3 × 3
  • Clipping auf 0 … 255
  • Graustufen gewichtet
Invertieren: neu = 255 − alt

2.1.7Datenkompression

  • verlustfrei (ZIP, PNG) / verlustbehaftet (JPG)
  • Lauflänge: 7W3B
  • Wörterbuch, Huffman, präfixfrei
  • kann bei wenig Redundanz vergrößern
Rate = Original : komprimiert

2.1.8Dateiformate

  • Raster- vs. Vektorgrafik (SVG)
  • Signatur, Header, Nutzdaten
  • Metadaten (Exif, GPS)
  • Generationsverlust bei JPG
Signatur zählt, nicht die Endung

Immer mit Einheit und Basis

Schreibe bei jeder Zahl dazu, in welchem System sie steht, und bei jeder Datenmenge, ob Bit oder Byte gemeint ist.

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Software und Betriebssysteme

Software macht Hardware nutzbar: Das Betriebssystem verwaltet das Gerät, Anwendungen wie Office-Programme erledigen Aufgaben für dich.

2.2.1Was ist Software?

  • Hardware zum Anfassen, Software = Anweisungen
  • System-, Anwendungssoftware, Firmware
  • Quelltext → Maschinencode
  • Lizenzen: proprietär, Open Source, Freeware
Compiler vorab · Interpreter zeilenweise

2.2.2Betriebssysteme

  • Kernel greift als Einziger auf Hardware zu
  • Booten: UEFI → Kernel → Treiber → GUI
  • Prozess-, Speicher-, Datei-, Geräteverwaltung
  • eingebettete Systeme
Multitasking durch Zeitscheiben

2.2.3Office-Software

  • Text, Tabelle, Präsentation
  • Formatvorlagen trennen Inhalt und Aussehen
  • Formel beginnt mit =
  • Cloud-Office: Daten auf fremden Servern
=SUMME(B2:B5) rechnet mit Zellbezügen

2.2.4Apple-Software

  • iWork: Pages, Numbers, Keynote
  • Ökosystem und iCloud, Sync-Konflikt
  • proprietär (.pages) vs. offen (.odt)
  • Export schreibt eine neue Kopie
Original behalten, für den Empfänger exportieren

Software-Art zuerst bestimmen

Frage bei jedem Programm: Hält es das Gerät am Laufen (Systemsoftware) oder erledigt es eine Aufgabe für dich (Anwendung)?

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Die Regeln, an denen die Punkte hängen

Diese Punkte kosten in der Klassenarbeit am häufigsten Punkte — und lassen sich leicht vermeiden.

Regel 1 — Bit oder Byte

Farbtiefe und Datenrate stehen in Bit, Speicher in Byte. Am Ende durch 8 teilen nicht vergessen.

Regel 2 — Verdoppeln, nicht addieren

Jedes weitere Bit verdoppelt die Zustände. Doppelte Kantenlänge eines Bildes heißt vierfacher Speicher.

Regel 3 — Signatur statt Endung

Umbenennen ist kein Umwandeln. Das Format erkennt man an den ersten Bytes, umwandeln kann nur ein Export.

Regel 4 — Betriebssystem ist nicht Anwendung

Windows, macOS und Linux sind Systemsoftware. Word, Pages und Excel sind Anwendungen darauf.

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